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Absatzkrise: MAN schickt Mitarbeiter in den Zwangsurlaub

picture-alliance/ dpaDer Lkw-Hersteller MAN lässt seine Produktion an den Standorten München und Salzgitter in der kommenden Woche ruhen. Wegen der Absatzkrise in Europa werden 15.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt, um Weihnachten herum könnte die Produktion weitere zwei Wochen geschlossen werden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-863759.html
  1. #1

    Frohe Weihnachten für die Leiharbeiter...

    Die Zeitarbeiter trifft es dem Bericht zufolge dagegen hart: In der Produktion wurden die Verträge bereits aufgelöst, in anderen Bereichen würden die Mitarbeiter spätestens bis zum Jahresende entlassen. Noch im Halbjahresbericht vom Juni gab das Unternehmen bekannt, über 2000 Leiharbeiter zu beschäftigen.

    erst dürfen sie für die hälfte des Lohnes der Festbeschäftigten arbeiten,
    dann sind sie die ersten die in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.

    Verweigert endlich diese Art von Ausbeutung.
  2. #2

    Ja, es geht wieder los:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Lkw-Hersteller MAN lässt seine Produktion an den Standorten München und Salzgitter in der kommenden Woche ruhen. Wegen der Absatzkrise in Europa werden 15.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt, um Weihnachten herum könnte die Produktion weitere zwei Wochen geschlossen werden.

    MAN schickt Mitarbeiter wegen Absatzkrise in den Zwangsurlaub - SPIEGEL ONLINE
    Da heißt es jetzt: Schnell den Job in einen Leiharbeiter-Job ummünzen, auf möglichst viel Geld verzichten, unbedingt Ruhe bewahren.
    Und die Industrie braucht mal wieder dringend eine Abwrackprämie.

    Und jährlich grüßt das Murmeltier des Kapitalismus.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Lkw-Hersteller MAN lässt seine Produktion an den Standorten München und Salzgitter in der kommenden Woche ruhen. Wegen der Absatzkrise in Europa werden 15.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt, um Weihnachten herum könnte die Produktion weitere zwei Wochen geschlossen werden.

    MAN schickt Mitarbeiter wegen Absatzkrise in den Zwangsurlaub - SPIEGEL ONLINE
    Rezessionen fangen langsam immer an. Erst brechen kleine Teile des Konsums und weil in der Folge natürlich dann auch die sog. Investiionsgüter, Maschinen, Autos, nicht mehr benötigt werden breitet sich über die Zeit eine Welle aus, die sich immer stärker aufschaukelt!

    Ein Land was massiv in Industriegüter Export involviert ist wie Deutschland trifft es also immer später als die mehr Konsumorientierten , aber treffen wird es auch dieses Land eben!

    In diesem Sinne kann man nur allen die in den Foren immer posaunten das es doch Deutschland egal ist wie es den Menschen in anderen Ländern geht , und das Deutschland doch "Immer Gewinner" sein wird nur einen möglichst vergnüglichen und Langen Urlaub von der Arbeit wünschen - den der wird auch in Europa bald grosse Teile erfassen!
  4. #4

    Lastwagen und Busse

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Lkw-Hersteller MAN lässt seine Produktion an den Standorten München und Salzgitter in der kommenden Woche ruhen. Wegen der Absatzkrise in Europa werden 15.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub geschickt, um Weihnachten herum könnte die Produktion weitere zwei Wochen geschlossen werden.

    MAN schickt Mitarbeiter wegen Absatzkrise in den Zwangsurlaub - SPIEGEL ONLINE
    Zitat von SPON: Die Mitarbeiter könnten sich darauf verlassen, dass MAN ein "zuverlässiger Arbeitgeber" sei, zitiert die Zeitung eine E-Mail des Vorstandssprechers der Lastwagen- und Bussparte, Anders Nielsen.
    Die Maßnahmen, die Mitarbeiter Überstunden abbauen zu lassen, oder in den Zwangsurlaub zu schicken sind erstmal gut. Ich wünsche den MAN-Leuten, dass sie ansonsten wohlbehütet durch das kleine Konjunkturloch kommen.

