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Abgewürgt: Mobiles Leiden

Aschewolken, Brösel-Autobahnen, kaputte ICEs: Es wird immer schwieriger, halbwegs stressfrei von A nach B zukommen. Dank seines Jobs müsste Autoredakteur Thomas Hillenbrand da eigentlich im Vorteil sein. Stattdessen tritt er auf der Stelle.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...695442,00.html
  1. #1

    Leider....

    ...kann ich Ihren Frust absolut nachvollziehen !

    Ich mache es inzwischen so:
    Für Strecken innerhalb Deutschlands benutze ich das Auto, und fahre viel Nachts.
    Für Strecken innerhalb Europas nehme ich (wenn möglich) den Bus. Wichtig dabei, es sollten schon 5 Sterne Neoplan Luxusbusse sein die Sie benutzen. ;-)
  2. #2

    also...

    ...das nenn ich mal Lästern auf hohem Niveau
  3. #3

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von xitrix Beitrag anzeigen
    ...das nenn ich mal Lästern auf hohem Niveau

    ich hoffe sie meinen ausschließlich das sprachniveau ;-)

    herrlicher artikel - da freue ich mich doch auf meine übermorgige Reise nach Holland im Pfingstverkehr in einem alten 190 D - was wird das ein Spaß, ich hör die LKW am Elzer Berg schon hinter mir hupen...

    In sofern kann ich Ihre beschwerden nur bedingt nachvollziehen: Wenn ein Auto langsam genug ist, ist man schnelligkeit gar nicht mehr gewöhnt - und vermisst dementsprechend nichts.
  4. #4

    Das Geld bleibt bei mir!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aschewolken, Brösel-Autobahnen, kaputte ICEs: Es wird immer schwieriger, halbwegs stressfrei von A nach B zukommen. Dank seines Jobs müsste Autoredakteur Thomas Hillenbrand da eigentlich im Vorteil sein. Stattdessen tritt er auf der Stelle.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...695442,00.html
    Die aktuellen Umstände bescheren mir derzeit ein paar ruhige - wenn auch verregnete Stunden - in Hamburg. Urlaub mal anders und ich frage mich, warum ich nicht schon früher auf die Idee gekommen bin.....
  5. #5

    Mobilität

    Wenn der Sierra dauernd liegenbleibt, muss man ihn halt reparieren. Wenn der Autoredakteur das kann, versteht sich.
    Wer im Zug Kaffee und Essen in mieser Qualität teuer bestellt, anstatt das im Bahnhof an irgendeinem Stand zu kaufen, oder sogar, völlig abgefahren, vom Büro oder daheim in der Thermoskanne und Brotdose mitzunehmen, der schreibt solche sinnfreien Artikel.
    Andreas
  6. #6

    verwöhnt

    Kann es sein, dass der Autor ein ganz klein bisschen verwöhnt ist?

    *kopfschüttel*
    Die einen Journalisten erzählen uns, unsere Jungen hätten zuwenige männliche Vorbilder.
    Und wie bestellt outen sich deren Kollegen gleich mal als gepuderte Weicheier und scheinen sich dabei auch noch gut zu fühlen.

    Selbsterfüllende Prophezeihung oder irgendso'ne komische Art PR für irgendwas?
  7. #7

    Spricht mir aus der Seele!

    Besser als Tom Hillenbrand kann man es nicht sagen. Mir gehts ähnlich wie ihm. Es ist zum (ab)würgen: Ich habe für Dienstreisen ne Bahncard und fahre privat eigentlich am liebsten in meinem Youngtimer durch die Gegend. Fliegen muss (früher: darf) ich nur gelegentlich

    Aber egal wie, es ist alles von Managern kaputt gespart worden und der tägliche Betrieb wird schlecht gemanagt und kundenverhöhnend kommuniziert. Als Berliner kann ich ein Lied davon singen.

    Was ich nicht kapiere: Verkehrspolitik is doch nun wirklich ein Politikfeld, mit dem jeder Wähler täglich zu tun hat. Warum dürfen sich hier nur Dilletanten und Größenwahnsinnige wie Hartmut Mehdorn austoben?

    Da die Kabarettisten der Fernsehsatire dieses Thema noch nicht entdeckt haben, bin ich Thomas Hillenbrand dankbar, dass er die Würgethemen immer wieder aufs Tapet bringt!
  8. #8

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Aschewolken, Brösel-Autobahnen, kaputte ICEs: Es wird immer schwieriger, halbwegs stressfrei von A nach B zukommen. Dank seines Jobs müsste Autoredakteur Thomas Hillenbrand da eigentlich im Vorteil sein. Stattdessen tritt er auf der Stelle.
    Dieser Satz des Artikels ist bemerkenswert:

    "Autobahnen verstopft, Flughäfen dicht, Bahn entgleist. Vielleicht, das denke ich mir manchmal, sollte man einfach ein paar Jahre zu Hause bleiben, bis sich das alles wieder eingerenkt hat."

    und sollte vielleicht noch um diesen Satz ergänzt werden: "Wer alles so schwarz sieht und malt, bleibt ohnehin am besten zu Hause."

    So schlimm ist das nämlich alles nicht. Jammern auf hohen Niveau.
  9. #9

    LKWs

    Das ist das größte Problem, der überbordende LKW Verkehr auf den Strassen, besonders in Massengütern die geradezu prädestiniert für die Eisenbahn wären. Aber der liebe Onkel Hartmut hat ja lieber Gleisanschlüsse kappen lassen und Speditionen rund um den Globus aufgekauft, so fährt heute alles auf der Straße.

    Wer heute noch Autobahn fährt, muss quasi verrückt sein.

    Dass die DB auch ziemlich heruntergewirtschaftet ist, verdanken wir dem Börsenwahn und den strunzdummen Politikern. Wer sich nur ein klein wenig in der Geschichte zurück bewegt, wird massenweise sehr plausible Gründe finden, warum die Eisenbahnen (wie auch das Postwesen) früher verstaatlicht waren.

    Heute lassen sich Regierungen ja nur noch von profitgeilen Nadelstreifennieten belallen.


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