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Absatzeinbruch: Deutsche Käufer verschmähen Opel

APDiese Zahlen werden beim Mutterkonzern GM einmal mehr für schlechte Stimmung sorgen: Opel hat im März in Deutschland zwölf Prozent weniger Autos verkauft - obwohl der Absatz auf dem Gesamtmarkt zulegte. Der Spardruck bei dem Konzern dürfte angesichts der miesen Werte steigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825503,00.html
  1. #30

    ...

    Zitat von erlachma Beitrag anzeigen
    Wir haben jetzt auf der Suche nach einem Neuwagen geschaut, wo wir das Beste fürs Geld, sparsam, trotzdem leistungsfähig, geräumig, und günstig bekommen. Es wird ein Opel.

    Der aktuelle Astra braucht sich designtechnisch nicht vor VW oder Audi verstecken, liegt noch immer Welten vor allem aus Fernost, v.a. Kia/Hyundai und Mazda, Toyota. Der Kofferraum ist ein Traum, die Technik bietet alles, was wir uns wünschen, sei es Xenon-Licht, Navi, ein 4,5-Liter-Diesel, ergonomische Sitze etc. pp. - und der Preis? Etwa 10000 Euro unter einem gleich ausgestatteten Audi oder VW, 15000 unter BMW, 5000 unter Hyundai, 10000 unter Honda, 10000 unter Ford, 15000 unter Mercedes. Einzig Kia kann preislich mithalten, aber technisch nicht.
    Fragen Sie beim Vergleichen und vorm Kauf mal jemanden, der sich damit auskennt! Oder fahren Sie mal verschiedene Fabrikate. (Das meine ich wirklich lieb mit Ihnen!) Der Mehrpreis ist manchmal versteckt, was nicht den übertriebenen Aufschlag eines VW rechtfertigen soll!
    Wünsche Ihnen viel Glück, wenn Ihnen morgen oder in 6 Jahren das Xenon durchbrezelt, dann sind Sie mit einem vierstelligen Betrag dabei, sofern Ersatz zu erhalten sei. Oder Sie nur mal Ihr Navi auf einen halbwegs aktuellen (zumindest Opel-) Stand bringen wollen.
    Wenn ich an das Geld denke, könnte ich weinen. Schauen Sie doch mal nach einem gepflegten 2 Jahre alten A4 Avant, vom VW-Händler, mit Garantie, oder einem C-Klasse T-Modell vom Opa, oder einem 50.000km Avensis?! Sie würden Augen machen, was man alles bekommt!

    So lange es Leute wie Sie gibt, kann Opel doch weitermachen. Vielleicht als Manufaktur oder meinethalber als Hinterhofklitsche, ich möchte nur mein Steuergeld nicht versenkt oder nach GM überwiesen wissen.
  2. #31

    schlechte Nachrichten

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Schon hart wenn die Anderen sich weigern sich die Tatsachen schönzureden nicht wahr?

    Was soll SPON den schreiben, was darf es nach Ihrer Meinung sein?
    Mögliche Schlagzeilen:
    Opel ist gar nicht unrentabel!
    Opel ist gar .....
    Sie haben ja Recht, aber wenn in einer Autokritik auf SPON bei einem OPEL schließlich sogar die Farbe des Testwagens als Kritikobjekt herhalten muss so darf man sich schon fragen ob das noch Kritik ist oder bashing, weils so schön zur Marke passt. Lesen Sie mal den Bericht zum Zafira Tourer hier auf SPON. Insofern ist auch an dem von Ihnen kritisierten Beitrag schon was dran. Schlechte Nachrichten (die sicher erst mal da sein müssen) werden genüsslich ausgeweidet von den Medien, das bringt Auflage/Clicks.

    Und ja: man kann Menschen / Unternehmen / Ereignisse kaputt schreiben oder herbei reden. Eine gleichsam banale wie erschreckende Erkenntnis.
  3. #32

    ich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diese Zahlen werden beim Mutterkonzern GM einmal mehr für schlechte Stimmung sorgen: Opel hat im März in Deutschland zwölf Prozent weniger Autos verkauft - obwohl der Absatz auf dem Gesamtmarkt zulegte. Der Spardruck bei dem Konzern dürfte angesichts der miesen Werte steigen.

    Absatzeinbruch: Deutsche Käufer verschmähen Opel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    kauf doch kein auto von einer firma, deren zukunft so unsicher ist, da steht man am ende selber als dummer da.

