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Abstimmung in Frankreich: Sozialist Hollande gewinnt ersten Wahlgang gegen Sarkozy

APFür François Hollande ist es der erste Etappensieg im Kampf um den Einzug in den Elysée-Palast: Der Sozialist hat laut einer ersten Hochrechnung die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl gewonnen - er liegt demnach knapp drei Punkte vor Amtsinhaber Sarkozy.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829056,00.html
  1. #100

    Sarkozy

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für François Hollande ist es der erste Etappensieg im Kampf um den Einzug in den Elysée-Palast: Der Sozialist hat laut einer ersten Hochrechnung die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl gewonnen - er liegt demnach knapp drei Punkte vor Amtsinhaber Sarkozy.

    Erste Wahlrunde in*Frankreich: Hollande siegt, Le Pen schockiert viele Franzosen - SPIEGEL ONLINE
    koennte immer noch gewinnen,denn le Penne's Wahlkampagne, die Auslaenderpolitik betreffend, hatte er doch schon uebernommen,wenn er diese Stimmen bekommt ,ist es gelaufen.
  2. #101

    "Trotz" ...?

    Zitat: "... Das starke Abschneiden der Rechtsextremen ist eine Überraschung der Wahl: Marine Le Pen kam auf 19 Prozent der Stimmen, deutlich mehr, als in Umfragen erwartet worden war - und das trotz einer hohen Beteiligung. ..."

    Doch wohl eher WEGEN der hohen Wahlbeteiligung!?
    "Kaercher-Sarko" war in seiner Amtszeit ein Totalausfall fuer -all zu viele- konservative, gaulle'istisch ausgerichtete Franzosen. Marinen Le Pen scheint die frustrierte Konservativen und nationalistischen Waehler, und mit neuem Duktus, weit mehr anziehen zu koennen, als es dem Wachsweich-Gaulle'isten und Weichspuel-Konservativen Sarkozy und dessen Sprechhuelsen-Ankuendigertruppe noch gelingen wollte.
  3. #102

    "Braun"?

    Zitat von hadroncollider Beitrag anzeigen
    Hollande und/oder Le Pen - Rot und Braun sind austauschbar, wie wir aus unserer Geschichte wissen. Ich vermute mal, die Braunen werden in der Stichwahl den Roten wählen.
    Also, ueber irgendwie geartete "Sozialismustiraden" habe ich M.LePen noch nicht schwaetzen gehoert. Im Gegenteil.
    Mir scheint, dass Deutschland irgendwie nicht (mehr) verstehen mag, das 'parlamentarischer Nationalismus' und 'buergerlicher Konservatismus' nichts mit irgendwie gearteten "Sozialismen" zu tun hat.
    Die "Braunen", also die aus Ex-D., wussten hingegen genau, wen sie -u.a.- in ihre Hasstiraden einbanden und gnadenlos verfolgten. Naemlich konservative, parlamentarisch-buergerlich ausgerichtete Nationalisten.

    Das Wort "Nationalist" wurde indes von den Kackbraunsozialisten, allen voran vom Sprachrohr des "N"S-Verbrechens, J.Goebbels, stets missbraucht. Denn, ein Gebiet, das von einer Unterdruecker-, Eroberungs- und Massenmoerderbande in Gewalt- und Schreckenshaft genommen wurde, kurz "Unrechtstaat", kann, expressis verbis, kein "Nationalstaat" sein.

    Wo aber beim FN erhoehte Wachsamkeit angesagt ist, sind teils offene Fragen rund um die Bereiche 'Rassismus' und/oder 'Anti-semitismus/ Anti-zionismus'.
    Nur, gerade zu letzteren politischen Problemfeldern haben nun die deutschen Linksparteien derzeit mehr Erklaerungsbedarf als der franz. FN unter M.LePen. Und zumindest sind ist der FN die eigen Nation, wie aber auch eigene Bevoelkerung wichtig. Eine Eigenschaft, die den sog. "etablierten Parteien" in der Bunderepublik, scheinbar voellig und in voller Breite verloren gegangen ist.
    Diese verlieren sich in Aktionismus fuer alles und jeden, nur fuer die eigene Nation, die eigenen, vor allem leistungstragenden Buerger, bleibt nichts uebrig.

    Ob Frankreich ein Nationalistenproblem hat, mag man getrost dahingestellt lassen, insb. mit Blick auf die Erstwahlergebnisse der Sozialisten.
    Deutschland hat jedenfalls mehr Probleme mit seiner breiten anti-nationalistischen, demokratie-, verfassungs- sowie freiheits-fatalistischen Haltung, sowie falschen, parlamentarisch-demokratischen Verweigerungshaltungen.
  4. #103

    Mme. le Pen ist die logische Antwort

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für François Hollande ist es der erste Etappensieg im Kampf um den Einzug in den Elysée-Palast: Der Sozialist hat laut einer ersten Hochrechnung die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl gewonnen - er liegt demnach knapp drei Punkte vor Amtsinhaber Sarkozy.

