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Achilles' Ferse: "Ausdauersport ist ein Sport für Arbeiter"

DPAOb man lieber joggt, surft oder Fußball spielt, hängt oft mit der Persönlichkeit zusammen, behauptet Thomas Frankenbach. Im Interview mit achim-achilles.de erklärt der Psychologe, warum Läufer Arbeiter sind - und wie sich typische Männer- von Frauensportarten unterscheiden.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...841939,00.html
  1. #1

    optional

    Die Unterschrift redet noch von Fußball. Im Interview steht nichts davon. Leider nicht so gut.
  2. #2

    optional

    Ist skaten kreativ? Ich finde das ist ein Sport für extrem ausdauernde Leute, die stundenlang einen Trick üben können, bis sie Ihn dann mal können.
  3. #3

    Ja, Skaten ist kreativ!!!

    Zitat von andy12123 Beitrag anzeigen
    Ist skaten kreativ? Ich finde das ist ein Sport für extrem ausdauernde Leute, die stundenlang einen Trick üben können, bis sie Ihn dann mal können.
    Skaten ist eine Geschicklichkeitssportart. Bei solchen Sportarten werden äusserst artistische Bewegungsabläufe durch stete Wiederholung erlernt. Je nach Alter und Talent braucht man bei solchen Sportarten teilweise Jahre, bis man bestimmte Tricks beherrscht. Ausdauer ist hier eine selbstredende Voraussetzung, ohne die man überhaupt erst gar nicht anfangen braucht, aber die eigentlichen Herausforderungen gehen weit darüber hinaus. Rennen bis zum Umfallen kann jeder, der eine länger, der andere weniger lang. Aber mit einem Fahrrad kontrolliert auf dem Hinterrad fahren, das können einige aber viele schaffen es trotz ernsthafter Lernbemühungen nie. Man kann solche Fertigkeiten durchaus mit dem Erlernen eines Musikinstruments vergleichen. Ein Klavierspieler fängt auch erst mal damit an, dasselbe endlos zu wiederholen und langsam sein Können zu steigern. Wenn er dann irgendwann mal in der Lage ist, zu improvisieren, wird wohl niemand mehr ernsthaft fragen, ob Klavierspielen kreativ ist.
    :-)
  4. #4

    am monotonsten ist die Arbeitswelt, nicht der Audauersport

    Zitat von Frankenbach (Artikel)
    Ausdauersport ist ein Sport für Arbeiter. Läufer bewegen sich aus eigener Kraft nach vorne. Die Bewegungen sind monoton, das muss man mögen. Im Vordergrund steht die Beharrlichkeit. Läufer sollten sich aber fragen: Wie ist es um meine Genussfähigkeit bestellt? Denn daran hapert es oft.
    Ich verstehe nicht, warum immer wieder behauptet wird, Ausdauersportler würden sich quälen. Ich laufe seit meinem sechsten Lebensjahr - und heute regelmäßig über mehr als zwei Stunden am Stück, und zwar nicht wettkampf- sondern freizeitsportmäßig. Auf diese Art Sport zu treiben, ist weder anstrengend noch langweilig, da man frische Luft einatmen, überschüssige Energie abbauen, träumen, über Dinge nachdenken oder die Natur anschauen kann - oder meditieren kann, wie Frankenbach richtig beschreibt. Eine Qual wäre es für mich, längere Zeit keinen Sport treiben zu können.

    Und wer ein Problem mit Einseitigkeit, Monotonie und Langeweile hat, der sollte sich vor allem vor der modernen Arbeitswelt hüten: sich zehn Stunden am Tag über Jahre und Jahrzehnte hinweg sein Leben lang immer mit der selben Tätigkeit zu beschäftigen, eingesperrt in ein Büro oder eine Halle, so daß man im Winter kaum das Tageslicht zu Gesicht bekommt - ich kann mir kaum etwas langweiligeres und monotoneres vorstellen. Das ist wirklich eine Strafe (wie ja auch die Bibel sagt :"im Schweiße deines Angesichtes") für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat.
  5. #5

    Zitat von monoman Beitrag anzeigen
    Skaten ist eine Geschicklichkeitssportart. Bei solchen Sportarten werden äusserst artistische Bewegungsabläufe durch stete Wiederholung erlernt. Je nach Alter und Talent braucht man bei solchen Sportarten teilweise Jahre, bis man bestimmte Tricks beherrscht. Ausdauer ist hier eine selbstredende Voraussetzung, ohne die man überhaupt erst gar nicht anfangen braucht, aber die eigentlichen Herausforderungen gehen weit darüber hinaus. Rennen bis zum Umfallen .....
    Gut auf den Punkt gebracht. Sport ist eine Akkumulation von Fertigkeiten für Körper und Intellekt.
    Laufen ist eine rituelle Handlung die zu Gelenksabnützung führt. Hat wohl eher mit Flagellantentum zu tun. Das gleiche gilt für die Rennrad- und Bergaufradler. Der Intellekt kommt zu kurz - es zieht eine normierte Konsumkundschaft an. Langweilig.
    Skaten fordert/fördert Koordination, Ausdauer, Abstraktion und Auseinandersetzung in einer informellen Gruppe. Entwickeln kann mans bis zu einer Extremsportart.