    GM sollte endlich kapieren, dass sie absolut kein Vertrauen genießen, aber dasss das absolute Vorraussetzung auf dem deutschen Markt ist. oder andersrum: was ist von einer firma zu halten, die derart wankelmütig ist, mal verkaufen, mal behalten, dann wieder zerschlagen. und dumm auch noch, denn mit einem derart beschränkten markt, nämlich das, was GM Opel zugesteht: überall da, wo Opel GM keine Konkurrenz macht. sehr dumm sogar: siehe VW: viele konkurrierende marken auf allen märkten der welt: so rollt man den markt auf und übernimmt die vorherrschaft, indem man die anderen durch die schiere überzahl verdrängt.
    jedenfalls, das was GM abliefert gibt wenig hoffnung für opel.
  4. #33

    Rover?

    Zitat von zephyroz Beitrag anzeigen
    ich kaufe doch kein Auto, wo ich nicht weiß, ob das in 3 oder 4 Jahren noch gebaut wird - wer macht dann meine Reparaturen?
    Das ist gar kein Problem - auch für Rover und MG gibt es noch alles, und machen tut es dieselbe Werkstatt wie vorher. Oder eine freie.
  5. #34

    zuverlässige Reisschüsseln

    [QUOTE=rolf holunder;9946449]


    ... aber auch die, die keine Reparaturen brauchen haben einen Wertverlust erlitten, der die 2.500 € "Ökoprämie" mittlerweile übersteigen dürfte. insofern: Gratulation, alles richtig gemacht! (aber auch etwas Glück gehabt)
  6. #35

    Zitat von Gegengleich Beitrag anzeigen
    Ähh... eine Werkstatt? Oder haben Sie Ihre Autos sonst immer in die Opel-Fabrikhallen zum reparieren gefahren?
    Sie können doch nicht wirklich der Meinung sein, daß ein Auto, das nicht mehr produziert wird damit auch gleichzeitig nicht mehr reparabel ist!?
    Also ich kann da mit meinem MG aus eigener Erfahrung mit Toten Fahrzeugfirmen sprechen: Es kommt auf die Teile an. Einen Anlasser musste ich gebraucht bei ebay ersteigern neue Ersatzteile in DE gab's nicht mehr. Bremsscheiben sind auch ein Problem, bekommt man aber aus UK zu horrenden Preisen. usw ....
  7. #36

    Interessant

    Zitat von vierteldeutscheösi Beitrag anzeigen
    Ich hab mir letzten Monat einen Meriva zugelegt. Hey, klasse Auto. Meine Wahl war übrigens auch davon bestimmt, dass ich die deutsche bzw. österreichische Wirtschaft lieber fördere als eine aus Übersee u.s.w.... Und dann der integrierte Fahrradträger! Ha! Nix als Freude!
    Interessant finde ich ihre Geographiekenntnisse. Seit wann liegt Detroit in Deutschland oder Österreich? Falls Sie ein Deutsch-Österreichisches Auto möchten kann ich Ihnen die Produkte des Volkswagen-Konzerns sehr ans Herz legen.
  8. #37

    Wozu Opel ?

    Kein Mensch braucht heute noch die Marke Opel ! Gute Qualität gibt es bei allen anderen deutschen Herstellern, und wer ein günstiges Auto haben möchte, der kauft einen Koreaner !
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diese Zahlen werden beim Mutterkonzern GM einmal mehr für schlechte Stimmung sorgen: Opel hat im März in Deutschland zwölf Prozent weniger Autos verkauft - obwohl der Absatz auf dem Gesamtmarkt zulegte. Der Spardruck bei dem Konzern dürfte angesichts der miesen Werte steigen.

    Absatzeinbruch: Deutsche Käufer verschmähen Opel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  9. #38

    kontinuierlich abwärts...

    ... das ist leider seit Jahren die Richtung, die Opel nimmt. Ich selbst bin immer gern Opel-Fahrer und Kunde gewesen, meine Famile fäht Opel seit 1976. Unser zweitwagen ist immer noch ein Opel, mit dem ich hoch zufrieden bin. Weit überwiegend sehr gute Autos mit "nur" einem schlechten Image. Der Mercedes, den ich 7 Jahre fuhr (E240 T-Modell) war auch nicht besser als der Omega zuvor. Das oft zitierte Qualitätsproblem war doch temporär sehr beschränkt und auch andere Hersteller haben zwischendurch mal ziemlichen Murks abgeliefert - zuletzt sogar Toyota.

