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Abkommen mit der Schweiz: Deutsche müssen auf Schwarzgeld bis zu 41 Prozent Steuern z

REUTERSDas Schwarzgeld deutscher Steuersünder in der Schweiz soll höher besteuert werden als bisher geplant. Der Höchstsatz steigt von 34 auf 41 Prozent. Ein entsprechendes Abkommen haben Vertreter beider Staaten unterzeichnet. Außerdem werden nun auch Erbschaften erfasst.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825988,00.html
  1. #230

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Das ist mitnichten Notwehr, es ist Geiz und Nicht-Anerkennung gesellschaftlicher Spielregeln. Sie berufen sich auf Paragraphen, die dabei überhaupt keine Anwendung finden. Wenn Sie es anders sehen, dann bleibt ihnen immer noch der Gang vor das Gericht, da wird der zuständige Richter ihre Klage unversehens abweisen, was inhaltlich bedeutet, dass sie sich irgendwelche fadenscheinigen Argumente zusammenklauben um dem Gemeinwesen *seinen rechtmäßigen Anteil* vorenthalten.

    Da gibt's nur eins: mehr Schnüffelstaat und härtere Sanktionen. Erst wenn die Kosten-Nutzen-Relation entsprechend ist, erst dann werden es einige Leute begreifen.

    Gegen Selbstsucht lässt sich nicht argumentieren, da hilft nur das Recht des Stärkeren.

    Alex
    Mit Positivismus habe ich es nicht so. Jeder Sch...ß kann Gesetz genannt werden u wird dann anscheinend v hörigen Juristen abgenickt. Was gestern Recht war, kann heute doch nicht Unrecht sein ;)

    Das "Recht" Steuern zu erheben ist eine schlichte Anmaßung. Es hat zwar Tradition, aber es bleibt eine Anmaßung. Zu den Menschenrechten gehört das Recht auf körperliche Unversehrtheit u das Recht auf Eigentum. Beides darf man schützen.

    Selbstbereicherung ist völlig legitim und nicht verachtenswert. Wir huldigen dem Prinzip der Selbstbereicherung seit einigen Jahrhunderten. Die gesellschaftlcihen Folgen waren unvorstellbarer Wohlstand u Fortschritt.
  2. #231

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Nein, meine pro-interventionistische Haltung habe ich bereits bei beiden Kriegen kundgetan. Schade nur das die demokratische Öffentlichkeit keinen Durchhaltewillen in Konflikten hat. Denen wird so etwas schnell zu mühsam und dann gibt man auf.

    Um auf Ihre Frage zu antworten: auch wenn's einiges kostet, ich halte es für langfristig gut angelegtes Geld. Eine Investition, die sich langfristig amortisieren wird.
    naja, wenigstens sind sie ehrlich. wenn alle so ehrlich wären, könnte man sich auch diesen ganzen politischen bullshit sparen. dann hiesse es einfach: ab heute herrscht wirtschaftskrieg. nur leider gäbe es dann auch deutschland irgendwann nicht mehr, denn china und die usa haben den längeren ;)
  3. #232

    Imperialismus

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Nein, meine pro-interventionistische Haltung habe ich bereits bei beiden Kriegen kundgetan. Schade nur das die demokratische Öffentlichkeit keinen Durchhaltewillen in Konflikten hat. Denen wird so etwas schnell zu mühsam und dann gibt man auf.

    Um auf Ihre Frage zu antworten: auch wenn's einiges kostet, ich halte es für langfristig gut angelegtes Geld. Eine Investition, die sich langfristig amortisieren wird.
    Ich sehe beide Interventionen als imperialistisch motiviert. Natürlich wurde auch die gewaltsame Kolonialisierung in der Vergangenheit als lohnende Investition gesehen.
  4. #233

    mehr nicht

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Ich will den Schweizern nur anhaltend im Portemonnaie wehtun, mehr nicht.
    Das haben Sie schön auf den Punkt gebracht.

    Und hier unterscheiden sich auch unsere politischen Standpunkte grundlegend.

    Ihr Weltbild ist letztlich aufs Fegefeuer zentriert: Wichtig ist, daß jeder, der etwas tut, das Ihnen nicht paßt, dafür die gerechte Strafe bekommt. Dieser Konsequenz ofpern Sie gern das Wohlergehen der Menschen. Es kommt Ihnen darauf an, ihnen wehzutun, mehr nicht.

    Mir ist, genau umgekehrt, das mehr wichtig. Ich will, daß es den Menschen gutgeht. Mich stört kaum, wenn jemand, den ich nicht leiden kann und dessen Taten ich verabscheue, sein Leben genießt. Wichtig ist mir, daß möglichst viele Menschen eine realistische Chance auf Wohlstand und ein gutes Leben haben.

