Abrechnung eines Ex-Fans: Apple, es reicht!

Beim iPad geht es nur noch ums Angeben, mit dem iPhone 4 kann man nicht mal richtig telefonieren: Es reicht mit Apple,*findet Hajo Schumacher. Was einst lässig, gegenkulturell, ästhetisch war - das ist heute nur noch uncool. Und zwar nicht erst seit dem Abgang von Steve Jobs.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...781811,00.html
  1. #1290

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    jetzt habe ich mir ja ganz vieles hier durchgelesen und bin ehrlicherweise entsetzt über die beiden sehr kontrovers dikutierenden Lager.

    Ich bin seit sehr langer Zeit als Anwender mit Computern beschäftigt und habe mich mit den alten Dos und 3.11 schwarz geärgert und war damals hell begeistert über Mac-OS.

    Das ist heute im PC anders, sehr zuverlässig und stabil.

    Aber den Iphon Hype kann ich ganz ehrlich gar nicht nachvollziehen.
    Ich muß gestehen, das ich privat noch ein fast 10 Jahre altes Smartphon von SonyEricsson habe. Touchscreen, Sync über PC, austauschbare Karte, Schrifterkennung, Videos, MMS, PDF, sämtliche Office Anwendungen, Navigation, Software über den Hersteller... Jahre vor dem Iphone, allerdings klobiger und nicht so schick. Einzig UMTS fehlt. Nicht einmal den Akku mußte ich bislang tauschen, auch wenn er schon nicht mehr der beste ist.

    Unsere Diensttelefone sind nicht freigeschaltet, wenn sie nicht über Itunes connektet werden, der Akku ist nach nicht einmal einem Tag leer, telefonieren und gleichzeitig E-Mail empfang ist der reine Witz.

    Besser und moderner ist das i/4 ja, aber 8 Jahre Entwicklungsvorsprung sieht man meines Erachtens nichtnicht. Und die Gängelung als Nutzer geht mir auf den Geist.
  2. #1291

    Nerd als Kompliment

    Zitat von Gehalt Endlich Beitrag anzeigen
    Ja, auf der einen Seite über die Preise von Apple meckern und dann geschnittene Vinylplatten auf dem Transrotor hören...
    So krank diese Nerdgehirlogik.

    Praktisch auch wenn man die Musik mit auf Reisen nehmen will!
    Schon mal daran gedacht das es eine Zeit vor der CD gab? Ich habe meine LP's nie verscheuert.
    Die Jungs von der Macabteilung fasseln doch immer von Exklusivität und Qualität. Und dann quälen sie ihre Ohren mit MP3 Müll und miserablen Kopfhörern. Aber Hauptsache "i"!
    Im Übrigen sind Schallplatten wertstabil. Apple dagegen baut seit längerer Zeit nur noch sinnlosen überteuerten Designerkrempel.
  3. #1292

    Das wird ja immer abenteuerlicher!

    Zitat von forumundthreadkritiker Beitrag anzeigen
    Mich erinnern die im Artikel geschilderten Geschichten ("Ich hab' jetzt auch eins.") sehr an das Aufkommen von Mobiltelefonen Anfang der 90ger Jahre, wo die wenigen mobilen Telefonbesitzer ihr Gerät in erster Linie zur Angabe nutzten (z.B. kurz vor der Mittagspause: "Renate setzt schon mal die Kartoffeln auf, ich fahre hier gleich los") und in direkter Folge dann neidische Zeitgenossen ihre stationär beschränkten Telekommunikationsmöglichkeiten mit Sätzen wie "ich brauche kein Mobiltelefon, weil ich kein Sklave bin und immer erreichbar sein muss" quittierten. Heute, keine 20 Jahre später haben nun alle so ein Ding in der Hosen- bzw. Handtasche, das gleiche mit Emails ("warum sollte ich Briefe elektronisch schreiben es gibt doch die Post") Internet ("das ist doch nur ne Mode das wird sich nicht durchsetzten") Facebook, Skype etc. immer die gleiche Leier

    Was lernen wir daraus? In der deutschen Neidgesellschaft, die aufgrund Ihrer Überalterung immer sperriger und technikfeindlicher wird, brauchen Trends mitunter länger...
    Ich glaube, Sie haben den Artikel nicht verstanden: Hajo Schumacher bedauert in keinster Weise, dass er mit seinen Apple Produkten nicht mehr angeben kann, sondern dass diese jeglichen "Revoluzzer-Charme", d.h. den der coolen Bill Gates Alternativ-Produktes eingebüsst haben und dass er sich durch Apples- Unternehmenspolitik zunehmend eingeschränkt sieht und offenbar auch findet, dass den Produkte zu Unrecht eine überlegende Qualität nachgesagt wird. Außerdem findet er das Protzen mit Apple Geräten albern. Was gibt es dagegen zu sagen?

    Wie Sie da nun wieder eine unsägliche "Neiddebatte" raus konstruieren möchten ist mir scheierhaft!

