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Absolventen in Praktika: Biete qualifizierte Arbeit, brauche Stütze

Die "Generation Praktikum" machte im vergangenen Jahrzehnt*Furore - als Begriff für die Ausbeutung junger Akademiker. Hat sich die Situation inzwischen gebessert? Nicht besonders, so eine Gewerkschaftsstudie: Rund ein Fünftel*ist nebenbei*sogar auf Stütze vom Staat angewiesen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...760620,00.html
  1. #20

    .

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    Entweder ich kann den Job nach dem Studium, oder ich brauche nicht zu studieren und gehe nach dem Prinzip lerning by doing.
    Ich kenne kein anderes Land welches solche Praktiken hat. Alle anderen Studenten die ich kenne, egal ob aus Frankreich/Spanien/Polen/Ungarn/China/Irland/UK/Finnland.... fangen einen normalen Job mit guter Bezahlung nach dem Studium an.
    Ich kann nur jedem raten nach dem Studium D zu verlassen. Wenn viele Studenten nach dem Studium gehen wird sich die Politik wohl mal ernsthaft damit beschaeftigen muessen.
    Bei Ihrem Fachwissen "Entweder ich kann..." und Ihrem profundem Erfahrungsschatz "Ich kenne kein..." kann ich Ihnen nur empfehlen Deutschland zu verlassen ;-)

    Sie machen im Ausland sicher Ihr Glück und Deutschlands Sozialkassen können wieder etwas aufatmen. Nicht wahr?
  2. #21

    typisch

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Bei Ihrem Fachwissen "Entweder ich kann..." und Ihrem profundem Erfahrungsschatz "Ich kenne kein..." kann ich Ihnen nur empfehlen Deutschland zu verlassen ;-)

    Sie machen im Ausland sicher Ihr Glück und Deutschlands Sozialkassen können wieder etwas aufatmen. Nicht wahr?
    Hallo,

    ich lebe seit 10 Jaren im Ausland, und habe noch nie den Sozialkassen auf der Tasche gelegen. Nur weil meine Rechschreibung nicht 100% ist heisst das nicht das ich dumm bin oder H4 empfaenger. Der einzige der Dumm ist sind Sie, weil Sie ohne Nachfragen gleich vermutungen anstellen, und nicht einmal den inhalt meines Postes verstanden haben.

    Schoenen Tag
  3. #22

    ..

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Tja, was kann man von der CSU erwarten...
    im Vergleich mit den anderen Bundesländern die niedrigste Arbeitslosenzahl, die niedrigste Zahl an Niedriglöhnern, die niedrigste Zahl an Hartz4-Empfängern...

    ... und dafür die höchste Zahl an Schulabgängern mit Abschluss, das beste PISA-Ergebnis, einen ausgeglichenen Landeshaushalt, seit 20 Jahren mehr Studienplätze als das eigene Bundesland an Abiturienten produziert ("Buyright" bildet also auch noch Studenten aus anderen Bundesländern aus).
    Wie sagt es Nuhr? "Einfach mal ...."
    Darum muss bayern auch seine ganzen Akademiker aus anderen Bundesländer importieren..
    mal realismus an: Der Satz dieses Politikdarsteller aus dem Bayerischen Hinterland ist eine Verhöhnung von Studenten.
    Mit einem BA-Abschluss im Fachbereich Biologie kann man garnichts werden. Man ist gezwungen seinen Master und später seinen Doktor zu machen. Das sind einfach Fakten, die die Pflaume komplett ausblendet.
    BA ist vergleichbar mit einem Vordiplom. Master entspricht einem Diplom. Würden sie einen BA-Absolventen in einer Biotech-schmiede einstellen?
    Wohl kaum..
  4. #23

    Praktikum

    Zitat von MKohlhaas Beitrag anzeigen
    Schließlich kann nicht jeder Ingenieur werden, der einzige Bereich, wo diese Entwicklung (noch?) nicht eingerissen ist.
    Stimmt nicht !
    Ich kenne einen Bauzeichner, der während des Bau-Ing. Studiums 2 Jahre lang ca.10 Std./Woche für 15€/Std. in einem Planungsbüro gearbeitet hatte, teilweise schon Ing-Arbeiten gemacht hatte. Jetzt nach abgeschlossenem Studium soll er dort ein Praktikum in Vollzeit absolvieren für 500€/Monat.
  5. #24

    Soziologie und schlechtes Abitur?

    Zitat von pom_muc Beitrag anzeigen
    Sie können gerne jedem Schüler ein leistungsloses NRW-Abitur in den Allerwertesten schieben und ihn danach durch 20 Semester Germanistik oder Soziologie lotsen bis alle Studienanfänger dann "Akademiker" sind.
    Aber erwarten Sie bitte nicht dass es für 100% dieser "Akademiker" den 40.000 €-Job gibt den sich dieses Klientel als "menschenwürdigen" Lohn vorstellt.

    Würde man solche Leute als Herzchirurgen einstellen wollen wäre jedem klar dass der 30-jährige Romanistikabsolvent in diesem Job den Nutzwert eines Schulabbrechers hat.

    Warum spricht man es nicht einmal deutlich aus dass man ihn auch nicht als Metzger, Steuerprüfer oder Pilot einsetzen kann?

    Er bekommt den Lohn eines Schulabbrechers solange er seine Qualifikation nicht in einem Unternehmen produktivieren kann. Jeder Unternehmer der einen Mitarbeiter eingearbeitet hat überlegt es sich genau ob er diesen Mitarbeiter wieder gehen lässt oder ihn mit mehr Gehalt hält.

    Entsprechend dieses Nutzwertes erhält jeder Mathelehrer seine Anstellung und 60% aller Germanistikabsolventen haben ein Jahr nach Studiumsende noch keine Festanstellung.

    Das weiss der Studienanfänger aber auch vor Beginn des Studiums da dieser Zustand seit 20 Jahren stabil existiert.

    Schlechte Schüler die ihr Abitur mit einer 4 in Mathe eben noch bestanden haben sitzen 20 Semester Germanistik ab weil sie in MINT- oder auch dem viel gescholtenen BWL-Studium im 2. Semester in der Matheprüfung rausfallen.
    Haben Sie schon mal einen Blick auf die Zugangbeschränkungen an den Universitäten geworfen? Viele Geisteswissenschaften sind derart beliebt, dass dort nur gute bzw. sogar nur die besten Abiturienten sofort einen Studienplatz bekommen.
    Die von Ihnen angeführten MINT-Fächer hingegen sind weniger zugangsbeschänkt und bieten sich also gerade für Leute mit einem Abi von 4,0 als letzte Chance an. Es macht folglich überhaupt keinen Sinn anzunehmen, dass die Studenten und Absolventen geisteswissenschaftlicher Fächer inkompetenter sind, als ihre Kollegen aus den MINT-Fächern.
  6. #25

    Anwälte

    Zumindest hinsichtlich der Anwaltschaft hat man die Notbremse gezogen: das Berufsrecht fordert "angemessene" Bezahlung. Mittlerweile liegen erste Gerichtsentscheidungen vor: unter das übliche Gehalt einer ReNo darf man nicht fallen.
    Neben einer Nachzahlung droht zudem Post von der Rechtsanwaltskammer. Während sich zugegebenermaßen viele darauf ein Ei pellen können, ist dies in Bezirken mit Anwaltsnotaren nicht so: derlei Einträge in die Personalakte reduzieren die Aussichten zur Notarsbestellung erheblich.
    Wie man sieht, gibt es Gegenmittel. Man muss sie nur einsetzen wollen.


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