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Abrechnung eines Ex-Fans: Apple, es reicht!

Beim iPad geht es nur noch ums Angeben, mit dem iPhone 4 kann man nicht mal richtig telefonieren: Es reicht mit Apple,*findet Hajo Schumacher. Was einst lässig, gegenkulturell, ästhetisch war - das ist heute nur noch uncool. Und zwar nicht erst seit dem Abgang von Steve Jobs.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...781811,00.html
  1. #150

    mal jemanden fragen der alles darf

    Zitat von Narn Beitrag anzeigen
    Komisch, sogar das beschissene Windows-Vista läuft mittlerweile stabil und ohne irgenwelche Probleme auf meinem PC. XP lief noch tausendmal besser.
    Aber wenn ich dann auf der Arbeit mal an so einem Mac arbeiten muss, krieg ich jedesmal Anfälle, weil ich dies nicht darf und jenes nicht möglich ist.
    Dann würde ich mal nachfragen warum Sie nicht alles dürfen. Eventuell mit einer PC Logic herangegangen und gesperrt worden? ;)
    Nein mal im Ernst, da wurden sinniger oder unsinnigerweise von der Administration Ihrer Arbeitsstelle Beschränkungen auferlegt, die ein normaler Anwender nicht kennt.
  2. #151

    ...

    Zitat von blowup Beitrag anzeigen
    Super. Gibt nicht viele, die sich trauen gegen apple zu argumentieren. In der Medienbranche gibt eine richtige apple-Diktatur. Schickimicki-Zeugs.Ich habe apple nie gemocht, weil es den Nutzer bevormundet und überteuert ist. Apple-Nutzer sind ja eher so eine Art Sekte, deren höchster Feiertag "Keynote" heißt..
    Soviele Klischees und Unsinn auf einmal.

    Es ist längst Chic Apple zu kritisieren. Dazu ist die Kritik grösstenteils eher stereotyp und platt.

    Da es keinen Zwang gibt Apple Produkte zu kaufen ist der Vorwurf der Bevormundung kompletter Unsinn.

    Die Zahl der sektiererischen Apple-Jünger ist sehr viel kleiner als die der Apple Nutzer. Im übrigen haben diese Apple letztlich in der Krise gerettet.

    In der Medienbrache spielt Apple schon lange keine große Rolle mehr. Die meisten Verlage und Medienunternehmen sind längst auf Windows umgestiegen.

    Überteuert ist ein Produkt dass seinen Preis nicht wert ist. Die meisten Apple Nutzer sind nicht dieser Auffassung, sonst würden die die Produkte nicht mehr kaufen.
  3. #152

    soso

    Zitat von der_humanist Beitrag anzeigen

    1. Ricola - wer hat´s erfunden: Alles, womit sie Erfolg hatten, haben sie geklaut - Design, grafisches Betriebssystem, Produktideen.
    danke für diesen überzeugenden Tatsachenbericht. Geht´s auch etwas genauer?


    Zitat von der_humanist Beitrag anzeigen

    2. Legenden halten sich ewig: "Ein Apple läuft stabil". Eine Lachnummer sondergleichen. Schneiden sie mal ein Filmprojekt auf FinalCut Pro. 3-5 Totalabstürze pro Stunde, dafür sehen sie zur Belohnung den "Wasserball des Todes"....
    In meiner Firma gibt es 15 Final-Cut Arbeitsplätze. Was Sie da reden ist - mit verlaub - purer Unsinn.


    Zitat von der_humanist Beitrag anzeigen
    Mal sehen, wie lange Samsung sich das Spiel noch anschaut. Was wäre denn, wenn Samsung kaltlächelnd den Spiess umdreht und Apple einfach nicht mehr beliefert? Dann können die ihren Laden komplett zumachen, ohne Samsung-Halbleiter.
    Seit wann ist Samsung die einzige Firma, die Halbleiter herstellt? Wenn die Apple so in die Knie zwingen könnten, hätten die es längst getan.
  4. #153

    'nen doppelten Espresso bitte!

    Sicherlich haben Sie vollkommen recht, als Apple-Produkte "lässig, gegenkulturell und ästhetisch waren", konnte man noch gepflegt in einem Cafee sitzen, den doppelten Espresso geniessen, filterlose Zigaretten rauchen, seine Apple-Utensilien schwer atmend auf dem Tisch ausbreiten und zwischendurch mal eben in der Redaktion anrufen - dabei so laut telefonieren, dass es auch jeder auf jeden Fall mitbekommen musste!

