Was wäre, wenn ein Porsche 911 und eine Cayenne sich unterhalten könnten - hätten sie sich überhaupt etwas zu sagen? Oder gäbe es Streit? Thomas Hillenbrand hat ein kontroverses Zwiegespräch mit hoher Drehzahl protokolliert.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...562949,00.html
Das Streitgespräch ist soweit eine nette Idee.
Aber - abgesehen davon, das Sächsisch und Schwäbisch - und Dialekte generell - kaum in 'normaler' Schrift wiederzugeben sind (mit Lautschrift klappt's besser, ist dann aber nah an 'komplett unleserlich'.) - nein, da ist trotzdem einiges ganz arg daneben. Die Schwächen der schwäbischen Passagen wurden ja schon ausreichend erläutert - aber auch das Sächsische ist definitiv ganz, ganz fürchterlich - das müssen wir nochmal üben, gell? ;)
...bisher dachte ich immer ich hätte Humor. Aber irgendwie kann ich dem Artikel nun aber so gar nix abgewinnen. Ist mir auch völlig rätselhaft warum der Cayenne sächselt. Weil er in Leipzig produziert wird? Da kennt der Autor aber die Schwaben schlecht, die sich auch nach zig Generationen im Ausland mitnichten sprachlich integrieren lassen. Zumindest was den Heimatdialekt betrifft. Und jedem Schwaben tränen ob solch obskurer Übersetzungen die Augen. Ein derartiger Kauderwelsch aus badisch, fränkisch und hochdeutsch, mit einer Prise schwäbisch lässt höchstens über den kläglichen Versuch schmunzeln, als über die offensichtlich erheiternde Wirkung eines Fremddialektes. Das hat man halt davon, wenn man die Automaten alles machen lässt... Was bleibt also, wenn man den missratenen Versuch Dialekt als lustig zu verkaufen außer acht lässt? Das Generations-Gespräch zweier Autos mit dem Tiefgang eines Kafferinges auf der Schreibtischunterlage. Die Aufzählung von Fakten und Zahlen aus der Automobilbranche ohne Höhepunkt und Dramaturgie. Man fragt sich ob der (schwache) Inhalt als Podium für den "Dialektspaß" dienen oder ob hier ein schwacher Artikel durch Mundart gerettet werden sollte. Beides ist hier nicht gut gelungen. ...unterm Strich doch eher peinlich als lustig.
Gruß aus Stuttgart
... wenn ich denn in der Lage wäre, dieser merkwürdigen Sprache(??) zu folgen. Einzig das mit dem "gepimpten Touareg" habe ich beim dritten oder vierten Versuch, glaube ich zumindest, verstanden.
- Aber: Das der sauteure spritsaufende Losertransporter Cayenne nur eine der sauteuren spritsaufenden Losertransporter-Kisten aus der Wolfsburger Herrenfahrer-Flopschmiede, nur eben mit nochmals preissteigerndem Porsche-Wappen ist (Gibt's da sonst noch etwas an der Karre, das"echt" Porsche sein könnte?), wußten wir auch schon vorher ...
- Mithin: "Danke für die Aufklärung!" - Wenn ich denn wirklich einen GELÄNDE-Wagen bräuchte (beruflich, das wäre ...), würde ich mir ganz bestimmt weder den Einen (noch den Anderen ??!) dieser prolligenDiscoroller zulegen. Denn: Soviel Kohle kauft bei den Herstellern, die seit Jahrzehnten in diesem Segment tätig (und erfahren!) sind, mindestens zwei RICHTIGE Geländefahrzeuge, bei denen man dann auch keine übersteigerte Angst vor sauteuren Schrammen, abgerissenen (sauteuren) Plastikteilen oder auch, im übleren Falle, einem verzogenen Rahmen haben muß (soll bei tatsächlichem GELÄNDE-Einsatz schon mal vorkommen!?), außerdem ist ein Leiterrahmen weitaus schneller und kostengünstiger gerade-zu-biegen als die Sardinenbüchse aus Wolfsburg / Leipzig / Tschechien / wo-auch-immer ...
- Ach, und: Ein Geländewagen, der 200km/h und mehr läuft (säuft!), ist an-und-für-sich schon ein Hirnriss par excellance.