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Abhörskandal in Chinas KP: Bo Xilal und die verwanzte Stadt
REUTERSDie Affäre um den geschassten Politstar Bo Xilai droht zu einem Spionageskandal für Chinas Komuninistische Partei zu werden. Er ließ laut "New York Times" offenbar reihenweise hochrangige Politiker abhören - bis hin zu Staatschef Hu Jintao.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...829887,00.html
- #1 26.04.2012 12:16 von
Und, er hat das in China uebliche System (Ueberwachung, Bespitzelung, Abhoerungen) auf seine Parteigenossen uebertragen. Bravo, besser kann man ein kaputtes System nicht zum Implodieren bringen!
- #2 26.04.2012 12:28 von
das unsere Freunde in China auch nur mit Wasser kochen, es ist nicht anders als bei uns, viel "schöner" Schein. Ich frage mich wie die "Obhut" der Pekinger Zentralregierung ist, Brot und Wasser oder doch Pekingente mit Reiswein?
- #3 26.04.2012 12:29 von
Sie sind Piraten und verhalten sich wie solche, also darf man sie auch Piraten nennen, oder ?
- #4 26.04.2012 12:30 von
hab ihr irgendetwas anderes erwartet?
- #5 26.04.2012 12:57 von
Wo implodieren Sie denn?
Ich verweise auf (ausländische) Vorraussagen über China die letzten 30 Jahre: Die guten = 90% zutreffend, die schlechten 90% Irrtum.
Zuversicht der Chinesen selbst = über 90%. Vor weiteren Vorraussagen empfehle ich einen Blick auf chinesisch dominierte Länder wie Taiwan und Singapur.
Und nun die Menschrechtslage in China: jaja - immer noch nicht optimal - und das wissen 99% aller Chinesen und arbeiten daran. - #6 26.04.2012 13:07 von
.
Die Story ist der mega Hammer. Ein Partyboss der sich mit altem Maomist zum grossen Mafiagangster aufgeschwungen hat. Er hätte es fast geschaft die Chinesen für blöd zu verkaufen.
Endlich berichtet der Spiegel mal über China, und schreibt nur den üblichen gutmenschenideologischen Mist. - #7 26.04.2012 13:25 von
Ganz recht, für blöd verkaufen
geht in China weniger als bei uns. Ich verweise auf die Verurteilungen von verbrecherischen und korrupten KP Mitgliedern - natürlich nur jene, die sich erwischen liessen - wie bei uns. Nur sind bei uns die Strafen viel niedriger.
Kürzlich las man noch über (westliche) Sympathie für den "armen" Bo. Der gehörte schon deshalb abgelöst, weil er einen alten gefährlichen Maokommunismus predigte.
Auffällig ist wieder, das die KPC Führung (seit Deng) fortschrittlicher ist als die mittleren Kader, die sich sträuben, zukünftig immer nutzloser zu werden. - #8 26.04.2012 13:28 von
- #9 26.04.2012 13:39 von
Sein Vorbild war Mao!
Und Mao lebte gewiss nicht als Asket. Es ist offenkundig, daß er Konkubinen besaß, mehrere 600-er Mercedes-Prunkwagen benutzte, in Palästen residierte, also genau so lebte wie die früheren Chinesischen Kaiser, und er hatte es tatsächlich geschafft, sein darbendes Volk für blöd zu verkaufen!
Genau deshalb wollte der schlaue Bo die KPCH wieder in "altbewährte" maoistische Fahrgewässer zurücklenken. Pech für ihn, daß seine Macht innerhalb der KP noch nicht gefestigt war...
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