    Shit, heute ist das natürlich total anders - da hat ja plötzlich jeder so ein I-Phone etc. Da stellt sich natürlich die Frage, wie kann ich mich produkttechnisch denn noch so richtig stylish von der breiten Masse in der Form absetzen, dass jeder merkt: Oh, hier erhält der hohe Interlekt, die Kreativität, das Design auch materiell Einzug? Eckige Brillen trägt ja heute fast jeder; jeder zweite, der mal ne Party ausgerichtet hat, nennt sich mittlerweile "Event-Manager" - "Journalist" heissen ja heute alle, die mal nen Artikel für das Vereinsmagazin Ihres Dorfes geschrieben haben - ja, aber wo bleibe ich denn da? Wie dokumentiere ich meine Individualität mittels den Dingen, die mich so individuell gemacht haben?

    Also, wenn Sie mich fragen, ist das genau die Kernaussage Ihres Artikels, mich wundert, dass Ihnen Spiegel-Online dafür soviel Platz zur Verfügung stellt! Sicherlich gebrauchen Sie vorzügliche Metaphern und Bilder, um Ihren Artikel künstlich aufzublähen - dennoch ändert das nichts an der schreienden Aussage!

    PS.: Sie haben vollkommen recht (diesmal ernsthaft gemeint), was Ihre Kritik an den Apple-Geschäftsmethoden betrifft; die sind natürlich ausgesprochen brutal. Doch, hey, beleuchten Sie mal in Ihrer nächsten Veröffentlichung das Thema "2011 Endlich Nr. 1 - und ich bin nicht über Leichen gegangen!"
  5. #154

    Fühl dich ganz fest gedrückt lieber Autor....

    Du tust mir soo unglaublich leid. Deine Welt steht Kopf und lacht dich aus. Die Band, die außer dir früher keiner hörte, ist heute bekannt und beliebt. "Kommerziell geworden".
    Dein lediglich einer kleinen und freund(in)losen Fangemeinde bekannter Fantasyroman ist heute verfilmt und der MegaknüllerBlockbuster im 8.00 Uhr Abendprogramm. "Das Buch ist viel besser, nicht wahr"
    Und jetzt das. Deine früher angebetete Underdog Hardwarefirma ist nicht mehr nur bei schrulligen und penetrant Andersdenkenden beliebt, sondern bei Millionen von Mainstreamlern, die ihr zu ungeahntem wirtschaftlichen Erfolg verhelfen. Und keine Bonuskarte beim Kauf eines Iphones für dich, weil du Apple vor allen andern mochtest? Schnief.
    Du kannst nicht mal mehr mit deinem iphone telefonieren. Macht nichts. Meine 6-jährige Tochter zeigt dir wie es geht.
    Ich weiss nicht was euch Apple Jünger früher bewegt hat ein überteuertes Produkt zu kaufen. Aber mein ipad funzt so gut, das ich meinen highend Desktop und mein Notebook verschenkt habe.
    Halt es doch wir der Rest von uns. Kauf es...oder lass es.
    Schläft sich besser...

    LG Holger
  6. #155

    ...

    Zitat von Narn Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich dann auf der Arbeit mal an so einem Mac arbeiten muss, krieg ich jedesmal Anfälle, weil ich dies nicht darf und jenes nicht möglich ist.
    Was dürfen sie auf einem Mac nicht und was ist nicht möglich?
    Ich glaube eher - sie haben keine Ahnung. Jedes System bedarf einer gewissen Anlernphase.
    Und die UNIX-Shell und die Entwicklungsumgebung gestattet es sogar dem absoluten Nerd sich am Mac so richtig auszutoben.
  7. #156

    die Summe der Klagenden ist allerdings eindeutig höher

    Zitat von floydpink Beitrag anzeigen
    Ich kann ja verstehen dass der Eine halt gern hiermit und der Andere damit arbeitet, aber sowas löst bei mir Unverständnis aus.Ich vermute in solchen Fällen unsachgemäße Handhabung.
    Mein Win7 ist noch nie(!!) abgeschmiert, oder hat irgenwelche Störungen verursacht.Ich müsste jetzt erstmal nachsehen, wie lange ich's schon hab'.
    Auf meinem HP Laptop läuft XP und das jetzt schon 6 Jahre störungsfrei.
    Dann sind Sie einer der wenigen Glücklichen würde ich sagen...
    Ich kann aber gern dagegen halten: Ich habe mein Mac OS Xinzwischen seit gut 11 Jahren über diverse Rechnergenerationen mitgenommen und auch verteilt um exact die gleiche Installation zu haben - per Copy auf die nächste Platte. Es läuft immer noch tadellos!
  8. #157

    Herdentrieb

    Mit den Elektronikspielzeugen ist es wie mit den Jack Wolfskin Klamotten.

    Nur der Style ist wichtig
  9. #158

    -

    Ach ne... Herr Schumacher.

