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Abkommen mit Kasachstan: Merkels dubioser*Rohstoff-Deal

Der Kampf um Rohstoffe wird immer härter. Jetzt will die Bundesregierung der deutschen Industrie Zugang zu Seltenen Erden in Kasachstan verschaffen. Das Abkommen mit dem autoritären Staatschef Nasarbajew trägt Kanzlerin Merkel scharfe Kritik von Menschenrechtsgruppen ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...813881,00.html
  1. #1

    Skandal!

    Sowas aber auch, Merkel kämpft für deutsche Arbeitsplätze!

    Ich sehne mir Rot-Grün herbei, die ihre Gutmenschlichkeit in einem Umfang in die Welt tragen würden, dass wir hier nicht mehr genug zu essen hätten und im Winter in kalten Höhlen frieren dürften.
  2. #2

    .

    Menschenrechte machen nun einmal nicht satt.
    That's about it.
  3. #3

    .

    Zitat von qranqe Beitrag anzeigen
    Sowas aber auch, Merkel kämpft für deutsche Arbeitsplätze!

    Ich sehne mir Rot-Grün herbei, die ihre Gutmenschlichkeit in einem Umfang in die Welt tragen würden, dass wir hier nicht mehr genug zu essen hätten und im Winter in kalten Höhlen frieren dürften.
    Merkel kämpft zuerstmal für sich selbst. Und nur weil man nicht jedem Diktator wo rein kriecht und bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die eigenen Werte und Prinzipien über Bord wirft, muss man nicht gleich in einer Höhle leben. Anders herum wird evtl. auch ein Schuh draus: ob es sich langfristig nicht noch arg rächen wird, Alles immer macht - und wirtschaftspolitischen Interessen unterzurodnen, wird sich erst noch zeigen.
  4. #4

    Schürfrechte oder Menschenrechte

    Es war klar, dass sofort wieder der Aufschrei kommt. Aber mal ehrlich, liebe Menschenrechtsaktivisten. Glaubt Ihr wirklich, dass sich ein Despot davon beeindruckt zeigt, wenn Deutschland ihm seine seltenen Bodenschätze nicht abkauft?

    Das einzige was damit bewirkt wird ist ein Nachteil für die deutsche Wirtschaft.

    Wir müssen endlich akzeptieren, dass es Länder gibt, in denen keine Demokratie nach unserem Vorbild umgesetzt wird, dass diese Länder trotzdem existieren und dass wir es nicht ändern werden. Es sei denn wir marschieren dort ein, beseitigen die örtliche Führung und übernehmen das Kommando. So ein kleines Bißchen Kolonialismus 2.0 Das wollt Ihr aber auch nicht.

    Und diese Länder funktionieren trotzdem. Denn wie in jüngster Zeit zu beweisen war sehnen sich nicht alle Länder denen man die Segnungen der Demokratie angedeihen läßt damit auch glücklich sind. Denn mit unseren Freiheitsrechten muß man erst mal ungehen können. Und wir erinnern uns: Auch wir Euröpäer haben dafür ein paar Jahrhunderte incl. zahlreicher Konflikte und Kriege gebraucht.
    Wenn wir versuchen, das in anderen Ländern in 5 oder 10 Jahren zu schaffen, dann geht das schief.

    Unter Umständen kann es sogar sein, dass durch "Wandel durch Handel" langfristig mehr erreicht wird, als durch seitenlange Menschenrechtstraktate und Konferenzen.

    In diesem Sinne (und im Sinne unserer eigenen Wirtschaft) ziehe ich also die Schürfrechte den Menschenrechten irgend wie vor...
  5. #5

    In einer Welt mit Staaten wie Russland, Israel oder China

    kann man nicht mit Gutmenschentum bestehen, man muss auch knallhart seine Interessen verteididigen. Andernfalls geht man unter, gerade auch dann, wenn man von Rohstoffen aus dem Ausland auf Gedeih und Verderb angewiesen ist.

    Überhaupt empört es mich, wenn Firmen oder Politiker aus dem Westen für Missstände in anderen Ländern verantwortlicht gemacht werden.
    Es ist nicht an uns (wer auch immer das sein soll), sondern an den jeweiligen Regierungen im betreffendem Land, die Ordnungs- und Rahmenpolitik zu gestalten, und im Zweifel haben dt. Unternehmen a) nur korrupte Regierungen als Ansprechspartner, und b) befinden sich in einem gandenlosen Wettbewerb, in dem China und Co. seinen Agenten de facto freie Hand lässt.

