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Absatzeinbruch: Miserable Zahlen für den neuen Opel-Chef

DPADer Autobauer Opel ist im ersten Halbjahr 2012 tiefer in die Krise gerutscht. Das Unternehmen verkaufte in Europa nur noch rund 457.000 Fahrzeuge - und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den neuen Chef erwartet eine schwierige Aufgabe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844837,00.html
  1. #1

    ....

    ...liegt das nun am Management oder an den Autos von Opel an sich? Was hat Opel nicht, was andere Hersteller haben? Ähnliche Modellpalette, Angebote in verschiedenen Preissegementen,... Im Grunde alles vorhanden, um auf dem Markt erfolgreich zu sein. Eventuell muss sich Opel daran gewöhnen, dass für sie kein Platz mehr auf dem Markt ist
  2. #2

    Erst treibt man die Menschen in Armut: durch Zeit- und Leiharbeit, Billiglöhne, Hartz-IV und dann wundert man sich, wenn der Automarkt im unteren Marktsegment nicht brummt.

    Das geht in Italien ja genau so los. Frau Merkel ist nicht bewusst, was die Politik von Milton Friedman für Folgen haben wird bzw. es interessiert sie nicht. Die Zusammenhänge: weniger Konsum --> mehr Firmenpleiten kennt sie ja aus der ex DDR nicht, wo es gar keinen Konsummarkt im westlichen Sinne gab. Die hinter der sozialen Marktwirtschaft steckende Denkart nach Henry Ford: "Autos können keine Autos kaufen" ist ihr völlig fremd. Lieber unterstützt sie die Eliten, so war es drüben doch auch. Das Volk war eine gesichtslose Masse, die vor allem dumm gehalten werden sollte, damit es ohne Widerstand funktioniert. Im Prinzip macht sie das heute nach einer ähnlichen Strategie.
  3. #3

    <eom/>

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autobauer Opel ist im ersten Halbjahr 2012 tiefer in die Krise gerutscht. Das Unternehmen verkaufte in Europa nur noch rund 457.000 Fahrzeuge - und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den neuen Chef erwartet eine schwierige Aufgabe.

    Opel: Absatz bricht um 15 Prozent ein - SPIEGEL ONLINE
    Egal wer da kommen mag. Solange die Mutter GM sich weigert den Markt für Opel auch ausserhalb Europas zu öffnen und die Gewerkschaften hierzulande auf Jobsicherheit und Standorterhaltung pochen, wird es bald kein Opel geben.
    Die Opelmitarbeiter sollten sich mal überlegen womit Ihnen mehr geholfen ist. Mit einer Blockadehaltung Ihrer Gewerkschaftsvertreter und einem anschließend insolventen Autobauer oder das Hinnehmen von Einschnitten wie Jobabbau und Standortschließung.
    Fakt ist, wenn Opel in Insolvenz geht und die Mitarbeiter auf der Straße stehen, müssen die Gewerkschaftsvertreter nicht in der Schlange stehen und auf Ihr ALG warten.
  4. #4

    Opel-Bashing?

    Zitat von HB8 Beitrag anzeigen
    ...liegt das nun am Management oder an den Autos von Opel an sich? Was hat Opel nicht, was andere Hersteller haben? Ähnliche Modellpalette, Angebote in verschiedenen Preissegementen,... Im Grunde alles vorhanden, um auf dem Markt erfolgreich zu sein. Eventuell muss sich Opel daran gewöhnen, dass für sie kein Platz mehr auf dem Markt ist
    Geht es anderen Herstellern besser? Wenn man hört, das PSA auch einen massiven Stellenabbau plant, dann doch wohl nicht. Da Opel ja nur in Europa verkaufen darf und Europa sich gerade zu Tode spart, geht das natürlich nicht spurlos an einer Firma vorbei.
  5. #5

    Unfähiges Management, verwässerte Konzepte.
    Die *deutschen* Produkte sind in jeder Beziehung schlecht und am Markt vorbeiermarktet. Opel kann man einstampfen. Opel kann als Brand von Holden weiterleben:

    Badge-Lineup:
    Commodore, Ute, Colorado, Volt, Camaro.
    Grosszügige Autos mit Hinterradantrieb, anständig grosse Motoren, günstige Preise, ordentliche Marge, dazu als Luxus ein subventionierter Hybrid und ein gutes, günstiges Werkstattnetz ohne Erlebnisswelten.

    Achso, das war Opel ja schon mal bis Anfang Achtziger. So wies heute betrieben wird ists einfach nur unseriös.
  6. #6

    <eom/>

    Zitat von key_art Beitrag anzeigen
    Erst treibt man die Menschen in Armut: durch Zeit- und Leiharbeit, Billiglöhne, Hartz-IV und dann wundert man sich, wenn der Automarkt im unteren Marktsegment nicht brummt.