    Wer gibt denn bitte mit einem iPad an? Anders - wer meint, mit einem iPad angeben zu können, der demonstriert extrem eindeutig, dass er zum einen entweder kaum Geld hat und zudem technisch wirklich einige Jahre veraltet ist.

    Ein iPad, meinetwegen ein Galaxy Tab oder irgendwas anderes, ist ein schlichtes Werkzeug. Zum surfen, mailen... ich nutze meines sogar zum Arbeiten, wenn ich mit dem Rad, der Bahn und dem Flugzeug beruflich mal nur für einen Tag unterwegs bin. Der Akku reicht trotz des geringen Gewichts den Tag über, E-Mails lassen sich bearbeiten. Und auch ein Artikel oder ein Konzept ist damit leicht getippt - selbst im Flugzeug. Vor Ort beim Kunden nutze ich ein Flipchart oder zeige zur Not mal ein paar PDF auf dem iPad oder am Beamer.

    Und - klar, wenn ich Präsentationen erstelle, programmiere, umfangreiche Excel-Dokumente bearbeite, dann nehme ich die Aktentasche und mein Lenovo-Notebook mit. Käme nicht auf die Idee, damit angeben zu wollen.

    Aber, mein Gott, es gibt sogar Leute, die meinen, mit ihrem Auto angeben zu können. Und vermutlich wollen unsere Politiker gar nicht mit dem iPad angeben, sondern eher mit der Tatsache, dass sie nun auch "schon" eine E-Mail-Adresse haben.

    Also, Leute. Wer angeben will, wird immer etwas finden und damit eigentlich nur zeigen, dass er / sie es nötig hat. Allen anderen kann ich nur empfehlen, sich von Angebern nicht beeinflussen zu lassen, Auch nicht von denen, die anderen stets Angeberei unterstellen - die schließen oft von sich auf andere. Nehmt Euch die Freiheit, Eure Arbeits- und Spielgeräte danach zu wählen, was Euch gefällt.

    Ein iPhone 4 muss es ja nicht sein, wenn es wirklich so schlecht sein sollte. Frage mich, warum der Autor sich eines gekauft hat... Angeber? Und wenn Apple wirklich keine Synchronisation hinbekommt - warum nutzt der Autor einen Mac? Um im Zug anzugeben? Tipp: Mit Exchange Server und Outlook unter Windows versteht sich mein iPhone 3 wunderbar! Sogar besser als Windows Phone 7.
  10. #159

    apple

    Ob Apple oder nicht, das Problem sitzt in fast allen Fällen vor dem Gerät. Ganz egal ob es wenig technikaffine Windows, Linux oder OSX Nutzer sind. Das dann natürlich gleich der jeweile Herrsteller inkompetent ist - klar - wenn ich mir eingestehen müsste, dass mein tausend Euro Gerät nicht das macht was ich will, dann suche ich erstmal einen Schuldigen.

    Apple bundelt Software und Hardware, wenn man das will und im Applekosmos bleiben will ist das doch völlig ok. Dann mag auch der Funktionsumfang logisch sein. Wenn ich iTunes nur mit dem Store zusammen benutze oder meine CDs einlesen lasse und nicht mit dubiosen hunderten GB mp3 Musik, dann ergibt alles Sinn.

    Microsoft ist kein nennenswerter Hardwarehersteller, dafür läuft die Software stehr gut auf Intelplattformen und das Officepaket ist sehr gut (wenn es für Aufgaben die es bewältigen kann genutzt wird). Aber Microsoft mit Apple zu vergleichen geht halt schon in die Richtung Äpfel mit Birnen zu vergleichen...

    Linux ist ein Betriebssystemkern, der in exakt gleicher Form auch in Handys, Radios, MP3-Playern, Routern, Robotern, usw. eingesetzt wird, und eben auch auf PCs. Wieder Dinge die weder Apple noch Microsoft mit ihren Produkten erreichen wollen. Also auch nicht mit denen zu vergleichen.

    Also muss sich der Nutzer im klaren sein welche Werkzeuge er braucht und welche Aufgaben die erfüllen sollen. Ebenso welches Image oder welchen Lifestyle er transportieren will. Mit Dell oder Lenovo wird genau so eine Aussage transportiert wie mit Apple, nur ist es eben eine andere. Ob ich Audi, Mercedes oder BMW fahre ist ja auch nicht das gleiche.

    Ich mische munter Produkte aller angesprochenen Richtungen, weil sie die Dinge für die sie gedacht sind gut machen. Bin aber auch nicht enttäuscht wenn Dinge für die sie nicht gedacht sind evtl. auch etwas umständlicher sind.

    Jedoch einem Unternehmen vorzuwerfen, dass es Gewinnorientiert arbeitet, das ist ein echtes Armutszeugnis.


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