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Absatzkrise in der Autoindustrie: Metallbranche verdoppelt Kurzarbeit

dpaDie Euro-Krise schlägt allmählich auf den deutschen Arbeitsmarkt durch. Vor allem die Absatzkrise in der Autoindustrie macht den Unternehmen zu schaffen. In der Metall- und Elektrobranche haben sich Kurzarbeitsmeldungen im September verdoppelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-860262.html
  1. #1

    Erntedankfest...

    Die Rekordgewinne sind eingefahren, die Aktionäre bekamen ihre Leckerlies.
    Nun heißt es für die Arbeitnehmer als die wahren Wertschöpfer den
    Gürtel enger schnallen, Weihnachtsgeldverzicht, Einkommenseinbuße über das KUG usw.
    Die AV soll gefälligst die Absatzdelle finanzieren,- also wieder einmal werden Risiken und Gewinneinbußen sozialisiert.
    Solange schwarze Zahlen geschrieben werden dürfte es diese Art
    der Gewinnoptimierung nicht geben !!!
  2. #2

    retten uns die chinesen? - ausgerechnet die chinesen!?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Euro-Krise schlägt allmählich auf den deutschen Arbeitsmarkt durch. Vor allem die Absatzkrise in der Autoindustrie macht den Unternehmen zu schaffen. In der Metall- und Elektrobranche haben sich Kurzarbeitsmeldungen im September verdoppelt.

    Absatzkrise: Metallindustrie verdoppelt Kurzarbeit - SPIEGEL ONLINE
    ob die wirtschaftskrise genau zur bundestagswahl im nächsten herbst auch in deutschland zu spüren sein wird und die stimmung der menschen von scheinbar gelassener ignoranz in offen aggressive existenzangst umschlägt?

    oder rettet sich die regierung mit einer erneuten abwrackprämie über die wahl?
    ach nein, dafür ist schon lange keine kohle mehr da - außerdem ist die vorsätzliche vernichtung von volkseigentum ja auch nur schwer mit dem "gesunden menschenverstand" vereinbar.

    ein grund mehr, ganz lieb zu den herrschern im bürokratischen sklavenstaat china zu sein: hoffentlich kaufen die uns noch mehr ab und halten unsere maschinen am laufen... .
  3. #3

    optional

    Jaja, da schreiben die Autokonzerne gerade alle noch massig Gewinne, BMW vermeldet gerade heute einen neuen Rekordmonat, aber für den Fall dass kein weiterer Rekordmonat in Sicht ist soll der Staat gleich wieder Kosten übernehmen damit man schön weiter Rekordgewinne schreiben kann.

    Ich bin gerne dafür, dass die Kurzabreiterregelung ausgebaut wird, um Arbeitsplätze zu sichern. Sollte sich aber herausstellen, dass die beantragenden Unternehmen in der fraglichen Zeit im operativen Geschäft Gewinne geschrieben haben, sind sie zu 100% in Regress zu nehmen.
  4. #4

    wen wunderts?

    wenn der süden kein geld hat kann er auch nicht kaufen.
    und nun frau merkel auch bei uns klemmt bald die säge
    aber frau merkel wird gewählt auf biegen und brechen der michel nimmt sich amerika zum vorbild.
    einfach klasse weiter so.
  5. #5

    Nix Titel

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Die Rekordgewinne sind eingefahren, die Aktionäre bekamen ihre Leckerlies.
    ...und die Arbeitnehmer fast aller Autohersteller bekamen 2010 ihren Bonus. Also alles in Ordnung.
  6. #6

    Na super, das wird die nächste Steinkohleindustrie. Wieviele Milliarden Subventionen wollen wir in nicht-zukunftsfähige Arbeitsplätze stecken?
  7. #7

    ...

    Zitat von kommentar4711 Beitrag anzeigen
    Jaja, da schreiben die Autokonzerne gerade alle noch massig Gewinne, BMW vermeldet gerade heute einen neuen Rekordmonat, aber für den Fall dass kein weiterer Rekordmonat in Sicht ist soll der Staat gleich wieder Kosten übernehmen damit man schön weiter Rekordgewinne schreiben kann.

    Ich bin gerne dafür, dass die Kurzabreiterregelung ausgebaut wird, um Arbeitsplätze zu sichern. Sollte sich aber herausstellen, dass die beantragenden Unternehmen in der fraglichen Zeit im operativen Geschäft Gewinne geschrieben haben, sind sie zu 100% in Regress zu nehmen.

    Und was ist die Konsequenz daraus?
    Entweder man hat die Möglichkeit, über eine Kurzarbeiterregelung seine Belegschaft halten zu können, oder man muss zwangsläufig entlassen, sobald man mehr Arbeiter als Arbeit hat.
    Bei dem Kündigungsschutz hier würde das WIEDER nur zu mehr Zeitarbeitssklaven führen... (heute morgen geistert dafür die durchaus positive Meldung durch die Medien, dass VW 600 Leiharbeitern in eine Anstellung übernimmt, weil Auslastung im Getriebewerk so gut ist)
    Und wenn für die Zeitarbeit die Hindernisse zu groß gemacht werden sollten, dann wandern die Kapazitäten mittelfristig ins Ausland.

    Alles nicht so einfach... schnell dahergeredet hat man schon tolle Möglichkeiten, wie man denn die bösen Unternehmer in Regress zu nehmen hat. Aber oftmals ists denn doch gar nicht simpel, wie mans gerne sehen mag.
  8. #8

    Joh,- alles in Ordnung ...

    Zitat von CMH Beitrag anzeigen
    ...und die Arbeitnehmer fast aller Autohersteller bekamen 2010 ihren Bonus. Also alles in Ordnung.
    ....das wird aber sicherlich keine kurze Absatzkrise. Die Inflationsrate steigt stetig an, nicht zuletzt wegen der Spritpreise.
    Da ist sicher nicht an erster Stelle der Neuanschaffungen ein neues
    Fahrzeug angesagt. Eher ein E,-bike als Alternative.
    Und anders als die Aktionäre, die ja nun keinen Einkommensverlust erleiden, sieht es nunmal bei den Arbeitnehmern in Kurzarbeit aus. denn sie haben diese Boni verfrühstückt,( es war eh eine Zahlung um die vorherigen Einbußen zu kompensieren ).
    Um die nächste Aktienausschüttung so üppig wie möglich zu halten, wird nun auf hohen Niveau kurzarbeit gefahren.
  9. #9

    Die neue Abwrackprämie kommt.

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Die Rekordgewinne sind eingefahren, die Aktionäre bekamen ihre Leckerlies.
    Nun heißt es für die Arbeitnehmer als die wahren Wertschöpfer den
    Gürtel enger schnallen,.....
    Da haben Sie noch was wichtiges vergessen, da unsere Bundesmutti samt ihrem fehlgeleitetem Anhang ja in einem Jahr wiedergewählt werden will, können die schlechten Nachrichten gerade aus der Automobilindustrie nicht schlecht genug sein, um die Regierung noch im Frühjahr zu einer neuen Abwrackprämie zu überreden, einige Milliarden für den Urnenpöbel die dann auch noch der gottgleichen Automobilindustrie zugute kommen.

    Alle sind zufrieden, alle sind froh und alle wählen unsere Bundesmutti wieder.
    Rosamunde Pilcher hätte es nicht besser schreiben können.


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