Mir sind die USA und ihre Politik so unsympathisch geworden, daß ich seit vielen Jahren icht mehr dort war.
Als Unart empfinde ich es, wenn Leute Amerika mit den USA gleichsetzen. Nördlich und südlich der USA gibt es noch mehr Amerika.
Elisabeth SchroeterFür ihre Mitschüler in den USA ist es das wichtigste Event des Jahres: der Abschlusstanz, Prom genannt. Für das Finale ihres Austauschjahres holte sich Elisabeth Schröter ein Last-Minute-Kleid und ließ sich stundenlang stylen. Den Antrag für die Nacht der Nächte machte ihr der beste Freund.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...842076,00.html
Mir sind die USA und ihre Politik so unsympathisch geworden, daß ich seit vielen Jahren icht mehr dort war.
Als Unart empfinde ich es, wenn Leute Amerika mit den USA gleichsetzen. Nördlich und südlich der USA gibt es noch mehr Amerika.
Kann mich dem nur anschließen, kann zwar nur von Kalifornien sprechen, was in den USA immer eine Sonderrolle bei Toleranz und Aufklärung hatte. Aber selten so viele freundliche offene Menschen auf einem Fleck gesehen. Man schließt sehr schnell oberflächliche Freundschaften und versteht sofort viele Debatten die dort geführt werden und uns in Europa absurd vorkommen. Der Unternehmergeist, so etwas haben wir hier nicht, ist bei dort bei jedem Bürger ausgeprägt. Auch den Waffen-tick kann man nur verstehen indem man die Einstellung vom Bürger zum Staat versteht. Der Staat hat sich in einer moderierenden Rolle zu verstehen, nicht in einer Bestimmenden.
Nunja, aber es ist auch richtig, dass dort 7 spurige Autobahnen, bei denen die linke Spur ausschließlich für Autos ab 2 Personen gilt, alle anderen mit SUVs verstopft sind. Ganz normale Menschen haben in der Regel zwei Jobs, und sehr sehr viele Leben weit über ihren Verhältnissen. TV Spots (politisch oder kommerziell), sind oft nahe an der grenze zur Verleumdung, suggerieren dir jede Krankheit, die du dann in den Supermarkt-ähnlichen Apotheken kurieren kannst.
Ein tolles Land voller Gegensätze, und ein muss für jeden Europäer, dort gewesen zu sein.
Man kann ja an den USA vieles kritisieren. Aber das ist doch eine schöne Geschichte. Besser als Koma-Saufen hier zu Lande! Gibt es in den USA bei den großen Spielen (Base-Ball, Football..) solche Gewaltexsesse, wie in unseren Stadien? Die USA sind anders - was soll dieses ewige USA-bashing?
Geht mir auch so ... die US-Amerikaner sollen mal begreifen, dass ihre Zeit definitiv vorbei ist. Ich weiß nicht, was daran gut sein soll den Planeten derart auszubeuten, Menschen in anderen Ländern mit Drohnen einfach über den Haufen zu schießen und Krieg und Terror um den ganzen Planete zu tragen.
Alles.. wirklich alles an den USA ist einfach grotesk. Nicht zu vergessen, dass uns die Vorzeigekapitalisten ausgezeichnet mit Nobelpreisen die größte Wirtschaftskrise seit 100 Jahren gebracht haben ... schon wieder!
Sollte es einen treffen wenn die Bürger dort ihre Häuser verlieren, weil die Banken ihnen den Stecker rausziehen? Hmm - irgendwie nicht, denn es trifft die US Amerikaner auch nicht, wenn sie im Ausland Häuser von Familen zerstören.
Die gesamte Lebensweise der US-Amerikaner ist momentan in Frage gestellt. Blöderweise glauben noch immer die meisten, dass sie ebenfalls mal reich sein werden. Daher wollen sie einen Millionär als Präsidenten, der Jobs ins Ausland verlagert hat ... YES - we can... destroy the planet!
Alles was uns die US-Amerikaner gegeben haben bricht derzeit auseinander. Die Idee der Demokratie kann offenbar nur mit Schulden realisiert werden. Wir alle haben über unsere Verhältnisse gelebt - auch das kommt aus den USA... aber der Weg wird noch zu Ende gegangen, koste es was es wolle ... und so wundert es einen nicht, wenn die US-Regierung von Europa fordert mehr Schulden zu machen .... und wenn nicht, kommen dann die Flugzeugträger, oder wie?
"Das war Prom. Genauso crazy und abgefahren wie alle es vorher angekündigt hatten."
Ja, mit 12-18 findet man alles total crazy und durchgeknallt und abgefahren und irre was man so macht. Das sei erlaubt, mit Ende 20 ist es allerdings nur noch peinlich.
Kein Artikel über die USA, wo im Forum nicht gleich jemand Beifall heischend erzählen muss, wie schlimm die doch sind, oder?
Ich habe - vermutlich im Gegensatz zu manchen Teilnehmern dieser Debatte - viel von den USA und Kanada gesehen und zahlreiche Leute kennengelernt. Mein Fazit: Schöne Landschaften, viele oberflächliche - oft dumme - Menschen. Das war in den Neunzigern. Heute ist es wohl nicht anders, und Deutschland ist den USA ein Stück näher gerückt, was das Desinteresse und die Oberflächlichkeit der Menschen betrifft.