Abhörskandal in Chinas KP: Bo Xilal und die verwanzte Stadt

REUTERSDie Affäre um den geschassten Politstar Bo Xilai droht zu einem Spionageskandal für Chinas Komuninistische Partei zu werden. Er ließ laut "New York Times" offenbar reihenweise hochrangige Politiker abhören - bis hin zu Staatschef Hu Jintao.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829887,00.html
  1. #1

    Und, er hat das in China uebliche System (Ueberwachung, Bespitzelung, Abhoerungen) auf seine Parteigenossen uebertragen. Bravo, besser kann man ein kaputtes System nicht zum Implodieren bringen!
  2. #2

    das unsere Freunde in China auch nur mit Wasser kochen, es ist nicht anders als bei uns, viel "schöner" Schein. Ich frage mich wie die "Obhut" der Pekinger Zentralregierung ist, Brot und Wasser oder doch Pekingente mit Reiswein?
  3. #3

    Sie sind Piraten und verhalten sich wie solche, also darf man sie auch Piraten nennen, oder ?
  4. #4

    hab ihr irgendetwas anderes erwartet?
  5. #5

    Wo implodieren Sie denn?

    Zitat von flieder2 Beitrag anzeigen
    Und, er hat das in China uebliche System (Ueberwachung, Bespitzelung, Abhoerungen) auf seine Parteigenossen uebertragen. Bravo, besser kann man ein kaputtes System nicht zum Implodieren bringen!
    Ich verweise auf (ausländische) Vorraussagen über China die letzten 30 Jahre: Die guten = 90% zutreffend, die schlechten 90% Irrtum.
    Zuversicht der Chinesen selbst = über 90%. Vor weiteren Vorraussagen empfehle ich einen Blick auf chinesisch dominierte Länder wie Taiwan und Singapur.
    Und nun die Menschrechtslage in China: jaja - immer noch nicht optimal - und das wissen 99% aller Chinesen und arbeiten daran.
  6. #6

    .

    Die Story ist der mega Hammer. Ein Partyboss der sich mit altem Maomist zum grossen Mafiagangster aufgeschwungen hat. Er hätte es fast geschaft die Chinesen für blöd zu verkaufen.

    Endlich berichtet der Spiegel mal über China, und schreibt nur den üblichen gutmenschenideologischen Mist.
  7. #7

    Ganz recht, für blöd verkaufen

    Zitat von cekay Beitrag anzeigen
    Die Story ist der mega Hammer. Ein Partyboss der sich mit altem Maomist zum grossen Mafiagangster aufgeschwungen hat. Er hätte es fast geschaft die Chinesen für blöd zu verkaufen.

    Endlich berichtet der Spiegel mal über China, und schreibt nur den üblichen gutmenschenideologischen Mist.
    geht in China weniger als bei uns. Ich verweise auf die Verurteilungen von verbrecherischen und korrupten KP Mitgliedern - natürlich nur jene, die sich erwischen liessen - wie bei uns. Nur sind bei uns die Strafen viel niedriger.
    Kürzlich las man noch über (westliche) Sympathie für den "armen" Bo. Der gehörte schon deshalb abgelöst, weil er einen alten gefährlichen Maokommunismus predigte.
    Auffällig ist wieder, das die KPC Führung (seit Deng) fortschrittlicher ist als die mittleren Kader, die sich sträuben, zukünftig immer nutzloser zu werden.
  8. #8

    Stimmt!

    Zitat von jayram Beitrag anzeigen
    das unsere Freunde in China auch nur mit Wasser kochen, es ist nicht anders als bei uns, viel "schöner" Schein. Ich frage mich wie die "Obhut" der Pekinger Zentralregierung ist, Brot und Wasser oder doch Pekingente mit Reiswein?
    Madame Wagenknecht isst auch Hummer und Monsieur Wasserstahl sieht auch nicht so aus, als tränke er nur Wasser!

    So sind'se halt!
  9. #9

    Sein Vorbild war Mao!

    Zitat von cekay Beitrag anzeigen
    Die Story ist der mega Hammer. Ein Partyboss der sich mit altem Maomist zum grossen Mafiagangster aufgeschwungen hat. Er hätte es fast geschaft die Chinesen für blöd zu verkaufen.

    Endlich berichtet der Spiegel mal über China, und schreibt nur den üblichen gutmenschenideologischen Mist.
    Und Mao lebte gewiss nicht als Asket. Es ist offenkundig, daß er Konkubinen besaß, mehrere 600-er Mercedes-Prunkwagen benutzte, in Palästen residierte, also genau so lebte wie die früheren Chinesischen Kaiser, und er hatte es tatsächlich geschafft, sein darbendes Volk für blöd zu verkaufen!

    Genau deshalb wollte der schlaue Bo die KPCH wieder in "altbewährte" maoistische Fahrgewässer zurücklenken. Pech für ihn, daß seine Macht innerhalb der KP noch nicht gefestigt war...