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Abschied als SPD-Arbeitnehmer-Chef: Ottmar Schreiner bleibt unversöhnlich
dapdIm SPD-Arbeitnehmerflügel endet eine Ära. Nach zwölf Jahren an der Spitze gibt der Partei-Linke Ottmar Schreiner den Vorsitz ab. Zum Schluss wählte Parteichef Parteichef Gabriel versöhnliche Töne: Die SPD hätte öfter auf Schreiner hören sollen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...828837,00.html
- #1 20.04.2012 16:59 von
Schreiner bleibt unversöhnlich.
Und ich auch.
Die SPD wird auch weiterhin meine Stimme nicht bekommen. - #2 20.04.2012 17:20 von
Schade, dass Schreiner den AfA-Vorsitz abgibt! Er war ein authentischer Streiter für Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit - nur mittlerweile in der falschen Partei.
Das Gesülze von Gabriel dagegen kann ich nicht mehr hören! Soziales vertreten, solange man keine Regierungsverantwortung hat, aber dann die Verteilung von unten nach oben gnadenlos vorantreiben.
Erbärmlich! - #3 20.04.2012 17:29 von
Schade, das Schreiner als Vorsitzender der AfA abdankt. Er war ein authentischer Verfechter der sozialen Gerechtigkeit, die er gegen die Windflügel der Seeheimer führte.
Gabriels (und die der anderen SPD-Schargen) kann ich allerdings nicht mehr hören. In der Opposition auf sozial machen und in der Regierungsverantwortung dann die Umverteilung von Unten nach Oben abwickeln und vorantreiben.
Erbärmlich! - #4 20.04.2012 17:33 von
lesen die Foren nicht, hören nicht, sondern verleben ihre fetten Einkünfte. Zur Erinnerung Müntefering verscherbelte Tank u Rast an Heuschrecken, seit dieser Zeit kostet pinkeln in den Raststätten. Die Betreiber werden nach wie vor geknechtet und gedeckelt. Clement (jetzt FPD) führte die HARTZ Riege an, Steinmeier führte aus. Fischer (Grün) schaute zu und freute sich über seine Einkünfte. Also Rot-Grün hat versagt - auf ganzer Linie. Die Privatisierungen unter Schröder-Fischer-Eichel wirken noch Jahrzehnte. Dank Merkel(CDU) u Co erleben die Griechen gerade die Umverteilung von unten nach oben, Schröder hats angestoßen.
Danke an Schreiner für die Arbeit und Aufklärungen - #5 20.04.2012 17:44 von
- #6 20.04.2012 17:47 von
Tja, wenn der Ottmar wirklich etwas mehr für soziale Gerechtigkeit in Deutschland hätte tun wollen , dann hätten er und seine Getreuen die Schröderschen Gesetze einfach durch Stimmenthaltung oder ein "NEIN" blockieren können. Das hat er nicht getan, also kann er jetzt auch gehen.
Sein Nachfolger wirds aber auch nicht besser machen. - #7 20.04.2012 18:06 von
Meine Stimme bekommt sies Partei auch nicht mehr. Schreiner ist ein guter, für die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung kämpfender Sozialdemokrat.
Solange Steinmeier und Konsorten an der Spitze der Spd sind, bleibt diese Interessenvertreterpartei unwählbar.. - #8 20.04.2012 18:18 von
An Schreiner lässt sich exemplarisch das ganze Elend einer SPD-Linken zeigen, die, wenn immer sie zwischen ihren politischen Überzeugungen und der Loyalität zur längst entkernten "Marke" SPD zu wählen hat, sich für die Marke entscheidet.
Wer sich jemals, wie der Schreiber dieser Zeilen übrigens auch, Illusionen über die Möglichkeit einer Revitalisierung der SPD gemacht hat, der hätte am Abend der letzten Bundestagswahl davon geheilt sein müssen, als Steinmeier, Schröders Büroversteher und tödlich desavouierter frischer Wahlverlierer, einen Führungsanspruch anmelden durfte, ohne von einem Sturm aus Entrüstung und Hohngelächter in die Stratosphäre geblasen zu werden.
Die Schreiner, Ypsilanti, Matheis, Dressler und manche anderen tragen durch ihr Verbleiben in der Partei dazu bei, immer noch weiter Illusionen über ihre tatsächliche Natur zu unterhalten, wobei ihnen der gute Glaube sogar zugestanden sei - aber objektiv machen sie sich zu Handlangern der Schröderepigonen. Sie müssten doch irgendwann merken, dass sie ein totes Pferd zu reiten versuchen, dass diese Partei aus der Schröderschen Verlumpung nicht mehr herausfindet - das wird nichts mehr, und die Konsequenz hätte "heraus aus der Partei" zu lauten. Ob man sich danach bei der LINKEN eine neue politische Heimat suchen oder sich in einer Neugründung nach dem Muster der weiland SAP eine neue schaffen soll, darüber könnte es ja dann durchaus geteilte Meinungen geben.
Schreiner, dessen persönliche Lauterkeit ich überhaupt nicht in Zweifel ziehen will, scheidet als politisch total Gescheiterter. Es ist schade um den Mann. - #9 20.04.2012 18:58 von
...und sich dort bei Lafo ausheulen.
Gerhard Schröder hat sozialpolitsch staatsmännisch gehandelt. Das wird in den Geschichtsbüchern stehen.
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