    Erste Wahlrunde in*Frankreich: Hollande siegt, Le Pen schockiert viele Franzosen - SPIEGEL ONLINE
    vieler Franzosen auf den Ausverkauf Frankreichs durch die Politik.
    Das ist genaus das, was die Weimarer Republik in Deutschland auch verursachte. Man sucht in höchter Not den Rückzug ins eigene Schneckenhaus.
    Sarko hat jede Glaubwürdigkeit verspielt. Dass ihm sein durchsichtiger Fischzug ins Lager der rechten Stimmen nicht nützte, macht klar, dass er fertig hat. Seine Verbrüderung mit Frau Murksel hat ebensoviele Franzosen verschreckt, haben die doch noch immer Angst vor der deutschen Wirtschaftsmacht, die sie erdrücken könnte.
    Wehe wenn sich bei uns nach dem bevorstehenden Bankrott deutscher Schuldenpolitik die Rechte breit macht.
    Ob wir wirklich aus den vergangenen 100 Jahren nichts gelernt haben ?
    Das Kriegsgeschrei der CDSUFDPGRÜNE lässt es befürchten:
    Deutsche Soldaten für die Welt. Daran gehen gerade die USA bankrott.
    An Glaubwürdigkeit und an Dollars.
  5. #104

    Diese Wahl zeigt als...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für François Hollande ist es der erste Etappensieg im Kampf um den Einzug in den Elysée-Palast: Der Sozialist hat laut einer ersten Hochrechnung die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl gewonnen - er liegt demnach knapp drei Punkte vor Amtsinhaber Sarkozy.

    Erste Wahlrunde in*Frankreich: Hollande siegt, Le Pen schockiert viele Franzosen - SPIEGEL ONLINE
    ...Zwischenergebnis und sie wird es als Endergebnis zeigen, dass die europäische Idee gescheitert ist. Schade, aber Kleinstaaterei und vor allem Kleingeisterei gibt es in Europa - auch in Deutschland - zu viel. Statt die Chancen zu sehen, werden immer nur die vermeintlich negativen Seiten beleuchtet. Statt zu tun, was nun möglich ist, wird darüber diskutiert, was nicht geht.
    Im Ergebnis wird Europa immer mehr an Bedeutung verlieren, wir sind ja schon jetzt auf dem besten Weg dahin.
  6. #105

    Das Wahlergebnis ist keine Ueberraschung.Es spiegelt die Stimmung in Frankreich,und ich denke,wenn zur Zeit Europaweit Wahlen stattfinden wuerden,waeren die Ergebnisse aehnlich .Die Eu war eine Idee,die in der Ausfuehrung gescheitert ist.
  7. #106

    Zitat von Matze38 Beitrag anzeigen
    sie dürfen aber eines nicht vergessen, die die le pen wählten müssen keine rechten sein, sondern das sind protestwähler, die mit sarkozys politik nicht einverstanden waren, warum die dann ausgerechnet sarkozy wieder wählen sollen, erschließt sich mir auch nicht ganz.
    Endlich. Laut Umfragen sollen nur 10% derer, die dieses Jahr FN gewählt haben, Stammwähler sein. Eventuell gehen auch viele von ihnen im zweiten Wahlgang gar nicht wählen.
  8. #107

    Ich sehe keinen Sieg. Ein Vorsprung von 1,4 % ist einfach lächerlich. Die Wahrheit wird im zweiten Wahlgang zu tage kommen, wenn zu den Stammwähler noch die Wechselwähler dazu kommen. Es gibt keinen echten Favoriten.
  9. #108

    Zitat von Revisor Beitrag anzeigen
    Der FN unter Marine Le Pen besteht aus "Neonazis"? Nun halten Sie mal die Luft an. Und dann lesen Sie sich das Parteiprogramm des FN durch.

    Die dort erhobenen Forderungen - mit Ausnahme der nach dem NATO-Austritt - könnte mindestens die Hälfte der deutschen Bevölkerung unterschreiben, wenn sie von einer respektablen (d.h. nicht von den Medien ......
    Für diejenigen, die denken, so schlimm kann die FN nicht sein, wenn sie doch von einem fünftel der Wähler ihre Stimme bekam, werfen Sie bitte einmal einen Blick auf deren Wahlprogramm, besonderes ihre Haltung zu Migranten und Menschenrechte sollte doch zu denken geben. Die FN will die Europäische Menschenrechtskonvention nicht anerkennen, kein Asyl gewähren, die Familienzusammenführung abschaffen und illegal eingewanderten keine Art von medizinischer Versorgung zu kommen lassen usw. Der Begriff "Neonazi" ist schlecht gewählt, aber die Ansichten sind denen der rechtsextremistischen Parteien in Deutschland und anders wo sehr ähnlich.
  10. #109

    Eurobonds, sind doch das (Entschuldigung) dümmste was der Eurozone passieren kann. Ich sage das nicht weil Deutschland dadurch eine schlechtere Bonität bekommen würde, sondern weil dann die Länder mit einer niedrigen Produktivität das "gunstige" Geld mit beiden Händen zum Fenster raus werfen. Genau so wie es Grichenland nach der Euroeinführung getan hat. Damals haben sie auch einen viel günstigeren Zins bekommen als vorher mit ihrer Drachme. Wohin das geführt hat, wissen wir ja alle.
    Zudem ist es äußerst wichtig sich für die Rettung des € einzusetzen und für ein gemeinsames Europa zu kämpfen. Nur gemeinsam können wir auch in Zukunft mit den Großen Staaten (USA, China und später vielleicht auch Brasillien) dieser Welt wirtschaftlich mithalten.
    Es geht mich zwar nichts an, aber 75% "Reichensteuer"? Wie kann man das machen wollen? Klar, haben die viel zum abgeben, aber wer bleibt bitte in einem Land wenn er dort 75% seines Einkommens wieder abgeben soll???
    Ich bin kein Fan von Sarkozy, aber für Europa ist er der bessere Kandidat und ich bin der Meinung ohne Europa gehts nicht mehr!


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