    Das geht in Italien ja genau so los. Frau Merkel ist nicht bewusst, was die Politik von Milton Friedman für Folgen haben wird bzw. es interessiert sie nicht. Die Zusammenhänge: weniger Konsum --> mehr Firmenpleiten kennt sie ja aus der ex DDR nicht, wo es gar keinen Konsummarkt....
    Auch wenn es für die derzeitige Politik nicht viel lobenswertes gibt, an der Krise von Opel trägt sie hierzulande nun mal keine Schuld.

    Haben Sie sich schon einmal den KFZ-Markt angeschaut? Es gibt Neuwagen im Überfluss und das trotz fehlender Abwrackprämie zu Schnäppchenpreisen. Hinzu kommt ein Gebrauchtwagenmarkt, der ebenfalls aus allen Nähten platzt. Wo man als Gebrauchtwagenhändler früher gern auch mal ältere Fahrzeuge stehen hatte, geht man seit einigen Jahren dazu über, Fahrzeuge die älter als x-Jahre sind in andere Länder ausserhalb von Europa zu verschiffen, weil man diese Fahrzeuge auf Grund der Überfülle einfach nicht mehr los wird.
  7. #7

    Woran es liegt

    Zitat von HB8 Beitrag anzeigen
    ...liegt das nun am Management oder an den Autos von Opel an sich? Was hat Opel nicht, was andere Hersteller haben? Ähnliche Modellpalette, Angebote in verschiedenen Preissegementen,... Im Grunde alles vorhanden, um auf dem Markt erfolgreich zu sein. Eventuell muss sich Opel daran gewöhnen, dass für sie kein Platz mehr auf dem Markt ist
    Selbst wenn ich wollte würde mir der Kauf eines Opels schwer gemacht: Denn bei uns gibt es gar keinen Opelhändler mehr (immerhin Kreisstadt) während alle anderen Marken vorhanden sind, selbst solche Exoten wie Landrover oder Subaru.

    Preis und Qualität sind nicht das Problem. Preis-Leistung stimmt bei Opel. Einen 5-Türer Astra gibt es ab 14.990,-- Selbst der Renault-Mégane ist teurer. Aber Autokauf ist grösstenteils eben immer noch Imagekauf. Opel hat mittlerweile ein Verlierer-Image. Das will keiner.

    R.I.P. Opel. Neben Saab, Oldsmobile und Saturn ist noch Platz im Familiengrab der GM-Automarken.
  8. #8

    Zitat von SmallSmurf Beitrag anzeigen
    Auch wenn es für die derzeitige Politik nicht viel lobenswertes gibt, an der Krise von Opel trägt sie hierzulande nun mal keine Schuld.

    Haben Sie sich schon einmal den KFZ-Markt angeschaut? Es gibt Neuwagen im Überfluss und das trotz fehlender Abwrackprämie zu Schnäppchenpreisen. Hinzu kommt ein Gebrauchtwagenmarkt, der ebenfalls aus allen Nähten platzt. Wo man als Gebrauchtwagenhändler früher gern auch mal ältere Fahrzeuge stehen hatte, geht man seit einigen Jahren dazu über, Fahrzeuge die älter als x-Jahre sind in andere Länder ausserhalb von Europa zu verschiffen, weil man diese Fahrzeuge auf Grund der Überfülle einfach nicht mehr los wird.
    Sie haben meinen Post nicht verstanden. Es gibt einen Absatzrückgang, weil das Einkommen/der Wohlstand der Bevölkerung sinkt. Eben auf Grund der von mir genannten markt- bzw. standortfreundlichen Maßnahmen. Bei den autobegeisterten Deutschen ist das ein deutlicher Indikator. Wenn das nicht an der Politik liegt, woran denn sonst?
    Kein Wunder, dass der Wähler trotz der negativen Entwicklung immer wieder die gleichen Parteien wählt, er versteht die Zusammenhänge wohl nicht und lässt sich irgendwelche "alternativlosen" Ausreden auftischen ...
  9. #9

    Opel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autobauer Opel ist im ersten Halbjahr 2012 tiefer in die Krise gerutscht. Das Unternehmen verkaufte in Europa nur noch rund 457.000 Fahrzeuge - und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den neuen Chef erwartet eine schwierige Aufgabe.

    Opel: Absatz bricht um 15 Prozent ein - SPIEGEL ONLINE
    Selbst die Opel-Häuser glauben nicht mehr an ihre Marke. Vor 10 Jahren fuhr ich einen Opel Astra. Damals standen nur Opel-Fahzeuge im Neuwagen-Verkaufsraum. Manchmal komme ich an der Opel-Filiale vorbei und siehe da, inzwischen werden nicht nur Neuwagen von Opel, sondern auch von Citroen, Peugeout, Dacia und noch ne Marke verkauft.

    Die ex Opel-Filialen müssen so handeln, damit die Häuser eine Chance haben zu überleben. Vielleicht lässt Detroit dem neuen Opel-Boss eine längere Leine, damit Opel weltweit agieren kann, denn schlecht sind die PKWs von Opel nicht und ich wünsche den Mitarbeitern, dass sie nicht auf der Strecke bleiben.








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