inzwischen kehren die armen, ungebildeten Mexikaner ja wieder ins Land zurück und schicken kaum noch "Remesas" heim, weil die Wirtschaftslage in den USA auch nicht mehr das ist, was es war. Nur bei den "Centroamericanos" ist das noch nicht angekommen. Erst vor ein paar Tagen haben wir eine Reportage von Hunderten, wenn nicht Tausenden "Indocumentados" (nette Umschreibung für Illegale aus Mittelamerika ohne Pass und Visum) in Chiapas und Oaxaca gesehen, die aufgrund des Hurricans Carlotta dort hängengeblieben waren. Nun beten die lokalen Behörden, dass diese Leute entweder weiter nach Norden reisen oder nach Hause (Guatemala, Nicaragua oder El Salvador) zurückkehren, denn keiner will sich mit Illegalen herumschlagen, wenn man selbst genug Probleme hat.
Die wohlhabenden Mexikaner kaufen sich ja nun eine weitere Wohnung oder ein Häuschen in LaJolla, San Antonio oder in McAllen. Schon mal die Flüge von Houston oder Dallas am Sonntagabend angesehen?

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