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Absturz von Air-France-Airbus: Pilot war in kritischer Flugphase nicht im Cockpit

Was geschah an Bord der Air-France-Maschine, die vor Brasilien in den Atlantik stürzte? Nach SPIEGEL-Informationen*liefert die Auswertung der Flugschreiberdaten jetzt neue Erkenntnisse: Pilot Marc Dubois befand sich*offenbar nicht im Cockpit, als*das Unglück seinen Lauf nahm.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,764083,00.html
  1. #30

    .

    Zitat von Dominik Menakker Beitrag anzeigen
    Sie haben es immer noch nicht kapiert? Ein Pilot DARF gar keine 13 - 14 Stunden am Stück im Dienst sein.
    Zitat wiki:
    Das Flugzeug startete am 31. Mai 2009 um 19:03 h Ortszeit (22:03 h UTC) vom Flughafen Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim mit Ziel Flughafen Paris-Charles de Gaulle, wo es um 11:15 h Ortszeit (09:15 h UTC) eintreffen sollte. Um 01:50 h UTC verließ die Maschine nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha den Abdeckungsbereich des brasilianischen ATC-Radars. Zwischen 02:10 und 02:14 h UTC übermittelte das Flugzeug über ACARS 24 automatisch generierte Wartungsmeldungen an die Zentrale von Air France.

    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
  2. #31

    Nanana...

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Wenn der Chefpilot nicht im Cockpit ist und noch zwei weitere Piloten die Stellung halten, kann ich in dieser Meldung keine Relevanz für den Vorfall erkennen. Das sind doch keine Azubis.
    Vielleicht mal wieder ein netter Versuch, menschliches Versagen in den Vordergrund zu spielen...
    ...ein wenig vorsichtiger!
    Mein Vater z,B. war Copilot auf der Ju 88.
    Da haben die übrigen Bordmitglieder angeblich immer gebetet, wenn er mal landen durfte/sollte/musste...
  3. #32

    Schichtdienst ...

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Zitat wiki:
    [i]Das Flugzeug startete am 31. Mai 2009 um 19:03 h Ortszeit (22:03 h UTC) vom Flughafen Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim mit Ziel Flughafen Paris-Charles de Gaulle, wo es um 11:15 h Ortszeit (09:15 h UTC) eintreffen sollte.

    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
    Wie Sie zitieren, sollte der Flieger 11 Stunden und 12 Minuten unterwegs sein: Von 22:03 h UTC bis 09:15 h UTC am nächsten Tag. Wie andere schon geschrieben haben, zählt die Flugvorbereitung von 2 h mit zur Dienstzeit. Sind wir also schon bei 13 Stunden und 12 Minuten. Und dann kann es ja immer passieren, dass Paris voll ist und der Flieger ein paar Kreise fliegen muss, bevor er landen darf. Und schon sind die 14 Stunden voll.

    Also wird im Schichtdienst gearbeitet: Jeder der drei "Piloten" hat mal Pause, so dass in Summe keiner über das Limit kommt. Natürlich kann man jetzt fragen, warum gerade der erfahrenste Pause macht, während man durch das Gewitter fliegt. Aber die gingen bei der Flugplanung nunmal davon aus, dass das kein allzu schlimmes Gewitter wird, und es reicht, wenn der Chef bei den normalerweise kritischsten Flugphasen bei ist, nämlich Start und Landung.


    Jag
  4. #33

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
    Oh Mann, ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?

    Air France setzte bei diesem Flug offensichtlich und lobenswerterweise einen zusätzlichen Piloten ein, der sozusagen als Pausengeber für die anderen beiden Piloten fungiert. Die drei wechseln sich also so ab, dass jeder zwischendurch mal ein wenig Pause hat - das erhöht die Aufmerksamkeit und damit die Sicherheit! Das heisst doch nicht, dass einer erst 13 Stunden da sitzen muss, ehe er mal abgelöst wird.
  5. #34

    Ruhezeit des Kapitäns ist immer während des Reisefluges

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Zitat wiki:
    Das Flugzeug startete am 31. Mai 2009 um 19:03 h Ortszeit (22:03 h UTC) vom Flughafen Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim mit Ziel Flughafen Paris-Charles de Gaulle, wo es um 11:15 h Ortszeit (09:15 h UTC) eintreffen sollte. Um 01:50 h UTC verließ die Maschine nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha den Abdeckungsbereich des brasilianischen ATC-Radars. Zwischen 02:10 und 02:14 h UTC übermittelte das Flugzeug über ACARS 24 automatisch generierte Wartungsmeldungen an die Zentrale von Air France.

    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
    Ganz einfach. Der Kapitän (übrigens NICHT der PILOT wie im Artikel erwähnt, weil Piloten sind sie ja alle) ist beim Start dabei und übergibt dann einige Zeit nach Erreichen der Reiseflughöhe an einen Senior First Officer (der nur im Reiseflug die Pflichten und Verantwortungen des Kapitäns übernimmt). Ein paar Stunden vor der Landung übergibt dann der Senior First Officer wieder an den Kapitän, und ersterer übernimmt den Sitz des Kopiloten. Somit haben alle ihre Ruhezeiten gehabt und die Dienstzeiten nicht überschritten:

    - Senior First Officer ruht im ersten Flugabschnitt
    - Kapitän ruht während des Reisefluges
    - First Officer (Kopilot) ruht am Ende des Fluges

    Es ist also in KEINSTER WEISE abwegig, dass der Kapitän bereits nach 4h Flugzeit seiner Ruhezeit nachkommt.