    China betreibt in Afrika eine gandenlose Form des Neo-Kolionialismus, wobei nicht das Land selbst, sondern dessen Ressourcen und die benötigte Arbeitskraft unter Kontrolle gebracht wird.
    Da China die korrupten Eliten nicht mit Menschenrechten behheligt, und darüber hinaus auch gut bezahlt, ja mittlerweile auch als Schutzmacht für die Regime auftritt (Syrien), ist es weitaus attraktiver sich China zu unterwerfen, als Europa oder den USA.
  6. #6

    Zitat von norfair Beitrag anzeigen
    kann man nicht mit Gutmenschentum bestehen, man muss auch knallhart seine Interessen verteididigen. Andernfalls geht man unter, gerade auch dann, wenn man von Rohstoffen aus dem Ausland auf Gedeih und Verderb angewiesen ist.

    Überhaupt empört es mich, wenn Firmen oder Politiker aus dem Westen für Missstände in anderen Ländern verantwortlicht gemacht werden.
    Es ist nicht an uns (wer auch immer das sein soll), sondern an den jeweiligen Regierungen im betreffendem Land, die Ordnungs- und Rahmenpolitik zu gestalten, und im Zweifel haben dt. Unternehmen a) nur korrupte Regierungen als Ansprechspartner, und b) befinden sich in einem gandenlosen Wettbewerb, in dem China und Co. seinen Agenten de facto freie Hand lässt.

    China betreibt in Afrika eine gandenlose Form des Neo-Kolionialismus, wobei nicht das Land selbst, sondern dessen Ressourcen und die benötigte Arbeitskraft unter Kontrolle gebracht wird.
    Da China die korrupten Eliten nicht mit Menschenrechten behheligt, und darüber hinaus auch gut bezahlt, ja mittlerweile auch als Schutzmacht für die Regime auftritt (Syrien), ist es weitaus attraktiver sich China zu unterwerfen, als Europa oder den USA.
    Hmm, irgendwie hab ich ein Problem damit, Geschäfte mit dem Iran zu machen...
  7. #7

    Dubiose Deals...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kampf um Rohstoffe wird immer härter. Jetzt will die Bundesregierung der deutschen Industrie Zugang zu Seltenen Erden in Kasachstan verschaffen. Das Abkommen mit dem autoritären Staatschef Nasarbajew trägt Kanzlerin Merkel scharfe Kritik von Menschenrechtsgruppen ein.

    Abkommen mit Kasachstan: Merkels dubioser*Rohstoff-Deal - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ...nach der Terminologie unserer Menschenrechtler gibt es auch mit China, allen Arabischen Staaten, Pakistan, Bangla Desh, allen Schwarzafrikanischen Staaten, eigentlich mindestens mit 75 % der mit uns im Austausch stehenden Staaten.

    Frau Merkel hat die Aufgabe, zuerst die Interessen Deutschlands zu vertreten; denn täte sie das nicht, hätte das sehr unliebsame Auswirkungen auf die Deutsche Volkswirtschaft, was zu extremen Wirtschaftskrisen und Unruhen führen würde, die wiederum die Grundlage für die Verletzung von Menschenrechten im eigenen Land wären.

    Der Unterschied zwischen Frau Merkel und den Repräsentanten der "Gerechten" ist, daß erstere Realpolitik betreibt und betreiben muß, und die anderen es mit Schönschwätzen bei Kaffe, Tee und Kuchen belassen können.
  8. #8

    Finde ich gut.

    Der Staatschef ist also "autoritär".

    Sind wir mittlerweile alle so links und gutmenschlich, dass schon das Wort "autoritär" eine Pfui-Teufel-Reaktion hervorruft ??

    Dann ist er eben autoritär. Wann hören wir endlich auf, anderen Staaten unsere Denkweisen aufzuzwängen. Völker müssen sich selbst emanzipieren. Das kann man nicht von außen durch Sticheleien erzwingen.

    Ich finde es gut, dass Merkel sich für Deutschlands Wohlstands-Interessen einsetzt und dass sie nicht die moralische Oberlehrerin spielt.
    Wer in andere Länder fährt und den Menschen dort erst einmal erklärt, was sie alles falsch machen, der ist arrogant.
    Mit Belehrungen und Hysterie ist man noch nie weit gekommen.
  9. #9

    endlich mal was positives

    ich dachte schon diePolitik ist in allen Belangen unfähig.
    Gut so endlich mal etwas für die Zukunft von Deutschland und nicht für den Untergang wie sonst immer.

    Sicher wird die Oppsoition also die grünen und roten Traumtänzer es aufs schärfste kritisieren.
    Ich hoffe mal die Wähler "belohnen" diese Blindheit genauso wie die völlig deutschlandfeindliche Europahaltung.

    Die Kanzlerin steigt für mich (wenn auch von ganz unten) immer weiter im Ansehen. Ich hoffe sie bleibt stark genug und wird nicht von Medien und anderen zu Fall gebracht.


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