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Abschlussbericht: Troika*verpasst*Griechenland gelbe Karten
Note mangelhaft: Die Kontrolleure von EU und IWF*finden noch immer*viele Defizite bei Griechenlands Reformbemühungen. Dies berichten Athener Zeitungen.*Eurogruppen-Chef Juncker*hält nun*sogar*einen Schuldenschnitt von mehr als 60 Prozent für denkbar.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...791100,00.html
- #110 11.10.2011 13:16 von
Geschichtsverdreher...
Aus dem Spiegel: "Als die konservative Regierung im Herbst 2009 ankündigte, die Gehälter der damals fast 800.000 Staatsbediensteten einzufrieren, um Kosten zu sparen, brach ein Sturm der Entrüstung los. Der Führer der Sozialisten, Georgios Papandreou, setzte im folgenden Wahlkampf auf den Slogan: "Es gibt Geld." ("Lefta yparchoun.") Mit mehr als zehn Prozentpunkten Vorsprung gewann er und wurde Premierminister."
- #111 11.10.2011 13:22 von
Fast richtig
Stimmt genau
- WIR müssen uns fragen, ob wir in der EU unseren Staaten genehmigen wollen, ständig Staatsanleihen auszugeben, die die Banken dann auf dem Kapitalmarkt kaufen sollen, oder ob wir uns nicht mal zurückbesinnen darauf, dass "Ausgeglichene Haushalte" nicht das Primärziel sein dürfen, sondern das absolute Mindestmaß!
Nirgends steht geschrieben, dass Staaten jedes Jahr Verluste machen müssen! Es steht sogar nirgends geschrieben, dass Staaten keine Gewinne machen dürfen!
Das ist doch das eigentliche Problem. Die Banken sind doch nur Rädchen im falsch konstruierten Motor.[/QUOTE]
Stimmt fast. Ich würde die Frage noch ein bisschen anders formulieren. Warum muss der Staat überhaupt bei der Bank Schulden machen. Warum hat der Staat nicht das Monopol auf Geldherstellung? Er sollte verpflichet werden, die Geldmenge auf die Höhe der Realen Werte eines Landes zu beschränken. Und für Investionen Kredite ohne Zins geben. Überlegen sie das mal in Ruhe. Jetzt haben private Banken die Lizenz zur "Geld"-Herstellung. Kann das richtig sein? - #112 11.10.2011 13:27 von
Die Banken haben nur ihre Aufgabe erledigt. Das Problem ist systemisch.
Das aufkaufen von Staatsanleihen war bislang systemisch vorgesehen und von uns gewollt.
Ebenfalls von unserem System gewollt war, dass unsere Banken sich bezüglich der Bonität unserer Staaten an den Urteilen der drei US-amerikanischen Rating-Agenturen orientieren.
Diese Rating-Agenturen haben bislang alle Euro-Länder hoch bewertet.
Doch plötzlich fiel den US-amerikanischen Ratingagenturen ein, dass das EU-Land Griechenland doch nicht die höchste Bonität verdient.. und stuften das Land innerhalb von gefühlten 3 Sekunden die gesamte Tonleiter hinab von Top auf Flop, wodurch sie die Zahlungsunfähigkeit des Landes hervorgerufen haben.
Denn mit den Ratings und unseren vollkommen verschuldeten Staaten ist es eine selbsterfüllende Prophezeihung: Wenn man einmal die Rückzahlungsfähigkeit anzweifelt, also ein Land herabstuft, leihen aufgrund des höheren Risikos alle nur noch zu höheren Zinsen. Das erschwert die neue Kreditaufnahme, so dass die Rückzahlungsfähigkeit tatsächlich gefährdet wird: also ist eine weitere Runterstufung fällig, etc..
Man könnte das selbe Spiel morgen auch mit den anderen Staaten machen, aber das steht derzeit offenbar noch nicht auf der Agenda der USA - die Wirkung der Abstufung von Griechenland schwächt derzeit die EU und ihres Monetären Systems (incl. ihrer Banken) ja bereits in völlig ausreichendem Maße. - #113 11.10.2011 13:30 von
NIcht nur in Sachsen
Das Problem ist, dass bei jedem Kredit der vergeben wird, dieser Betrag zu 95% von der Bank neu geschaffen wird. Dadurch wird die Geldmenge erhöht und somit die Zinsen welche zu bezahlen sind. Denn Geld=Schulden. Glauben Sie das?
