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Absage ans Geo-Engineering: Regierung lehnt Klima-Operationen ab
NASASoll das Klima mit Notoperationen gekühlt werden? Können CO2-Speicher, Schwefelwolken, künstliche Algenblüten die Energiewende begleiten? Nein, meint die Bundesregierung: Sie erteilt dem Geo-Engineering eine erstaunlich deutliche Absage. Die Folgen könnten beträchtlich sein.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...844633,00.html
- #1 17.07.2012 12:30 von
- #2 17.07.2012 12:31 von
Sachlich bleiben
Geo-Engineering betreibt die Menschheit ja schon unabsichtlich, seit sie die ersten Wälder abgeholzt hat. Neu wäre bloß, derartige Techniken gezielt einzusetzen. Risiken gibt es, wie bei allem anderen auch. Diese sollten erforscht und abgewogen werden.
- #3 17.07.2012 12:39 von
Deutschland einig Öko-Land
Wie immer bei diesen Themen meinen die Deutschen, dass sie es besser wissen als alle anderen auf der Welt. Oder meinen Sie, sie können es sich leisten, weil sie wo viel weniger Schulden haben als andere? Was für ein Irrtum.
Wir sind gegen so vieles, was nicht an den Grenzen halt macht - Kernkraft, Gentechnik, CO2, nun also auch gegen Maßnahmen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs. Hauptsache es geht gegen Technik. - #4 17.07.2012 12:47 von
Chemtrails
Und warum hat die deutsche Bundesregierung dann schon vor langer Zeit zugegeben, dass sie aktiv am weltweiten Chemtrail-Programm teilnimmt und die Scheisse auch über unseren Köpfen versprüht? Wenn die Chemtrails nicht zur Wetterbeeinflussung sind, wie immer behauptet, wofür sind sie denn dann? Die Antwort darauf will ich, glaube ich, gar nicht wissen.
- #5 17.07.2012 12:52 von
Künstliche Algenblüten
Das Klima lässt sich vermutlich nicht mehr durch künstliche Algenblüten retten, aber so eine Schwefelwolke wäre sicher brauchbar, um wenigstens das fehlgeschlagene Euroexperiment endgültig auszuräuchern.
- #6 17.07.2012 12:55 von
- #7 17.07.2012 12:59 von
Der Treibhauseffekt
ist ein ganz natürlicher Vorgang, mit dem dieser Planet auf die milliarden Tonnen giftiger Gase reagiert, die jährlich in unserer hauchdünnen Atmosphäre freigesetzt werden. Logisch, dass auf jede Aktion stets eine gleichstarke Reaktion erfolgt.
Wenn eine gewisse Spezies denkt, mit Geo-Engineering liesse sich dieser natürliche Prozess beeinflussen, dann liegt diese Spezies falsch. Globale natürliche Reaktionen auf globale unnatürliche Aktionen werden die unmittelbar bevorstehenden und unaufhaltsamen globalen Entwicklungen bestenfalls rudimentär tangieren. Insofern liegt die Regierung meiner Meinung nach 100% richtig, sich von Geo-Enginnering ausdrücklich zu distanzieren.
Gewaltige Mengen Silberiodid in unsere Atmosphäre zu pusten kann beispielsweise unmöglich die Lösung sein. Kein Mensch kann nämlich extrapolieren, welche Auswirkungen sowas auf sämtliche Organismen haben wird. Womöglich werden diese gigantischen Mengen Silberiodid grosse Flächen der Ozeane und Eroberflächen von lebenswichtigen Mikroorganismen, Plankton oder Luftplankton sterilisieren.
Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass wir zunächst eine relativ kurze Phase der globalen Erwärmung erleben werden, bis die Natur dann auf natürliche Art und Weise reagiert, was höchstwahrscheinlich irgendwann die nächste globale Eiszeit verursachen wird. So eine Eiszeit wird dann vermutlich etwa 95 bis 100% unserer Spezies zunichte machen, denn wir sind es nicht gewohnt, unter einem (mitunter) kilometerdickem Eispanzer dauerhaft überleben zu können. Es dauert zigtausend Jahre, bis die Natur dann den natürlichen Zustand wieder hergestellt hat. Äusserst fraglich, ob Säugetiere grösser als eine Maus sowas solange überstehen können.
Ich prognostiziere demnächst wieder Überschwemmungen überall auf der Welt. Diese Prognose ist absolut logisch: Je wärmer es wird und je mehr Eis und Schnee weltweit abschmelzen, desto mehr Flüssigkeit wird in der Atmosphäre zwangsläufig durch Verdunstung vorhanden sein. Desto intensiver werden die Niederschläge werden und desto verheerender die Überschwemmungskatrastrophen natürlich auch.
Die Temperatur spielt diesbezüglich meiner Meinung nach nur eine Nebenrolle, denn viel dramatischer wird die Veränderung der chemischen Zusammensetzung unserer Atmosphäre sein. Es besteht ernsthaft die Gefahr, dass wir die einzige Atmosphäre irreperabel zerstören, die für unsere Spezies im Umkreis von milliarden Kilometern unsere Existenz überhaupt erst ermöglicht. - #8 17.07.2012 13:00 von
- #9 17.07.2012 13:03 von
ohne
Wir wollen alle so weiterwurschteln wie bisher. Uns einschränken? Wo kämen wir dahin! Denn gottseidank haben wir ja unsere Technik. Die schlauen Ingenieure werden es schon richten. Wetter nach Maß. Was werden wir doch für glückliche Zeiten erleben! Das Wegschauen, das Verdrängen, die Unmäßigkeit, die Hybris dürfen weitergehen nach der Mentalität: et is schon immer jutt jange.
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