    Ganz grundsätzlich bin ich persönlich eigentlich offen für Apple Produkte:
    Mir gefällt das Apple Produktdesign meist sehr gut und ich finde auch viele Produkte innovativ, aber wenn ich sie mir dann gekauft habe, entdecke ich in der Praxis häufig jede Menge Haken, wie zuletzt, dass mein Kamera-Adapter fürs iPad meine Fotos runtergerechnet hat. Dann empfinde ich den App-Store als schlecht sortiert, mit iTunes ansich kann ich mich seit 2003 nicht richtig anfreunden und mir gefällt die Apple Firmenpolitik gar nicht.
    Außerdem mag ich die Apple Stores nicht.
    Ich war vor vielen Jahren mal mit einem PC im Apple Store... Das war vielleicht ein Spaß:-)
  4. #1293

    .

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    Quatsch: Ohne Microsoft wäre Apple in drei Tagen pleite gewesen. Jobs ist Gates damals ganz schön in den Hintern gekrochen. Diese Schmach hat er offensichtlich nie verwunden.
    Und vielleicht kommen Sie nicht mit der Ribbon Oberfläche von Office 2007/2010 zurecht? Egal, es gibt ja immer noch das angestaubte Open Office.
    Kompletter Unsinn. Die durch den Prozeß-Vergleich erzwungene Investition von MS war nur ein Tropfen in einer Badewanne.

    Im Verhältnis zu Apples Umsatz und noch vorhandenen Kapital war die vernachlässigbar und hatte rein gar nichts mit dem Überleben von Apple zu tun, auch wenn sich das manche Leute offenbar bis heute wünschen, weil es doch so eine schöne Geschichte gewesen wäre.

    War nur leider nicht so.

    Auch die drei Tage sind Quatsch. Es war eher im Bereich von einigen Wochen. Ebenfalls schlimm, aber Apple hat sich da selbst wieder rausgezogen, nicht Microsoft.

    Sorry, aber das ist ein Hoax.
  5. #1294

    Kurs belegen und etwas Geld in die Hand nehmen

    Jede Volkshochschule bietet Kurse für Maschinenstürmer an. Zusätzlich wird der erfahrene Kursleiter auch die Apps empfehlen, die der Teilnehmer auch wirklich brauchen kann. Einfach mal ausprobieren. Ansonsten im Applestore (momentan nur in München) den Mitarbeitern über die Schulter schauen und dabei unablässig das Mantra herunterleiern, das man sich das tolle Gerät ja nicht umsonst gekauft habe und jetzt mal was sehen möchte für das viele Geld.
  6. #1295

    Das wird doch immer verrückter!

    Zitat von fricus0000 Beitrag anzeigen
    Jede Volkshochschule bietet Kurse für Maschinenstürmer an. Zusätzlich wird der erfahrene Kursleiter auch die Apps empfehlen, die der Teilnehmer auch wirklich brauchen kann. Einfach mal ausprobieren. Ansonsten im Applestore (momentan nur in München) den Mitarbeitern über die Schulter schauen und dabei unablässig das Mantra herunterleiern, das man sich das tolle Gerät ja nicht umsonst gekauft habe und jetzt mal was sehen möchte für das viele Geld.
    Finden Sie nicht selber, dass es paradox klingt, wenn man erst lernen muss, wofür man ein Gerät gebrauchen kann?
    Apple Stores gibt es übrigens keineswegs nur in München, da muss ich sie berichtigen.
  7. #1296

    .

    Zitat von mangemanche Beitrag anzeigen
    Können Sie diese Behauptung irgendwie belegen?
    iMac:
    - Gehäuse ist ein einziges, demontierbares und zu 100% sortenrein reycyclebares Aluminiumteil (und ist auch daraufhin konstruiert), das mangels Brandgefährdung auch den Einsatz von Flammhemmern überflüssig macht
    - Die Glasscheibe vor dem Display ist ebenfalls normal recyclebar (und arsenfrei).
    - Plastik: Nur das kleine Apple-Logo, das die WLAN- und Bluetooth-Antennen abdeckt sowie kleinere Teile im Inneren (nicht recyclebar)
    - nur ein einziges Netzteil für Computer und Display
    - kein Blei (0%)
    - kein PVC (0%)
    - kein Quecksilber (0%)
    - kein Arsen (0%)
    - keine bromierten Flammhemmer (0%)

    PC:
    - Gehäuse PC: Plastik und/oder Stahlblech (nur im letzteren Fall recyclebar)
    - Gehäuse Display: Fast immer komplett aus Plastik (kein Recycling möglich)
    - Plastik: je nach Konstruktion geringer bis hoher Anteil in Rahmen und Montageteilen, fast immer das komplette Gehäuse des Monitors und ggf. des PC selbst (nicht recyclebar)
    - zwei separate Netzteile für PC und Display
    - Blei: sollte heutzutage nicht mehr enthalten sein (außer in Bildröhren, soweit noch verwendet)
    - PVC: sowohl in PC als auch Display fast immer noch in vielen Kabeln und weiteren Komponenten enthalten (z.B. in Netzteilen, aber auch in besonders billigen optischen Laufwerken oder Festplatten); auch die bei getrenntem Display nötigen zusätzlichen Verbindungs-Kabel können noch PVC enthalten
    - Quecksilber: im Display enthalten, wenn dieses noch kein LED-Backlight hat, sondern noch die alten CCFL-Röhren benutzt
    - Arsen: teilweise noch in Displays verwendet
    - bromierte Flammhemmer: weitgehend noch für die inhärent brandgefährdeten Kunststoff-Gehäuse im Einsatz (gesetzlich vorgeschriebener Brandschutz)