Nur wird der Zins eben nicht von der Bank geschaffen. Dieser Teil muss erarbeitet werden. Wenn jetzt die Zinslast zwingend (durch die immer höhere Geldmenge=Schuldenmenge) grösser wird, wird auch der Anteil der Arbeitsleistung für die Rückzahlung des Zinses immer höher.
Jetzt sind wir an einem Punkt bei dem unsere Arbeitsleitung nicht mehr reicht um den Betrag der immer grösser werdenden Zinslast zu erabeiten.
Daraus folgt: Wir müssen das System ändern. Oder weginfaltionieren und mit dem gleichen System wieder beginnen, oder einen grossen Krieg beginnen, damit man wieder alles neu aufbauen kann.
Ich bin vür Variante 1 - #114 11.10.2011 13:34 von
Die richtigen Fragen Stellen
Ihrer Meinung nach müsste man den Leuten also weniger geben, als man zum überleben braucht. Wenn dann wirklich alle am Existenzminimum leben oder Arbeitslos und arm sind, kann Griechenland in 100 Jahren vielleicht wieder schuldenfrei sein, wofür natürlich erst mal ein anderer Staat extrem verschuldet sein müsste, denn wer das Geldsystem versteht, der weiß dass man nur im Plus ist, weil ein anderer Schulden hat.
Weiß eigentlich einer von den Anwesenden Nachplapperrern, wieviel das Beamtentum vom BIP in Griechenland ausmacht? Ich erinner mich noch, als hier wie wild auf den Hartz 4 Empfängern rumgehauen wurde, wo H4 gerade mal 30Milliarden im Jahr sind. Da gibt der Bund mehr für den Afghanistan Einsatz aus, oder mal eben 500Milliarden an "Systemrelevante Banken", welche bald schon wieder Finanzspritzen brauchen, damit danach dann wieder die Rally auf neue Quartalsziele von 10Milliarden aus dem nichts, gefahren werden können.
Mal davon abgesehen dass die Regierung noch genug Geld hat um 400 Kampfpanzer von den USA zu kaufen:
http://www.defencegreece.com/index.p...ams-to-greece/
Aber gut, daran sind auch die dummen Griechen schuld, denn die haben vor der letzten Wahl einfach nicht aufgepasst, als es hieß "Wir werden außerdem unser Militär aufrüsten, damit wir einen Krieg gegen euch dummen Pöbel führen können"
Also manchmal kann ich wirklich nur den Kopf schütteln, wenn ich hier im Forum lese, wie wir Bürger uns gegenseitig zanken. Wenn man sich mal vor Augen hält, wieviel unnötiges Geld an anderen Stellen ausgegeben wird, stellt sich die Frage gar nicht mehr, wie viele Beamte da nun tätig sind. Habe das Gefühl das hier einige der Meinung sind, weil unsere Renten schon Geschichte seien und unsere Rente nun mit 67 anfängt und bis ich so weit bin vermutlich gar nicht mehr, dass man den anderen nun die gleichen Regeln machen müsse.
Statt uns gegenseitig mit der Notwendigkeit dieser Vorgänge zu belehren, weil es so in der Zeitung geschrieben steht, bzw. von Experten diktiert wurde, sollte man sich vielleicht fragen wo unser aller Geld eigentlich hin geht. Denn eingenommen wird mehr als genug.
Wem Schulden die Länder das ganze Geld eigentlich? Wisst Ihr das? Und wisst Ihr auch, wer das Monopol auf Geldschöpfung besitzt und warum?
http://october15.net - #115 11.10.2011 13:38 von
...
Die Franzosen machen das so. Mit dem Ergebnis, dass sie in der EU mehr Einfluß haben als Deutschland, weniger bezahlen müssen und mehr rausbekommen.
Insgesamt muß ich aber schon sagen, das ich nicht gedacht hätte das die Politiker in Deutschland, so dummdreist sind. Denn Euro gegen den Willen des Volkes einführen, mit dem Versprechen, dass es nicht zu Bail Outs für andere Staaten kommen wird und bei der ersten Gelegenheit genau das dann machen.
Noch schlimmer, aber finde ich es dass es nicht zu Massen-Demos gegen diese Politik kommt. Selbst Karlsruhe gibt sich System-Konform.
Bin echt froh, das ich in Dubai keine Steuern an den deutschen Staat abdrücken muß. Ich würde mir ansonsten schon ziemlich verarscht vorkommen. - #116 11.10.2011 13:49 von
FDP find ich nicht gut!