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, wie viel Leiharbeitnehmer dort beschäftigt sind, denn diese wird es in erster Linie am schnellsten hart treffen.
  5. #5

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Die Zeitarbeiter trifft es dem Bericht zufolge dagegen hart: In der Produktion wurden die Verträge bereits aufgelöst, in anderen Bereichen würden die Mitarbeiter spätestens bis zum Jahresende entlassen. Noch im Halbjahresbericht vom Juni gab das Unternehmen bekannt, über 2000 Leiharbeiter zu beschäftigen.

    erst dürfen sie für die hälfte des Lohnes der Festbeschäftigten arbeiten,
    dann sind sie die ersten die in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.

    Verweigert endlich diese Art von Ausbeutung.
    Na ja. Das ist aber doch der Sinn der Leiharbeit. Um Spitzen abzudecken und bei Flaute sollten sie auch zuerst gehen. Das sollte jeder Leiharbeiter auch wissen. Es wäre schlimm, wenn es anders wäre. Also wenn der Festangestellte fliegt und die Leiharbeiter bleiben!
  6. #6

    Salamitaktik !!

    Deutschland ist am Ende, nur will es keiner zugeben!!
    Der Teich ist leergefischt!
    Wann endlich wird uns mitgeteilt, dass ab...... die Produktionen eingestellt werden???
    Das wird wohl nach der Wahl 13 sein. Dann tritt keiner mehr an, die Manager haben ihre Geldboersen uebervoll und meinen, sie koennen eine Weile damit leben.
    Und der Leiharbeiter, dem wird nicht gekuendigt, der darf selber, dann bekommt er eine Sperre. Die Frage ist nur, wie lange es noch H4 und AG1 gibt. hoechstens 3 Monate,dann ist da auch nichts mehr vorhanden.
    Ebenso unsere Politiker!! Haben die letzthin schon in China mit 7 Ministern um Asyl nachgefragt??
  7. #7

    Zitat von Inuk Beitrag anzeigen
    Die Maßnahmen, die Mitarbeiter Überstunden abbauen zu lassen, oder in den Zwangsurlaub zu schicken sind erstmal gut. Ich wünsche den MAN-Leuten, dass sie ansonsten wohlbehütet durch das kleine Konjunkturloch kommen.

    Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, wie viel Leiharbeitnehmer dort beschäftigt sind, denn diese wird es in erster Linie am schnellsten hart treffen.
    Wie kommen sie auf "kleines Konjunkturloch"? Das was sie dort sehen sind die Auswirkungen der Rezessiion die in ganz Europa und auch Weltweit gerade platz greift!
    Ein kleines Konjunkturloch haben sie , wenn der Absatz mal wegen schlechtem Wetter ein wenig geringer ist, aber wenn Produktionsmaschinen wie LKW's nicht mehr geordert werden , dann heißt das - in den nachfolgenden Stufen rechnet keiner mehr damit auf absehbare Zeit seine Produktion aufrecht erhalten zu können weil er keine Absatz mehr sieht!
    Und wer seinen LKW jetzt nicht ordert, der wird das auch in 3 Monaten nicht tun - weil wer jetzt kein Geld für Konsumgüter mehr hat, der wird das auch in 3 Monaten nicht haben!
  8. #8

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Na ja. Das ist aber doch der Sinn der Leiharbeit. Um Spitzen abzudecken und bei Flaute sollten sie auch zuerst gehen. Das sollte jeder Leiharbeiter auch wissen. Es wäre schlimm, wenn es anders wäre. Also wenn der Festangestellte fliegt und die Leiharbeiter bleiben!
    Der Forist möchte auf ein anderes Problem hinaus - und triffts recht gut. Die Leiharbeit, gedacht als Instrument zur Überbrückung von "Krisen", hat sich als probates Kalkulationsmittel etabliert.
  9. #9

    Natürlich ...

    Zitat von HuFu Beitrag anzeigen
    Na ja. Das ist aber doch der Sinn der Leiharbeit. Um Spitzen abzudecken und bei Flaute sollten sie auch zuerst gehen. Das sollte jeder Leiharbeiter auch wissen. Es wäre schlimm, wenn es anders wäre. Also wenn der Festangestellte fliegt und die Leiharbeiter bleiben!
    ist DAS der Sinn der Leiharbeit! Nur der Kurs,- sprich die Bezahlung für das gehen auf sehr dünnem Eis,( zu dem man oft und vorzugsweise von den JCs GEZWUNGEN wird ) ist doch das Problem.








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