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Abschied von Carla Bruni-Sarkozy: Adieu, du schöne Fussel-Pflückerin

Ihren kleinen Nicolas umsorgte sie liebevoll, der großen Politik verlieh sie Glamour - doch jetzt ist Carla Bruni-Sarkozy vielleicht bald ihren Job als Première Dame los. Zeit für einen Rückblick: Das Gehabe des Paars mag zweifelhaft gewesen sein, für Spaß sorgte es immer.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...831300,00.html
  1. #10

    Weibliche Kriterien der Männerwahl

    "ich hätte ja im Leben nicht gedacht, dass ich einmal Carla Bruni verteidigen würde, aber dieser Kommentar ist ja lächerlich. Sicher hatte Carla viele Freunde ;-), aber sie hatte stets, sogar von Geburt an, ihr eigenes Geld, hatte durch eigene spannende Berufe ein spannendes Leben. Vielleicht hat sie Sarkozy wegen seiner Position geheiratet, dann aber höchstens, weil es etwas Neues war. Geld, Karriere und ein aufregendes Leben, hatte sie nicht zu knapp und zwar aus eigener Leistung."

    Lächerlich? Ja, mein Kommentar ist wohl lächerlich. Genauso lächerlich wie der Fakt, dass Frauen sich immer noch wie in der Steinzeit verhalten, was ihre Partnerwahl angeht. Dies wird sich auch nie ändern.

    Dass C. Bruni schon vor Sarkozy eine Karriere hatte mag sein. Dennoch hat sie eben natürlich nur einen Mann gewählt, der vom Sozialprestige (Präsident des Landes) noch über ihr rangierte. Das ist typisch weibliche Strategie, für Sex stets noch etwas haben zu wollen, sei es Geld oder eben sozialer Status, dass heisst langfristig mehr Geld.
  2. #11

    Niveaulos...

    Das sich Leute wie Stefan Raab in seiner Sendung oder irgendwelche Schreiberlinge der Bildzeitung über die Körpergröße des französischen Präsidenten lustig machen ist man gewohnt; vom Spiegel (und der TAZ) hätte ich allerdings etwas mehr Niveau erwartet - Satire hin oder her.

    Selbiges gilt für die indirekte Untersellung, Frau Bruni hätte ihren Mann nur wegen des Geldes und des Ansehens geheiratet.

    Wenn es nach fünf Jahren Amtszeit nichts besseres gibt, womit man den Mann lächerlich machen kann, scheint er ein verdammt guter Präsident gewesen zu sein...
  3. #12

    Sieht ja so aus, als hätte sie ihrem Mann wenig bei der Wiederwahl genützt! Vielleicht ist dies Politikern eine Lehre, ihre Partnerwahl nicht populistischen und Glamour- Erwägungen zu unterwerfen. Um dann über den Boulevard auf Stimmenhatz zu gehen...
  4. #13

    kannmansichauchvergaloppieren

    Zitat von kannmanauch Beitrag anzeigen
    Eine Journalistin, die sich offensichtlich für aussergewöhnlich clever hält,und die nicht weiss, dass die französische Präsidentschaft nicht vier, sondern fünf Jahre dauert, täte besser daran sich was zu schämen und den Beruf zu wechseln.
    Die franzoesische Praesidentschaft dauert 5 Jahre (Quinquennat).
    Aber am Anfang gab es da auch Cécilia geb. Ciganer geschiedene Martin, die Mutter des Sarko-Sproesslings Louis, die ihren Nicolas aber wegen eines Herrn Attias verliess. Man hat uns doch diesen ganzen Herz-Schmerz-Zirkus bis zum Ueberdruss serviert.
    Nach der Scheidung kam Carla da Sarkozy eine Frau zu Repraesentationszwecken suchte (inkl Meinungsumfragen wie die Franzosen eine Hochzeit mit Bruni saehen). Der erste internationale Auftritt war ein peinlicher Besuch bei der Queen, als sich die Sarkozys als Kennedys verkleideten.
    In der Bling-Bling-Zeit gaben beide auch zu Polyandrie und Polygamie als Lebensstil zu bevorzugen. Erst als es politische schwieriger wurde und die Bling-Bling-Zeit vorbei war, spielte man die traditionelle Rolle, inklusive Wunschkind Giulia, das hat aber auch nichts mehr genutzt.
  5. #14

    Frau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihren kleinen Nicolas umsorgte sie liebevoll, der großen Politik verlieh sie Glamour - doch jetzt ist Carla Bruni-Sarkozy vielleicht bald ihren Job als Première Dame los. Zeit für einen Rückblick: Das Gehabe des Paars mag zweifelhaft gewesen sein, für Spaß sorgte es immer.