    Extremsport ist halt eine Frage der Perspektive. Für Extremsportler ist es das Normalste auf der Welt - für den Normalo ausserhalb seiner normativen Konditionierung.
    Ich plädier für die Einführung von B.A.S.E jumping ab der 3.Klasse ;-)
  6. #6

    Ich..

    Zitat von MtSchiara Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, warum immer wieder behauptet wird, Ausdauersportler würden sich quälen. Ich laufe seit meinem sechsten Lebensjahr - und heute regelmäßig über mehr als zwei Stunden am Stück, und zwar nicht wettkampf- sondern freizeitsportmäßig. Auf diese Art Sport zu treiben, ist weder anstrengend noch langweilig, da man frische Luft einatmen, überschüssige Energie abbauen, träumen, über Dinge nachdenken oder die Natur anschauen kann - oder meditieren kann, wie Frankenbach richtig beschreibt. Eine Qual wäre es für mich, längere Zeit keinen Sport treiben zu können.

    Und wer ein Problem mit Einseitigkeit, Monotonie und Langeweile hat, der sollte sich vor allem vor der modernen Arbeitswelt hüten: sich zehn Stunden am Tag über Jahre und Jahrzehnte hinweg sein Leben lang immer mit der selben Tätigkeit zu beschäftigen, eingesperrt in ein Büro oder eine Halle, so daß man im Winter kaum das Tageslicht zu Gesicht bekommt - ich kann mir kaum etwas langweiligeres und monotoneres vorstellen. Das ist wirklich eine Strafe (wie ja auch die Bibel sagt :"im Schweiße deines Angesichtes") für jemanden, der Vater und Mutter erschlagen hat.
    ..weiss ja nicht in welchem Jahrhundert Sie leben,aber,die von Ihnen beschriebene "moderne Arbeitswelt"entspricht der, des "Manchester Kapitalismus"und das ist eine ganze Weile her......!
  7. #7

    was für Argumente

    Zitat von monoman Beitrag anzeigen
    Rennen bis zum Umfallen kann jeder, der eine länger, der andere weniger lang.
    Dümmliche Skateboardtricks kann auch jeder. Der eine besser, der andere schlechter.

    Zitat von monoman Beitrag anzeigen
    Aber mit einem Fahrrad kontrolliert auf dem Hinterrad fahren, das können einige aber viele schaffen es trotz ernsthafter Lernbemühungen nie.
    Einen Marathon in unter 3 Stunden laufen, das können einige, aber viele schaffen es trotz ernsthafter Trainingsbemühungen nie.

    Zitat von monoman Beitrag anzeigen
    Man kann solche Fertigkeiten durchaus mit dem Erlernen eines Musikinstruments vergleichen.
    Kommen Sie wieder, wenn Sie den Unterschied zwischen Training und üben erkannt/verstanden haben.
  8. #8

    optional

    Skaten ist eine Geschicklichkeitssportart. Bei solchen Sportarten werden äusserst artistische Bewegungsabläufe durch stete Wiederholung erlernt. Je nach Alter und Talent braucht man bei solchen Sportarten teilweise Jahre, bis man bestimmte Tricks beherrscht. Ausdauer ist hier eine selbstredende Voraussetzung, ohne die man überhaupt erst gar nicht anfangen braucht, aber die eigentlichen Herausforderungen gehen weit darüber hinaus. Rennen bis zum Umfallen kann jeder, der eine länger, der andere weniger lang. Aber mit einem Fahrrad kontrolliert auf dem Hinterrad fahren, das können einige aber viele schaffen es trotz ernsthafter Lernbemühungen nie. Man kann solche Fertigkeiten durchaus mit dem Erlernen eines Musikinstruments vergleichen. Ein Klavierspieler fängt auch erst mal damit an, dasselbe endlos zu wiederholen und langsam sein Können zu steigern. Wenn er dann irgendwann mal in der Lage ist, zu improvisieren, wird wohl niemand mehr ernsthaft fragen, ob Klavierspielen kreativ ist. :-)
    Versteh mich nicht falsch, ich bin äusserst fasziniert von Skateboardern, auch und grade weil ich nicht so ein Bewegungsgenie bin.
  9. #9

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Laufen ist eine rituelle Handlung die zu Gelenksabnützung führt. Hat wohl eher mit Flagellantentum zu tun. Das gleiche gilt für die Rennrad- und Bergaufradler. Der Intellekt kommt zu kurz - Langweilig.
    Ein intelligenter Mensch langweilt sich in seiner eigenen Gesellschaft nie. :-) Tatsächlich dienen das Laufen, Rennrad- und Bergauffahren der meditativen Sammlung, wie es auch in dem Artikel steht. Gerade für intellektuell beruflich geforderte Menschen ist das eine Wohltat. Und bezeichnenderweise finden Sich gerade unter den Ausdauersportlern besonders viele intelligente und hoch gebildete Menschen (Ausdauersport fördert sogar die Intelligenz. Siehe u.a. Studie Professor Ertel). Für "Konsumenten" eignen sich diese Sportarten nicht. Man muss schon in der Lage sein, mit seinen Gedanken alleine zu sein.








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