Griechenland hat so gut wie keine leistungsfähige und innovative Volkswirtschaft, insbesondere im industriellen Bereich. Diesen auf ein normales, eurofähiges Niveau zu heben oder erst zu schaffen, dies ist bei einem weiteren Verbleib in der Eurozone nicht zu schaffen. Es hilft nur ein massivster Schuldenschnitt, ein Austritt aus der Eurozone, zurück in das WKM II System, dann muss es einen mindestens zwanzig Jahre langen strengen Umgestaltungsprozeß angehen (siehe Brasilien, Türkei).
Eine flankierende monetäre Maßnahme à la Deutsche Einheit kann es so nicht geben, unsere eigenen Erfahrungen mit diesem Anpassungs- und Umgestaltungsprozess wurden mit zahlreichen ökonomischen Fehlentscheidungen um Jahre zurückgeworfen und erfordern noch heute gigantische Transferzahlungen, die man statistisch kaum erfassen kann.
Der Lebensstandard wird für viele Griechen noch weiter stark absinken, egal, welche Optionen oder Lösungsansätze gewählt werden. Wie sich dies politisch und gesellschaftlich in Griechenland selbst auswirken wird, bleibt abzuwarten. Zahlreiche innergriechische Konflikte sind jedenfalls vorprogrammiert.

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