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Absolventen in Praktika: Biete qualifizierte Arbeit, brauche Stütze

Die "Generation Praktikum" machte im vergangenen Jahrzehnt*Furore - als Begriff für die Ausbeutung junger Akademiker. Hat sich die Situation inzwischen gebessert? Nicht besonders, so eine Gewerkschaftsstudie: Rund ein Fünftel*ist nebenbei*sogar auf Stütze vom Staat angewiesen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...760620,00.html
  1. #10

    ist doch klar

    jaja, umsonst arbeiten kann man fast überall. und das nur, damit unsere armen, notleidenden firmen nicht am hungertuch nagen müssen. sozial ist, was arbeit schafft, oder? früher hiess der spruch: arbeit macht frei. ist noch gar nicht so lange her.
    mit der leiharbeit ist es ja das selbe. arbeiter werden nur noch ausgebeutet. leider interessiert das niemanden....
  2. #11

    .

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    Ich ziehe da mal das orginal herran, anstelle der Interpretation von Spon..
    Innovationsreport:......
    Guter Ansatz.

    Selber lesen und interpretieren statt dem Geplapper einiger 5 €-Redakteurs-Studien-Nachplapperer zu glauben.
  3. #12

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    Zitat von VPolitologeV Beitrag anzeigen
    War hier nicht gestern noch zu lesen, daß dies alles eine "Legende" sei?
    Das ist der Nachbesserungsversuch aufgrund der nicht erwarteteten Reaktionen im Forum ;-)
    Mythen der Arbeit: Eine ganze Generation macht nur noch Praktikum*- stimmt's?

    Nachdem z.B. in meinem Beitrag 113 darauf verwiesen wurde dass die DGB-Studie zweifelhafte Zahlen enthält versucht man hier die Anzahl der Betroffenen auszuklammern und konzentriert sich jetzt nur noch auf das "prekäre" Schicksal der 20% tatsächlich Betroffenen.
  4. #13

    Praktikum ist dumm

    Hallo,

    erst Studiere ich, und dann soll ich ein Praktikum machen damit ich den Job kennen lerne? da frage ich mich doch warum ich Studiert habe?

    Entweder ich kann den Job nach dem Studium, oder ich brauche nicht zu studieren und gehe nach dem Prinzip lerning by doing.

    Ich kenne kein anderes Land welches solche Praktiken hat. Alle anderen Studenten die ich kenne, egal ob aus Frankreich/Spanien/Polen/Ungarn/China/Irland/UK/Finnland.... fangen einen normalen Job mit guter Bezahlung nach dem Studium an. Nur in D hat man den Studenten und der Politik eingeblaeut das man ein Praktikum braucht um den Job kennen zu lernen, wenn dem so ist dann ist etwas an dem Studium grundlegend falsch, bzw es wird indirect eingestanden das das Studium an der realitaet vorbei geht.

    Wuerden sich die Studenten im Ausland bewerben, wuerden die mut Kusshand genommen. Ich kann nur jedem raten nach dem Studium D zu verlassen. Wenn viele Studenten nach dem Studium gehen wird sich die Politik wohl mal ernsthaft damit beschaeftigen muessen. Denn eine gutes Studium fuer Lau (im Internationalen vergleich)und dann das Land verlassen weil es hier nur Ausbeutuing gibt wuerde die Industrie und Politik evtl aufwecken. Solange sich alle immer nur beschweren passiert eh nichts dafuer ist die Lobby zu stark.
  5. #14

    nützlich machen kommt von Nutzen

    Zitat von VPolitologeV Beitrag anzeigen

    War hier nicht gestern noch zu lesen, daß dies alles eine "Legende" sei?
    Genau.
    Dieser Artikel entstammt der Quelle: "Praktikum".

    Der totsichere Beweis, dass es in vielen Bereichen eben neben einem Uni-Abschluss, mit Sicherheit bei Studium light (Bachelor), erst mal ordentliche Berufserfahrung gesammelt werden muss, bevor da eine Arbeitsqualität bei rauskommt, die sich kostenmässig trägt.
  6. #15

    .

    Zitat von MKohlhaas Beitrag anzeigen
    Von Ethik und Moral seitens der Arbeitgeber und der Pflege sozialer Marktwirtschaft keine Spur.Und wer macht's möglich? Die Politik unserer verehrten Regierung mit ihrer Liberalisierung des Arbeitsmarktes, über Zeit- und Leiharbeit bis hin zur Generation.....
    Sie können gerne jedem Schüler ein leistungsloses NRW-Abitur in den Allerwertesten schieben und ihn danach durch 20 Semester Germanistik oder Soziologie lotsen bis alle Studienanfänger dann "Akademiker" sind.
    Aber erwarten Sie bitte nicht dass es für 100% dieser "Akademiker" den 40.000 €-Job gibt den sich dieses Klientel als "menschenwürdigen" Lohn vorstellt.

    Würde man solche Leute als Herzchirurgen einstellen wollen wäre jedem klar dass der 30-jährige Romanistikabsolvent in diesem Job den Nutzwert eines Schulabbrechers hat.

    Warum spricht man es nicht einmal deutlich aus dass man ihn auch nicht als Metzger, Steuerprüfer oder Pilot einsetzen kann?