    Ich würde mich wirklich wünschen, dass man mit solchen Meldungen Journalisten betraut, die
    1.) ordentlich recherchieren
    2.) eine Grundwissen über das Thema haben und
    3.) nicht einfach Agenturmeldungen abschreiben (Hab die selbe Meldung fast im Wortlaut auch woanders gelesen).
  6. #35

    Was wissen Sie?

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
    Kennen Sie denn den Dienstplan des Kapitaens? Wissen Sie, ob der in Brasilien bei Null angefangen hat, oder einem anderen Wert? Oder ob er nach dem Start - kritische Phase - eine Ruhepause eingelegt hat, um zum Zeitpunkt der Landung - kritische Phase - wieder die Pilotenfunktion auszuueben? Wissen Sie irgendetwas, das nicht im Spiegel-Artikel stand? Ihre 200000 Euro Neidbemerkung war einfach nur geistlos; sie ist es nicht wert, von Ihnen auch noch verteidigt zu werden. Je eher sie im Forum vergessen wird, desto besser fuer Sie.
  7. #36

    Besser beim Loewenzahn bleiben

    Zitat von PeteLustig Beitrag anzeigen
    Zitat wiki:
    Das Flugzeug startete am 31. Mai 2009 um 19:03 h Ortszeit (22:03 h UTC) vom Flughafen Rio de Janeiro-Antônio Carlos Jobim mit Ziel Flughafen Paris-Charles de Gaulle, wo es um 11:15 h Ortszeit (09:15 h UTC) eintreffen sollte. Um 01:50 h UTC verließ die Maschine nördlich der Inselgruppe Fernando de Noronha den Abdeckungsbereich des brasilianischen ATC-Radars. Zwischen 02:10 und 02:14 h UTC übermittelte das Flugzeug über ACARS 24 automatisch generierte Wartungsmeldungen an die Zentrale von Air France.

    Wie kommen Sie auf 13/14 Stunden?
    Zwischen der vermuteten Start- und Unfallzeit liegen gute vier Stunden, mehr nicht.
    Na und? Kommt doch darauf an wer von der Crew welches "Leg" des Fluges uebernommen hatte. Vielleicht war der FO fuer die erste Haelfte zustaendig - oder die beiden haben kurz getauscht damit jeder in Ruhe was essen konnte.

    Ich sehe nichts was an ihren Einwuerfen irgendwie relevant waere, ist alles relativ einfaeltig.
  8. #37

    und wieder schiebt man die Schuld auf die Piloten...

    "Pilot war in kritischer Flugphase nicht im Cockpit"
    Liebe Spiegelschreiber, macht euch sachkundig und lasst euch nicht für die übliche Masche von Airbus benutzen:
    Piloten schuld und tot und der tolle Airbus ist aus der Kritik.
    So einfach ist es nicht, war es nie und wird es nie sein.

    Für den Anfang sollte man bei Spiegel mal erforschen, was "Pilot" eigentlich bedeutet. Es gibt auf jedem Linienflug mindestens zwei davon, auf Langstreckenflügen oft drei oder vier. Einer davon ist der verantwortliche Flugzeugführer, auch als Flugkapitän bekannt. In ganz schlecht informierten Kreisen nennt man ihn den "Piloten" (damit sollte dem Spiegel Redakteur klar sein, auf welchem Niveau sein Artikel einzuordnen ist). Die anderen nennt man 1. Offiziere. ALLE Piloten haben für das Flugzeug eine umfassende Ausbildung genossen und beherrschen ihr Flugzeug allumfassend. Da gibt keine Unterschiede zwischen verantwortlichem Flugzeugführer und 1. Offizier. Der Unterschied liegt darin, dass der verantwortliche Flugzeugführer (gewöhnlich, aber nicht zwingend) über mehr Erfahrung verfügt und vor allen Dingen die rechtliche Verantwortung trägt.

    Recherchieren Sie mal neu auf dieser Grundlage und mit dem Wissen, dass Airbus keineswegs an einer öffentlichen Aufklärung interessiert ist, sondern alle denkbaren Mittel einsetzt Schuld von Airbus abzuwenden.
  9. #38

    Vererbungslehre zeigt Extremfall

    Zitat von rafkuß Beitrag anzeigen
    ...ein wenig vorsichtiger!
    Mein Vater z,B. war Copilot auf der Ju 88.
    Da haben die übrigen Bordmitglieder angeblich immer gebetet, wenn er mal landen durfte/sollte/musste...
    Und von diesem Menschen haben Sie offenbar das Talent geschenkt bekommen sich hier zu Wort zu melden ;-)
  10. #39

    Air France

    ..vielleicht war er gerade mit einer Stewardess "beschäftigt"


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