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Abstimmung über Griechenlands Sparpaket: Die Alles-oder-nichts-Entscheidung

APMit aller Macht wollen Griechenlands Regierungsparteien das Sparpaket durchs Parlament peitschen. Abgeordnete, die mit "Nein" stimmen, würden bei der nächsten Wahl nicht wieder aufgestellt, drohte der Chef der Konservativen. In der Bevölkerung wächst die Wut auf die Troika.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...814681,00.html
  1. #160

    nene

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit aller Macht wollen Griechenlands Regierungsparteien das Sparpaket durchs Parlament peitschen. Abgeordnete, die mit "Nein" stimmen, würden bei der nächsten Wahl nicht wieder aufgestellt, drohte der Chef der Konservativen. In der Bevölkerung wächst die Wut auf die Troika.

    Abstimmung über Griechenlands Sparpaket: Die Alles-oder-nichts-Entscheidung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    .........

    Wieso alles oder nichts? Sollen die Wähler und ihre demokratischen Vertreter doch entscheiden, was sie wollen, ob sie ihren Bankrott erklären, oder sich dem EU-Diktat zur Rettung der Banken und der Finanzwirtschaft unterwerfen.
    Es ist ihre Entscheidung und für beide Varianten gibt es Gründe!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  2. #161

    schwachsinn .............

    [QUOTE=frido1967;9614444]
    Zitat von ottohuebner Beitrag anzeigen
    was soll man dazu noch sagen. die leute leben auf kosten der nord-europaer und haben "rechte auf einen sozialstaat".

    Und auf wessen "Kosten" leben Sie? Alles was die tolle "Exportnation Deutschland" erwirtschaftet wird vor der Veredelung importiert, Rohstoffe gewonnen unter den ausbeuterischsten Bedingungen. Was glauben Sie wo BASF, VW, Mercedes usw. ihre Materialien herbekommen?
    ich lebe von meiner arbeit. oder mit anderen worten, ich gehoere zu den "ausbeutern".
  3. #162

    Nein,

    Zitat von RioTokio Beitrag anzeigen
    Sie mit Ihren Banken.
    Wer nicht ansatzweise eine Ahnung hat von den Vernetzungen der weltweiten Finanzströme und der reale Bedeutung der Banken für Wirtschaft, Finanzsystem etc. sollte sich einfach einen anderen Blog suchen .
    Schreiben Sie doch was über Blumen oder Ameisen...

    ich schreibe weiter über "Die Banken" - meine deren Führung.

    Die waren es doch, die "die Politiker" - die politische Führung überredet haben, die Gesetze der "freien Marktwirtschaft" auszuhebeln, mit dem Argument, die "systemrelevanten Banken" und Staaten dürften nicht insolvent werden.
    Dadurch wurde ordnende Reinigung der Märkte (durch das Verschwinden der nicht konkurrenzfähigen Marktteilnehmer) verhindert.
    Gut, man mag mit "sozialer Marktwirtschaft" argumentieren, daß man die Schwachen nicht einfach fallen lassen dürfe.
    Dann muß man aber auch die Gewinne sozialisieren, d.h. die gestützten Banken, entsprechend der gewährten Hilfe, (teil-)verstaatlichen. Aber die wußten die Banken wohlweislich zu verhindern.

    Notwendig ist die (Wieder-)Einführung eines Trennbankensystems, in dem Geschäftsbanken den Geld- und Kreditverkehr der "Realwirtschaft" bedienen, und der personell und finanziell in keiner Weise mit dem Ivestmentbanking verflochten sein darf.
    Mit diesem System hat der US-Präsident F.D. Roosevelt in seinem "New Deal" mitgeholfen die Rezession der 30er Jahre zu bewältigen.
    Leider wurde dies Trennbankensystem in Deutschland (Europa) nie konsequent eingeführt, und in den USA unter B.Clinton wieder beerdigt.

    Notwendig wäre auch eine Beendigung des absolut "international freien" Geld- und Kapitalverkehrs.
    Vernünftige Kontrollen hier könnten die "steuerverkürzenden" Geldströme weitgehend reduzieren, auch die "Wäsche" der Mafiagelder verhindern.
    Aber das ist jetzt schon beinahe ein anderes Thema.
  4. #163

    Alles nur Theaterdonner.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit aller Macht wollen Griechenlands Regierungsparteien das Sparpaket durchs Parlament peitschen. Abgeordnete, die mit "Nein" stimmen, würden bei der nächsten Wahl nicht wieder aufgestellt, drohte der Chef der Konservativen. In der Bevölkerung wächst die Wut auf die Troika.

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    Das also ist die so hochgelobte "griechische Demokratie".
    Vielen Dank aber auch!

    Die Griechen werden erst mal zustimmen, damit die nächsten "Hilfsgelder" fließen.
    LAOS ist schon ausgeschert und wird nicht zustimmen.
    Samoras ist auch gegen Sparmaßnahmen, Neuwahlen stehen ja an. Deshalb wird er nach der Wahl alles dafür tun, um die Vereinbahrungen zu negieren.
    Griechenland wird nicht liefern, weder beim Mindestlohn, Verschlankung des Staates, Löhnen, Privatisierung, noch bei der Steuererhebung. Das machen sie schon seit 2010 so und trotzdem sind die Gelder geflossen und werden es auch weiterhin.


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