    Er bekommt den Lohn eines Schulabbrechers solange er seine Qualifikation nicht in einem Unternehmen produktivieren kann. Jeder Unternehmer der einen Mitarbeiter eingearbeitet hat überlegt es sich genau ob er diesen Mitarbeiter wieder gehen lässt oder ihn mit mehr Gehalt hält.

    Entsprechend dieses Nutzwertes erhält jeder Mathelehrer seine Anstellung und 60% aller Germanistikabsolventen haben ein Jahr nach Studiumsende noch keine Festanstellung.

    Das weiss der Studienanfänger aber auch vor Beginn des Studiums da dieser Zustand seit 20 Jahren stabil existiert.

    Schlechte Schüler die ihr Abitur mit einer 4 in Mathe eben noch bestanden haben sitzen 20 Semester Germanistik ab weil sie in MINT- oder auch dem viel gescholtenen BWL-Studium im 2. Semester in der Matheprüfung rausfallen.
  7. #16

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    Zitat von sponleser_2011 Beitrag anzeigen
    Im Klartext: Dreieinhalb Jahre nach dem Berufseinstieg können 25-40% der Akademiker noch immer nicht von ihrem Gehalt leben??!

    Muss man bei solchen Zahlen überhaupt noch über Studiengebühren reden? Und wann sollen diese Leute dann jemals in der Lage sein, eine Familie zu gründen, wenn sie sich noch nicht mal im Alter von dann geschätzt um die 30 selbst versorgen können?
    Das ist doch dumme Bauernfängerei!

    Wenn in einem Fragebogen steht "Können Sie von Ihrem Gehalt leben?" dann werden auch bei 1000-3000 € Einkommen manche Leute ein Nein ankreuzen.

    Die Fragestellung muss lauten "In welchem der folgenden Einkommenscluster waren Sie 1, 2, 3 Jahre nach Studiumsende."

    Und will man das Ganze tatsächlich repräsentativ haben korreliert man die vorhandenen Bafög-Daten mit der individuellen Steuernummer.

    Aber vermutlich sind manche Kreise gar nicht sonderlich daran interessiert dass genaue Daten vorliegen und man die Kosten und Ergebnisse mancher Studiengänge statistisch erfasst.

    Denn was wäre denn die Konsequenz wenn heraus käme was das Studium des 20-Semester-Germanisten tatsächlich kostet und er trotzdem mit Hartz4-gestützt werden muss weil er genauso wenig gebraucht wird wie ein 100.000 Hutmacher.
  8. #17

    .

    Zitat von sponleser_2011 Beitrag anzeigen
    Im Klartext: Dreieinhalb Jahre nach dem Berufseinstieg können 25-40% der Akademiker noch immer nicht von ihrem Gehalt leben??!

    Muss man bei solchen Zahlen überhaupt noch über Studiengebühren reden? Und wann sollen diese Leute dann jemals in der Lage sein, eine Familie zu gründen, wenn sie sich noch nicht mal im Alter von dann geschätzt um die 30 selbst versorgen können?
    Bruchrechnen 5. Klasse Hauptschule
    Gegeben: 2 Gruppen
    1. Gruppe: Beinhaltet 80% von denen 75% von ihrem Gehalt leben können.
    2. Gruppe: Beinhaltet 20% von denen 60% von ihrem Gehalt leben können.

    Gesucht: Wie viele % können insgesamt nicht von ihrem Gehalt leben?

    Es gab Zeiten da hat ein Mathelehrer einen Fünftklässler aufstehen lassen damit er solch eine Fragestellung im Kopf löst und die Benotung erfolgte nach verbrauchter Zeit.

    Wer eine Spanne von 25-40% angegeben hätte wäre mit "Setzen 6" ohne Schulabschluss als Hilfsarbeiter auf dem Bau gelandet.

    Sie haben Glück dass Sie von starken Schultern mitgeschleppt werden!
  9. #18

    .

    Zitat von Adran Beitrag anzeigen
    Sagt doch alles, bei solchen Bildungspolitischen Darstellern.. CSU, was will man da erwarten..
    Hat ja seinen Abschluss in Buyright gemacht..
    Tja, was kann man von der CSU erwarten...
    im Vergleich mit den anderen Bundesländern die niedrigste Arbeitslosenzahl, die niedrigste Zahl an Niedriglöhnern, die niedrigste Zahl an Hartz4-Empfängern...

    ... und dafür die höchste Zahl an Schulabgängern mit Abschluss, das beste PISA-Ergebnis, einen ausgeglichenen Landeshaushalt, seit 20 Jahren mehr Studienplätze als das eigene Bundesland an Abiturienten produziert ("Buyright" bildet also auch noch Studenten aus anderen Bundesländern aus).
    Wie sagt es Nuhr? "Einfach mal ...."
  10. #19

    .

    Zitat von immigrantin Beitrag anzeigen
    Und da fragen sich unsere "Staatsmänner", warum gerade die jungen AkademikerInnen keine Kinder bekommen? Wer soll diese Kinder ernähren?
    Sie meinen Albanien hat die höchste durchschnittliche Kinderzahl in Europa weil es dort die höchsten Löhne gibt?
    Machen Sie sich doch nicht lächerlich.
    Die Geburtenrate unter den AkademikerInnen ist die Konsequenz der eigenen Selbstverwirklungsstrategie.

    Wer meint bis 30 auf der Uni rumhängen zu müssen sollte nicht Kinder vorschieben wenn ein Regelstudium mit 23 Jahren und dem Masterabschluss in der Tasche beendet sein kann.








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