Hallo,
hier wundert es mich nicht das herr westerwelle (FDP) das wort ergriffen hat also so als außenminister von deutschland. Denn was ER hier über die gedsagt hat die "nur" bekommen muss doch dann auch für die EU gelten UND hier könnte ER handeln und was tue/fordern.
"Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." – Gastkommentar, in: Die Welt, 11. Februar 2010
"Wir zahlen alle gerne Steuern für Bedürftige, aber eben nicht für Findige." – Die Welt, 25. Februar 2010
"Meine Politik fördert die Fleißigen, schützt die Schwachen und bestraft die Faulen. Es gibt kein Recht auf staatlich bezahlte Faulheit." – Interview in FOCUS, 3. November 2003 - #117 11.10.2011 13:50 von
Es werden immer mehr
Es werden immer mehr die allmählich verstehen. Geld sind Schulden, Banken erschaffen mit jedem Kredit Geld aus dem nichts. Zinsen müssen erabeitet werden.
Googlen hilft: Stichwort: "Geld Schulden" im Web und bei Videos.
Informiert euch. Es ist genug Material vorhanden. Dem wird übrigens nicht mal widersprochen. - #118 11.10.2011 13:56 von Michael Giertz
Wie Banken funktionieren
Dass Schulden der einfachste Weg zur "Geldschöpfung" ist, glaube ich nicht nur - es ist sogar so. Immerhin können Banken ihren Kredizins recht frei festlegen. Schuldner sind einträglichere Kunden aus solche, welche ein gut gefülltes Bankkonto vorweisen können.
Zudem wird ja nur noch "virtuelles" Geld verliehen. Wenn Sie zur Bank gehen und einen Kredit über 100.000 Euro wollen, können Sie ihn kriegen. Sogar ausgezahlt in Scheinen. Aber das Geld dafür hat die Bank gar nicht selbst, sondern nimmt es kurzerhand von anderen Töpfen weg - von anderen Konten. Ohne natürlich, dass dort etwas abgezogen würde. Schulden sind gewissermaßen "Vertrauensgeld" welches ausgegeben wird, ohne dass es "irgendwoher" kommt. Aus dem Nichts erschaffen quasi. Und extrem einträglich für die Banken.
Ich mach mal ein Beispiel auf: Angenommen, ich gründe eine Bank. Das Spiel wäre für mich nicht leicht, denn ich dürfte nur Geld verleihen, was ich selbst besitze, nämlich aus dem Eigenkapital heraus. Oder ich nehme Geld von den Konten meiner Kunden und schiebe es intern in meinen Büchern rum, bis ich es als Kredite veräußern kann - ohne dass der Kontoinhaber was mitbekommt.
Dann muss ich aber drauf hoffen, dass mein Schuldner zahlungsfähig bleibt und meine Kontoinhaber nicht alle auf einmal ihr Geld ausbezahlt haben wollen, sonst fliegt der Schwindel auf.
Wenn der Budenzauber aber glückt, kann ich theoretisch eine Bank ganz ohne Eigenkapital führen - das Geld für Kredite stammt aus den Einlagen der Kontoinhaber. Damit die ihr Geld bei mir anlegen, zahle ich ihnen Zinsen - die Zinsen finanzieren sich aus den Zinseinnahmen von den Schuldnern. Die Differenz der beiden Zinswerte streiche ich ein und habe effektiv Geld aus dem Nichts erschaffen - weil ich 0,00 Euro Eigenkapital in der Bank habe und an den Schuldnern Geld verdiene, denen ich Geld leihe, was gar nicht mir gehört.
So funktionieren Banken (stark vereinfacht ausgedrückt). - #119 11.10.2011 14:00 von
Griechenland muss zerstört werden...von hazardeur und diesen Kasper:
...ja klar, daheim und anonym kann man vieles sagen...aber eins ist klar, Griechenland hat schon schwierigere Situation gemeistert. Wie damals, im September 1944, als beim Abzug der deutschen Truppen das Ei 32000 Drachmen kostete, obwohl man 1941, im Jahr des deutschen Einmarschs, nur 2 Drachmen dafür bezahlen musste. Die Folgen, über eine Million Hungertode. Trotzdem haben wir es geschafft und wir werden es wieder schaffen, mit oder ohne Euro. Aber Sätze wie...Griechenland muss zerstört werden...bitte nicht hier Im Forum, OK? Draussen können sie das sagen, da riskiere ich auch 90 Tagessätze, glauben sie mir!!!
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