    Unter anderem in diesen Unterschieden liegt ein Teil des Preisunterschieds von Macs zu PCs: Apple ist der erste und bisher einzige Hersteller, der es tatsächlich schon quer durch die ganze Palette geschafft hat, derart viele Giftstoffe komplett zu beseitigen (und den das überhaupt kümmert). Die anderen Hersteller haben höchstens sehr sporadisch einzelne Produkte, bei denen mal der eine, mal der andere Giftstoff fehlt, hinken aber insgesamt sehr weit hinterdrein.

    Gerade die bizarre Greenpeace-Kampagne gegen Apple vor einiger Zeit war ein kompletter Witz (und unter der Hand wurde von Greenpeace-Mitarbeitern auch zugegeben, daß sie damals Apple auch nur deshalb angegriffen hatten, weil das maximale Aufmerksamkeit in der Presse brachte.)
  8. #1297

    Musiker

    Zitat von abwählen! Beitrag anzeigen
    Wahre Musikliebhaber hören Schallplatten oder 5.1 DVD's!
    Weg damit:

    http://www.insurgentesfilm.com/ipod-destruction.html
    Wahre Musikliebhaber haben vor allem ein ausgebildetes Gehör. Z.B: durch eine jahrzehntelange Instrumentalausbildung. Das unterscheidet sie von den Krachliebhabern.

    Sie hören z.B. auch SACD und DVD-Audio. Da gibt es, gotseidank, immer noch ein großes Angebot. Und aktuell kann man DTS-HD-Master hören auf entsprechenden BDs.

    Natürlich gehört dazu eine potente Anlage. Nicht mit "goldenen Kabeln und HIFI-Mätzchen", aber mit anständigen Bausteinen und v.a. sehr guten, neutralen Boxen. Gute Studioabhören erfüllen z.B. diese Ansprüche.
    Sie können davon ausgehen, daß das hier der Fall ist. Dazu kommt ein Ort, an dem man keine Nachbarn stören kann...
  9. #1298

    Microsoft Office

    Zitat von Pumkin Beitrag anzeigen
    Word ist doch immer noch nicht in der Lage, Dokumente WYSIWYG auszudrucken.

    Skrollen in langen Word-Dokumenten ist eine Folter.

    Öffnen von Word ist immer gut für eine Kaffeepause.

    Und Word-Dokumente sehen halt immer aus nach, thja, Word Dokumenten.

    Versuchen Sie im Gegenzug mal Pages.

    Aber wer ernsthaft lange Texte schreibt, dem empfehle ich z.B. WriteRoom.

    Viele begehen nämlich den Fehler Ihre Texte während dem Schreiben gestalten zu wollen. Dabei kommt das erst nachdem der Text geschrieben worden ist und geschieht dann ganz sicher nicht in Word (kicher) sondern in einem gescheiten Layoutprogramm.
    Sie sind vermutlich noch bei Office 2003 geblieben. Schauen Sie sich Office 2010 oder 2011 an. Dort werden sich all Ihre Behauptungen von selbst auflösen.
  10. #1299

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    Zitat von forumundthreadkritiker Beitrag anzeigen
    Was lernen wir daraus? In der deutschen Neidgesellschaft, die aufgrund Ihrer Überalterung immer sperriger und technikfeindlicher wird, brauchen Trends mitunter länger bis sie sich durchgesetzt haben Applecomputer spielen in den USA schon seit langem eine wichtige Rolle die nun auch in Deutschland angekommen ist wo man sich die letzten 15 Jahre noch "wofür brauche ich einen Apple, die gehen doch bald pleite oder?" anhören durfte und auch der Spiegel hat jahrelang gegen die sog. "Applejünger" angeschrieben um mittlerweile auch dem Hype jedes neuen vorgestellten Produktes aus Cupertino anheimzufallen.
    Der Grund für die späte Einführung des Mobiltelefons in Deutschland lag einzig und allein an den astronomisch hohen Tarifen des Monopolisten Telekom vor der Liberalisierung des Marktes. Die Handytarife waren unbezahlbar, und daher wurde in Deutschland der Markt erst im oberen Segment etabliert, und zwar, als in Skandinavien z.B. die ganzen Kiddies schon längst ein Handy besaßen, wegen der niedrigen Gebühren dort.

    Bei Apple lag der geringe Marktanteil bisher am so gut wie nicht vorhandenen Marketing, was sich in den letzten Jahren grundlegend verändert hat.

    So alt und sperrig oder technikfeindlich sind die Deutschen ja nun auch wieder nicht ... Und nicht jedes Kaufverhalten hat etwas mit Neid zu tun. Das ewige Gefasel von Neid kann ich eh schon nicht mehr hören ...