Absatzeinbruch: Miserable Zahlen für den neuen Opel-Chef

DPADer Autobauer Opel ist im ersten Halbjahr 2012 tiefer in die Krise gerutscht. Das Unternehmen verkaufte in Europa nur noch rund 457.000 Fahrzeuge - und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den neuen Chef erwartet eine schwierige Aufgabe.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844837,00.html
  1. #40

    Alle andere deutsche Autobauer vekäuft in Asien sehr viele Autos. Opel darf aber diese nicht machen. In China darf nur Buick (USA Produkt) verkauft werden: z.B. Buick Regal (Insignia), Buick Excelle (Astra). Außerdem führen GM in Europa auch Ihre Chevis ein. Die haben Opel nur ausgenutzt, die Entwicklung für Ihre Autos zu machen.
  2. #41

    Zitat von OskarVernon Beitrag anzeigen
    Wer um alles in der Welt soll denn ein Auto kaufen, bei dem noch nicht mal klar ist, ob er nächstes Jahr im Gewährleistungsfall noch einen Ansprechpartner findet - geschweige denn Ersatzteile...? oO
    Der Fahrzeugbestand von Opel in Deutschland beträgt zur Zeit knapp 6 Mio. Die meisten Teile werden von Fremdfirmen (Zulieferer) gefertigt und sind als "Ident"Teil über Stahlgruber und co zu erwerben. Warum soll sich der Zulieferer dieses Geschäft entgehen lassen? Ersatzteile wird es auch in 15 Jahren noch ausreichend geben.

    Und im Gewährleistungsfall ist der Händler der erste Ansprechpartner.
  3. #42

    Die Märkte außerhalb Europas....

    Zitat von SmallSmurf Beitrag anzeigen
    Egal wer da kommen mag. Solange die Mutter GM sich weigert den Markt für Opel auch ausserhalb Europas zu öffnen und die Gewerkschaften hierzulande auf Jobsicherheit und Standorterhaltung pochen, wird es bald kein Opel geben.
    Die Opelmitarbeiter sollten sich .....
    .. ..sind schon lange verteilt. Es dauert Jahre diese Mäkte zu entwickeln. In Indien dürfte das nur mit massiver Bestechung gelingen.
    Wie soll das die Mutter GM, beseelt von Cooperate Governance anstellen. In China muß man ein 49/51 Joint-Venture mit viel, viel Anlauf eingehen. Aktuell hilft das nicht!
  4. #43

    Also mal ganz unternehmerisch logisch errechnet,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Autobauer Opel ist im ersten Halbjahr 2012 tiefer in die Krise gerutscht. Das Unternehmen verkaufte in Europa nur noch rund 457.000 Fahrzeuge - und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Den neuen Chef erwartet eine schwierige Aufgabe.

    Opel: Absatz bricht um 15 Prozent ein - SPIEGEL ONLINE
    ich hab in Deutschland (oder sonstwo ein Untenehmen) und verkaufe in einem Jahr 457.000 neue Autos, dann brauche weder ich mir Sorgen machen noch muss ich mich sorgen um die Arbeiter die dies mit ermöglichten.
    Wann also müßte ich mir Sorgen machen?
    Wenn diese 457000 Autos nur produziert wurden in der Menge durch Geldverdiener die ihr Geld (was ich annahm) investierten und nun ein vielfaches als Gewinn haben wollen, ohne selbst auch nur eine Stunde gearbeitet zu haben!!!

    Natürlich geht Opel pleite und die Opelaner dürfen sich aber erfreuen, weil es gibt in Deutschland doch die totale Absicherung.
    Schröder und die Grünen haben es möglich gemacht, fürs Überleben ist gesorgt und wer sich beschwert, schaue bitte nach Afrika in die Sahelzone, dann weiß er auch wie gut es in deutschland ist und wer nicht kochen kann, lese Sarrazins Kochbuch.
    Liebe Grüße
  5. #44

    Opel - es war schön mit Euch (früher)

    Mit diesen Zahlen dürfte feststehen, dass Mitarbeiter entlassen werden und zusätzlich das Werk Bochum nun endgültig dicht gemacht wird.
  6. #45

