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Abzug aus Afghanistan: Bundeswehr-Helfer fürchten um ihr Leben

REUTERS"Sie werden uns jagen und töten": Hunderte afghanische Helfer der Bundeswehr fürchten die Rache der Taliban, wenn die Soldaten abgezogen sind. Denn die Extremisten halten sie für Verräter. Die deutschen Behörden stellen sich bereits auf eine Visa-Antragswelle ein.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833795,00.html
  1. #1

    Sie haben es verdient

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Sie werden uns jagen und töten": Hunderte afghanische Helfer der Bundeswehr fürchten die Rache der Taliban, wenn die Soldaten abgezogen sind. Denn die Extremisten halten sie für Verräter. Die deutschen Behörden stellen sich bereits auf eine Visa-Antragswelle ein.

    Helfer der Bundeswehr fürchten Rache der Taliban in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Man kann die Leute jetzt nicht einfach im Stich lassen und sollte ihnen großzügig Asyl bei uns gewähren. Wie Herr Wulff bereits sagte, der Islam gehört zu Deutschland und deswegen werden diese Menschen es sehr leicht bei der Integration haben.
    Die Verhältnisse vor Ort sind Lebensunwürdig und in Deutschland werden diese Menschen ein würdiges Leben führen können.

    Je mehr von Ihnen zu uns kommen, umso schwerer werden es die Rassisten in Deutschland haben.
  2. #2

    Aufnehmen

    Wäre nur recht diese Leute bei uns aufzunehmen.
  3. #3

    Am Besten...

    man nimmt die Leute gleich mit in ihr neues Zuhause.
    Jetzt kann man den Papierkram ja in Ruhe erledigen - insofern dürfte es doch kein großes Problem sein.

    Besser man verliert die Heimat als sein Leben - zumindest sollte sich der deutsche Staat nicht der Wahlmöglichkeit verschließen.
  4. #4

    test, bitte löschen

    BITTE NICHT FREISCHALTEN, löschen. Danke.
  5. #5

    Das war alles abzusehen

    Dieser Afghanistan-Einsatz ist an Dummheit auch für Deutschland nicht zu überbieten.

    Man hat es trotz Milliarden Steuergeldern und Hunderten von Toten seit 2001 nicht geschafft, die Taliban zu besiegen. Alle Experten haben das von vorn herein prophezeit.

    Die Talibans haben ihre Heimstatt bei der Bevölkerung, in Pakistan und in den Bergen gehabt und unter anderem der Bundeswehr die eine oder andere militärische Schlappe verpasst, so dass deutsche Soldaten in Zinksärgen nach Hause kamen.

    Nun verkündete man den alsbaldigen Abzug der westlichen Truppen, der eher eine Flucht ist.

    Die Taliban werden anschließend frisch und munter aus ihren Verstecken kommen und dort weiter machen, wo sie 2001 aufhörten.

    Man hat den Einsatz in Afghanistan vor allem damit begründet, man wolle die Freiheit am Hindukusch verteidigen.

    Man wird die vielen Millionen Afghanen, die mit dem Westen kollaborierten und mit Recht Angst haben müssen vor den neuen/alten Herren Talibans anschließend an der sozialen Futterkrippe in Deutschland haben.

    Auch der Hauptling Karsai ist ein heißer Kandidat für einen von deutschen Steuerzahlern bezahlten Daueraufenthalt in Deutschland, wie ich vorhersage.

    Deutschland hatte und hat damit beide Übel: Die Militärkosten seit 2001 für einen sinnlosen Militäreinsatz und die Sozialkosten für die Neubürger aus Afghanistan als Asylbewerber. Schilda liegt eben in Deutschland.
  6. #6

    Nicht anders zu erwarten

    An der sog. "Rechtssprechung" der Taliban gibt es nichts zu Beschönigen. Dass Hilfstruppen von Besatzungsmächten nach deren Niederlage verfolgt werden, ist jedoch allgemein üblich.

    Dazu ist Lynchjustiz gar nicht nötig. Der Einsatz der Nato Truppen und die Repression, die sie als Besatzungstruppen ausüben, wird durch ein kompliziertes Rechtsgeflecht auf Seite des Westens legalisiert. Es liegt in der Natur der Sache, dass die jeweils andere Seite diese Legitimation nicht teilt. Wie aus Natosicht ein Talibanunterstützer ja auch kein "Freiheitskämpfer" sondern ein Terrorhelfer ist. Umgekehrt funktioniert das leider auch.
  7. #7

    Komisch..

    Zitat von Artikel
    Wie hunderte andere Afghanen arbeitet der junge Mann seit rund sechs Jahren als Dolmetscher für die Bundeswehr..

    700 Dollar pro Monat bekommt Schah für seine Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung. Er verdient damit in etwa doppelt so viel wie ein afghanischer General.

    Eine kleine Abfindung, vielleicht Tausend Dollar, seien doch genug. "Wir würden dann nach Iran oder Pakistan ziehen, dort wären wir sicher." Ansprechen aber will er das heikle Thema bei seinen deutschen Arbeitgebern vorerst nicht. "Wir brauchen das Geld jeden Monat, das will ich nicht riskieren."
    Sorry, aber wenn er mal drei Monate so ärmlich wie ein afghanischer General leben würde, hätte er die 1000,-USD für seine Auswanderung ruckzuck zusammen..

    Selbstverständlich hat eine "Besatzungsmacht" die moralische Verpflichtung ihre inländischen Mitarbeiter bei einem Abzug nicht im Regen stehen zu lassen.
    Allerdings hat man sich hier ein doch etwas unpassendes Beispiel ausgesucht.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die deutschen Behörden stellen sich bereits auf eine Visa-Antragswelle ein.[/url]
    "Visaanträge" gibt es nicht, da jeder Antrag nur für jeweils genau EIN Visum (sic!) gilt. Eine Visa-Antragswelle kann es also auch nicht geben, sondern nur eine "Visumsantragswelle". Oder sollte der Autor hier vermutlich ob der teilweise auch nützlichen Anglizismeninflation bereits des Deutschen unkundig die Singularform "Visum" vergessen haben?
  9. #9

    Aufnahme für diese Menschen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Sie werden uns jagen und töten": Hunderte afghanische Helfer der Bundeswehr fürchten die Rache der Taliban, wenn die Soldaten abgezogen sind. Denn die Extremisten halten sie für Verräter. Die deutschen Behörden stellen sich bereits auf eine Visa-Antragswelle ein.

    Helfer der Bundeswehr fürchten Rache der Taliban in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Politiker und "Interessengruppen" in unserem Lande und den Ländern der "Verbündeten" den Kampf bis zur Vernichtung gegen die Totengräber der Menscheit nicht führen wollen, dann müssen wir wenigstens den Familien dieser Menschen eine Aufnahme in die (noch) freien Gesellschaften gewähren.
    Dann gibt es wenigstens noch die Option gemeinsam zu kämpen oder zu sterben.


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