    Woher kommt das schlechte Bild Opels denn dann? Da gibt es viele Ursachen:

    - falsche Modellpolitik I: Der Rückzug aus der "gefühlten Oberklasse" (= gehobene Mittelklasse; Omega/Senator) sorgte mit dafür, dass Opel nur noch von "kleinen Leuten" gefahren wurde. Da schimmert kein Glanz mehr von anderen Modellen auf die Kompakt- und Kleinwagenfahrer herunter. Der Pheaton von VW rechnet sich auch nicht, hebt aber die Wahrnehmung der Marke VW.

    - falsche Modellpolitik II: Design! Ein Opel sieht alle paar Jahre komplett anders aus. Wie soll aber eine Markenbindung entstehen unter diesen Bedingungen? Wenn der Hersteller selbst sein Design alle paar Jahre komplett verwirft, wie soll das noch für Beständigkeit und demnach Hochwertigkeit stehen? Wären Sie 35 Jahre auf einer einsamen Insel gewesen und kämen nun zurück, welche Autos würden Sie wiedererkennen? Den Golf, den Beetle, jeden Mercedes und jeden BMW, den Mini, Fiat500. Aber keinen einzigen Opel.

    - falsche Investitionen: Der Neubau der Werke in Eisenach und Rüsselsheim stand unter Erwartungen von Absatzzahlen, denen man meilenweit hinterher läuft. Bei den riesigen Überkapazitäten kann man nur defizitär arbeiten, die Fixkosten sind einfach zu hoch. Opel hätte längst mindestens ein Werk schließen müssen, um wieder auf die Spur zu kommen. Dass das nicht geschehen ist hat politische Gründe, anstatt das notwendige vernünftig zu begleiten und sozial abzufedern sorgt die Politik (und auch die die Politik diesbezüglich erpressende Konzernmutter) für einen Schwelbrand und permanente Negativschlagzeilen. Damit sind wir beim nächsten Punkt:

    - schlechte Nachrichtenlage: keiner will zu den Verlieren gehören. Schon mal gar kein Kunde. Mit einem Opel kauft man sich in das Verliererimage Opels ein, man streift sich den Mandel des Unternehmens von Steuerzahlers Gnaden über. Man fährt gewissermaßen den Blech gewordenen Sozialplan, ein Auto, dass auch mit dem grellsten Lack nicht so rot sein kann wie die Zahlen der Marke. Das will man nicht, nicht nur aus den eventuell sachlich nachvollziehbaren Gründen (Ersatzteilversorgung, Garantie), sondern aus psychologischen, emotionalen Gründen. VW hingegen hat ausgerufen, in ein paar Jahren Autohersteller Nr. 1 zu sein. Opel nenn man dort nicht einmal mehr beim Namen, drückt sie somit nach außen hin unter die Wahrnehmungsgrenze. Das allein - so banal das klingen mag - hilft schon zu verkaufen. Das sind die Sieger, da will man dabei sein, Teil des Erfolges sein. Sachlich natürlich quatsch, als Kunde bezahlt man schließlich die Umsätze und damit die Gewinne der Konzerne und partizipiert nicht daran. Trotzdem funktioniert das so.

    Die Aufzählung gibt nur meine persönliche Meinung wieder und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich bin kein Automotive-Experte, von daher könnte man diese Meinung als belanglos werten. Letztlich entscheiden aber nicht die Experten sondern die Kunden in den Autohäusern.
  10. #39

    Opel

    obwohl ich nie ein Opel-Fan war und bin muss ich sagen, dass der neue Astra GTC ein wirklich schickes Auto geworden ist, sehr dynamisches und stimmiges Design.
    Opel versucht sein Image ja jetzt seit einigen Jahren durch sportliches Design zu retten, allerdings haperts einfach noch an der Technik, in Vergleichstests belegen die Opel meist hintere Plätze.
    Vor allem aber die Motoren können nicht mit den Konkurrenten mithalten - oft unkultiviert und wenig sparsam.

    Ich sehe es auch so, dass der Markt sich letztendlich selber bereinigen muss, das ist einer der grundlegenden Prinzipien unserer Marktwirtschaft, wer nicht konkurrenzfähig ist wird vom Markt verschwinden - die Gründe sind wieder eine andere Geschichte.
    Nur bitte keine Rettungspakete wen es so weit ist, denn es ist das normalste der Welt, wenn Unternehmen aufgrund schlechter Produkte, verfehltem Managment oder dergleichen von der Bildfläche verschwinden - nur sind es eben oft kleinere Unternehmen und nach denen kräht kein Hahn.
    Letztendlich entscheidet der Kunde und somit der Autokäufer und sonst niemand. Bitte raushalten, liebe Politik und Sozis.


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