    Loser-Cooperation

    Zitat von Haarspalter Beitrag anzeigen
    Geht es anderen Herstellern besser? Wenn man hört, das PSA auch einen massiven Stellenabbau plant, dann doch wohl nicht. Da Opel ja nur in Europa verkaufen darf und Europa sich gerade zu Tode spart, geht das natürlich nicht spurlos an einer Firma vorbei.
    Und genau mit denen soll eine Kooperation eingegangen werden. Zwei Firmen mit komplett unterschiedlicher Philisophie. Das würde höchstens
    -wenn überhaupt - nur bei der Totalübernahme des Einen durch den Anderen klappen!
  7. #46

    Zitat von kampfbuckler Beitrag anzeigen
    der beste war der erste Vectra,der war so gut, dass ich mir ohne Probefahrt nochn Vectra kaufte. Dazwischen lag aber der Kostensenkungs-Messias Gomez, oder Lopez. Der neue Gomez Vectra hatte geradezu bizarre Pannen, vom Spiegel bis zur Schaltung. Da habe ich mir geschworen, nie mehr im Leben einen Opel zu kaufen: Vielleicht ungerecht gegen die jetzige Produktpalette.
    Ich hatte mal einen Golf GTI. Ständig gab es da Probleme mit der Elektrik. Trotzdem war das nächste Auto wieder ein VW Golf. Hier arbeitet die Elektronik zuverlässig, dafür brach der Rahmen des Schiebedachs. Trotzdem war das nächste Auto wieder ein Golf. Nachdem dieser dann nachts einfach den Dienst quittierte ( meine Frau war auf dem Rückweg einer Veranstaltung) und Mobiltelefone zu der Zeit noch nicht in Mode waren schwor ich mir: VW nie wieder.

    Seit dieser Zeit hatte ich verschiedene Ford und Opel und bin kein einziges mal liegen geblieben.
  8. #47

    Genau klappt ja auch super

    Zitat von hasenfuss27 Beitrag anzeigen
    Astra anyone?
    Langweiligen Einheitsbrei (vom Design her) sehe ich eher bei VW... Das einzige Modell, was in den letzten Jahren da positiv Heraus sticht ist der Scirocco...
    Aber seis drum, das ist eben reine Geschmackssache...
    Sie arbeiten daran... Siehe die neuste Werbeinitiative (Die neuen Spots sind schon ganz lässig) - Sie versuchen auch mit der Werbung an alte "Tugenden" anzuknüpfen und vll. verschüttete Emotionen bei den Käufern zu wecken (Siehe bspw. das Wiederbeleben des 80er Jingles)
    Deshalb verkaufen sich die tollen Opel auch wie geschnitten Brot(wohl eher vergammelt Brot). Solange die BWLer bei Opel das sagen haben geht der Laden weiter steil bergab. Die brauchen einen Ingenieur wie Piech, und keine Business Kasper aus den USA.
  9. #48

    Exakt das, was...

    ...von Wertetheorie schon vor längerer Zeit vorausgesagt wurde. Es lohnt, einen Autor wie Robert Kurz zu lesen, um die wertseitigen Zusammenhänge besser verstehen zu können.
  10. #49

    Richtig

    Zitat von wakaba Beitrag anzeigen
    Unfähiges Management, verwässerte Konzepte.
    Die *deutschen* Produkte sind in jeder Beziehung schlecht und am Markt vorbeiermarktet. Opel kann man einstampfen. Opel kann als Brand von Holden weiterleben:

    Badge-Lineup:
    Commodore, Ute, Colorado, Volt, Camaro.
    Grosszügige Autos mit Hinterradantrieb, anständig grosse Motoren, günstige Preise, ordentliche Marge, dazu als Luxus ein subventionierter Hybrid und ein gutes, günstiges Werkstattnetz ohne Erlebnisswelten.

    Achso, das war Opel ja schon mal bis Anfang Achtziger. So wies heute betrieben wird ists einfach nur unseriös.
    Ich hatte vor 6 Jahren in Australien einen Holden-Commodore. Der entsprach unserem Omega und war mit einem schönen V6 ausgestattet. Das waren 5000 vergnügliche km.