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Abschlussball in den USA: Willst du mit mir gehen?

Elisabeth SchroeterFür ihre Mitschüler in den USA ist es das wichtigste Event des Jahres: der Abschlusstanz, Prom genannt. Für das Finale ihres Austauschjahres holte sich Elisabeth Schröter ein Last-Minute-Kleid und ließ sich stundenlang stylen. Den Antrag für die Nacht der Nächte machte ihr der beste Freund.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...842076,00.html
  1. #30

    Ähm,

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ja ja... die boesen gringos und das verhasste amerika... und dann gleich bei der naechsten gelegenheit ruebermachen..... ins "gringolandia". so lange mexico seinen eigenen probleme nicht gebacken bekommt, wird das auch noch lange so sein...
    inzwischen kehren die armen, ungebildeten Mexikaner ja wieder ins Land zurück und schicken kaum noch "Remesas" heim, weil die Wirtschaftslage in den USA auch nicht mehr das ist, was es war. Nur bei den "Centroamericanos" ist das noch nicht angekommen. Erst vor ein paar Tagen haben wir eine Reportage von Hunderten, wenn nicht Tausenden "Indocumentados" (nette Umschreibung für Illegale aus Mittelamerika ohne Pass und Visum) in Chiapas und Oaxaca gesehen, die aufgrund des Hurricans Carlotta dort hängengeblieben waren. Nun beten die lokalen Behörden, dass diese Leute entweder weiter nach Norden reisen oder nach Hause (Guatemala, Nicaragua oder El Salvador) zurückkehren, denn keiner will sich mit Illegalen herumschlagen, wenn man selbst genug Probleme hat.
    Die wohlhabenden Mexikaner kaufen sich ja nun eine weitere Wohnung oder ein Häuschen in LaJolla, San Antonio oder in McAllen. Schon mal die Flüge von Houston oder Dallas am Sonntagabend angesehen?
  2. #31

    @ mauimeyer

    Komasaufen gibt´s in den USA auch, nur heisst es da SPRING BREAK und dazu fährt die US Jugend dann nach Florida oder Cancun in Mexiko !!!
    Da geht dann das selbe ab wie beim Komasaufen auf Malle oder Hintertutzing !
  3. #32

    Dann bitte auch U-Europa und R-Südafrika!

    Zitat von mulhollanddriver Beitrag anzeigen
    Als Unart empfinde ich es, wenn Leute Amerika mit den USA gleichsetzen. Nördlich und südlich der USA gibt es noch mehr Amerika.
    Ne, die Unart ist ein unqualifizierter Antiamerikanismus, der sich als typisch deutsche Rechthaberei verkaufen will.

    Es gibt so etwas wie Kontext, der denkenden Menschen klar macht, ob es bei »Amerika« um die Vereinigten Staaten oder den nord- und südamerikanischen Doppelkontinent geht.
    Dabei ist der Schwachsinn um »US-Amerika« höchst inkonsequent. Schließlich bestehen die US-Amerika-Hasser komischerweise nie darauf, von »U-Europa« zu sprechen, wenn es statt um ganz Europa nur um die EU geht oder »R-Südafrika«, wenn es statt um den südlichen Teil des schwarzen Kontinents nur um die Republik Südafrika geht.
  4. #33

    Zitat von gifmemore Beitrag anzeigen
    Alles.. wirklich alles an den USA ist einfach grotesk.
    Besonders die CARE-Pakete, die sie deinen Vorfahren geschickt haben!
  5. #34

    Zitat von libertarian2012 Beitrag anzeigen
    Soweit ich weiss, gibts keine US-Uni.
    Na ja, eine Handvoll schon: die Unis der Teilstreitkräfte des Militärs (Army, Air Force, Navy), der Küstenwache und der Handelsmarine. ;-)
  6. #35

    Netter Bericht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für ihre Mitschüler in den USA ist es das wichtigste Event des Jahres: der Abschlusstanz, Prom genannt. Für das Finale ihres Austauschjahres holte sich Elisabeth Schröter ein Last-Minute-Kleid und ließ sich stundenlang stylen. Den Antrag für die Nacht der Nächte machte ihr der beste Freund.