    Sie sind zufrieden, wenn es denen schlecht geht, denen Sie mehr nicht gönnen. Ich bin zufrieden, wenn jeder die Chance hat, sich zu erarbeiten, daß es ihm gut geht.
  5. #234

    Zitat von greentiger Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, was sich dieses Mini-Land noch so alles herausnehmen will.
    Ich weiss nicht, was die Grösse des Landes hierfür eine Rolle spielen soll?
    Es spricht eher für ihre Überheblichkeit, dass sie die Grösse des Landes so herausstreichen. Weil ein Land kleiner ist, hat es weniger Rechte?
  6. #235

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Schwarzgeld deutscher Steuersünder in der Schweiz soll höher besteuert werden als bisher geplant. Der Höchstsatz steigt von 34 auf 41 Prozent. Ein entsprechendes Abkommen haben Vertreter beider Staaten unterzeichnet. Außerdem werden nun auch Erbschaften erfasst.

    Abkommen mit der Schweiz: Deutsche müssen auf Schwarzgeld bis zu 41 Prozent Steuern zahlen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Deutschland soll doch einfach sämtliches Bargeld verbieten.

    Dann sollte fertig sein mit Steuern hinterziehen.

    Und im Nebeneffekt werden auch paar Märkte für illegale Substanzen trockengelegt.

    Dem Obrigkeitsgläubigen SPON-Forumschreiber dürfte ja egal sein, dass sein gesamtes (finanzielles) Leben dann vom Staat eingesehen werden kann.

    Die USA würden das auch schätzen, erleichtert es ihr doch die Suche nach Terrorverdächtigen.

    Und dann ist auch keiner mehr auf Schweizer Bankdaten angewiesen.

    Die ultimative Lösung für euer Problem... wer hat's erfunden...

    und das sogar für lau!
  7. #236

    Schaun wir mal....

    Zitat von turbodoom Beitrag anzeigen
    sie können natürlich auch gleich militärisch intervenieren. (sollte übrigens keine anspielung auf den 2. weltkrieg sein, sondern auf aktuelle ereignisse.) wieviele eu-mitgliedstaaten haben sich beispielsweise in afghanistan oder im irak beteiligt? aber ja, wir schweizer sind die achse des bösen.
    Äh, habt ihr eigentlich noch eure Alpenfestung am Gotthard?
  8. #237

    Zitat von ak-73 Beitrag anzeigen
    Wir brauchen keine Regelungen gegen Steueroasen (oder jedenfalls nur in begreztem Maße) per se. Niedrige Steuersätze sind okay, was nicht okay ist, dass man Steuerhinterziehern einen sicheren Hafen bietet.
    So wie die Taliban Bin Laden einen sicheren Zufluchtsort geboten hat, so bietet die Schweiz Steuerhinterziehern und allen Arten von Kriminellen einen safe haven.
    Konsequenz daraus? Wirtschaftskrieg. Und dabei mal einen etwas längeren Atem beweisen als im Irak oder Afghanistan.
    Machen Sie mal.

    In einem halben Jahr werden Sie wieder damit beschäftigt sein mit ein paar hundert Mrd. die Sie nicht haben, die man dem Steuerzahler aber auf die eine oder andere Art abnehmen wird, ihren Euro vor dem Untergang zu bewahren. Dann ist das Thema Schweiz längst wieder vergessen und Sie dürfen sich darüber erregen, das wieder ein europäischer Spitzenpolitiker nachdem anderen in Beijing um Gelder betteln geht und mit ein freundlichen Lächeln aber ohne einen Cent seinen 10 stündischen Rückflug antritt.

    Was ich sagen will, wer so im Glashaus sitzt wie Deutschland im Moment, sollte nicht mit Steinen werfen.
  9. #238

    Wirtschaftskriminelle

    Zitat von Pandora Beitrag anzeigen
    Sagt man nicht politisch korrekt: Steuersünderinnen und Steuersünder?
    So wie bei "Wählerinnen und Wählern, Studentinnen und Studenten, Bürgerinnen und Bürgern', usw., usw.
    Nein, man sagt Wirtschaftskriminelle, der Ausdruck gilt für beide Geschlechter :-)
  10. #239

    Zitat von Humboldt Beitrag anzeigen
    Äh, habt ihr eigentlich noch eure Alpenfestung am Gotthard?
    lol. nein, diese haben wir, sofern ich micht nicht täusche, alle dicht gemacht. zu teuer. aber wehe, wir können uns immer noch mit steinschleudern und trainierten ziegenböcken wehren. abgsehen davon will sowieso niemand die schweiz einnehmen, denn es gibt ja nix zu holen. das klingt witzig, ist doch aber so.


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