    Carla Bruni: Silke Burmeister über die Helden der Gegenwart - SPIEGEL ONLINE
    muss nicht unbedingt ein attraktives Ex-Model sein , um eine wirkliche Machtteilhabe im Staatswesen zu haben . Der richtige Spagat am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt ist ebenfalls sehr karrierefördernd , wie die Werdegänge von ehemaligen Kindermädchen , Sekret-ärinen und sonstiger Domestiken bezeugen ; auch in Germoney !
  6. #15

    optional

    Easy listening: Das richtige Lied um es heute Abend ihrem Gemahl vorzuspielen hat Carla bereits:
    http://www.youtube.com/watch?v=qkVkyeUbsKA
    Viel Spass beim Reinhören!
  7. #16

    Denkfehler

    Zitat von vielosof Beitrag anzeigen
    Zitat: In der fiktiven, vollkommen emanzipierten Gedankenwelt in der Frau Burmester und ihre feministischen Genossinnen offenbar leben, sind Frauen natürlich viel zu "stark" um es nötig zu haben sich hochzuschlafen.

    In der schnöden Realität, in der die meisten Frauen leben, scheint es immer noch "Plan B" "Plan A" zu sein. Statt sich durch Arbeit oder Karriere einen Platz in den oberen Schichten selbst zu schaffen, sucht Frau sich typischerweise ein Männchen, dass die Karrierekämpfe für sie austrägt.

    Ob diese erfolgreichen Alphamännchen nun sonderbar aussehen, Marotten haben oder sogar geradezu unsympathisch sind, scheint die Frauen in der REALITÄT nicht davon abzuhalten, sich eben an diese Alphamännchen ranzuschmeißen.

    Männer wie Dieter Bohlen, Joseph Ackermann, Rupert Murdoch oder Silvio Berlusconi sind stets beweibt.
    Dies wird sich auch nicht ändern, denn Frauen bleiben immer noch Frauen, sie scheuen das Risiko der eigenen Karriere. Außer natürlich in Frau Burmesters feministischem Utopia.
    Ihr Denkfehler liegt bei der Bemerkung des "Hochschlafens". Carla Bruni musste sich nicht hochschlafen - sie war schon oben. Oben geboren, als Model und als Sängerin (ob man ihre Musik nun mag oder nicht) erfolgreich, mit genügend Männern unterwegs, die auch schon oben waren/sind. Da wollte nicht Lieschen Müller endlich zu den oberen Zehntausend gehören. Da wolltehöchstens ihr "Kurzer" hin - sie war schon da. Und deshalb hat die Autorin der Glosse eben recht....
  8. #17

    Diskriminierung

    Mir ist das auch schon mehrfach aufgefallen, dass man sich über Sarkozys Größe, angeblich 1,65 m, lustig macht in SPON.

    Das ist ganz schlechtes Niveau, wenn nicht sogar ein Delikt nach dem Anti-Diskriminierungsgesetz.

    Die Körpergröße, wenn sie denn stimmt, dürfte wohl das geringste Problem sein, wenn die Franzosen Sarkozy abwählen.

    Man sollte wissen, dass Frankreich zu den romanischen Ländern gehört, in denen vor allem Menschen in den südichen Regionen im Schnitt etwas kleinwüchsiger sind.

    Wenn der EURO jetzt wertlos geht, haben wir es auch dem "großen" Kohl zu verdanken.
  9. #18

    Wir sind schon weiter ins Kraut geschossen …

    … derzeit wird über die Flucht von Sarkozy spekuliert, viel Zeit bleibt ihm offenbar nicht, sofern man den Satirekanälen folgt:
    Sarkozy auf der Flucht – Asyl bei Merkel … jetzt dürfte es Schlag auf Schlag gehen, auch Merkel muss sich dann künftig warm einpacken wenn sich der Michel Stück um Stück seine Schlafmütze vom Kopfe streift.
  10. #19

    Zitat von Thyphon Beitrag anzeigen
    Selbiges gilt für die indirekte Untersellung, Frau Bruni hätte ihren Mann nur wegen des Geldes und des Ansehens geheiratet.
    Warum sollte sie sich denn sonst mit diesem Zwerg abgeben?
    Sie hat es ja auch offen zugegeben dass sie sich von jemanden mit Atombombenschluessel angezogen fuehlt.


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