    Schüleraustausch USA: Prom feiern, das wichtigste Ereignis des Jahres - SPIEGEL ONLINE
    Die Autorin des Artikels hat dort hautnah einen Zipfel Amerika miterlebt und es hat ihr gut gefallen. Es scheint auch so, dass sie vorwiegend Leute vorgefunden hat, die sie freundlich aufgenommen haben.

    Das ist übrigens abgesehen von negativen Seiten eine sehr positive Eigenschaft, die Amerikaner auszeichnet. In Deutschland ist dies weit schwieriger und wir könnten hier von den Amerikanern lernen.
    Ich habe in meiner Schulzeit sehr viel Kontakte zu Amerikanern gehabt und sie sind unbestreitbar ganz anders gepolt, als wir Deutschen. Aber das gilt innerhalb Europas auch für die Franzosen, Engländer etc. Uns erscheinen sehr viele Amerikaner oberflächlich, wenn wir mit ihnen zu tun haben. Das stimmt und sind auch häufig meine Erfahrungswerte. Ja, es gibt dort viele ungebildete Menschen. Aber seien wir ehrlich: Auch hier sind wir umzingelt davon.

    Meine Meinung zur Politik der USA ist mit den Jahren immer negativer geworden. Da hat das Land wirklich viel Nachholbedarf. Diese negative Kritik wird dann leider auf die Menschen dort übertragen. Ich bin mir aber sicher, dass dort der Durchschnittsamerikaner in Michigan oder Virginia genauso versucht, seine Alltagsprobleme zu lösen wie hier die Familie in Castrop-Rauxel. Von daher finde ich diese Art der Vorwürfe sehr unfair.

    Heute arbeite ich für eine amerikanische Firma und habe sehr viel mit Amerikanern zu tun. Manche verstehe ich von der Mentalität nicht, aber trotzdem habe ich sehr interessante und liebenswerte Menschen kennengelernt. Ich kann auch gut verstehen, dass es Amerikaner gibt, die uns Deutsche als viel zu kritisch einschätzen und keine Lust auf ständige Rechtfertigungen haben. Kein Mensch mag sich ewig rechtfertigen. Wir sollten eher akzeptieren, dass wir unterschiedlich sind und das es Punkte gibt, wo jeder seinen eigenen Weg geht. Und die Toleranz haben, den anderen ohne mit dem Finger auf ihn zu zeigen seinen Weg gehen lassen. Es gibt für fast alles nicht den einen richtigen Weg.
  7. #36

    Zitat von mulhollanddriver Beitrag anzeigen
    Als Unart empfinde ich es, wenn Leute Amerika mit den USA gleichsetzen. Nördlich und südlich der USA gibt es noch mehr Amerika.
    Wenn sie den Deutschen beigebracht haben, zu den Niederlanden nicht mehr "Holland" zu sagen, können wir uns dann ihrem USA/Amerika-Problem zuwenden. ;-)
  8. #37

    optional

    Ich habe auch schon einige Zeit in den USA verbracht und viel darüber gelesen. Meine Meinung ist, dass es genauso viele negative wie auch positive Dinge über dieses Land zu berichten gibt. Und dasselbe trifft auf Deutschland zu. Vieles Gutes und Schlechtes kommt aus den USA und auch aus Deutschland. Vieles verstehen die Deutschen nicht über die Amerikanern und auch hier ist es umgekehrt! Man darf nicht vergessen, dass beide Länder zwei komplett verschiedene Mentalitäten haben! Einen Unterschiedlichen Ursprung. Genauso wie die Kulturen zwischen Japan und England komplett verschieden sind, sind die Kulturen in Deutschland und der USA komplett verschieden. Nur weil es anders ist, ist nicht automatisch schlecht.
    Ich reise sehr gern in die USA! :)
    Ach und wer weiß, vllt hat die liebe Elisabeth den Kip doch ran gelassen, nur würde ich dies hier nicht in die Öffentlichkeit bekannt geben! :)


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