Nach Automarken benannte Düfte sind ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Warum nur? Thomas Hillenbrand empfiehlt, sich lieber gleich Super Bleifrei hinter die Ohren zu tupfen. Denn selbst schnödes Benzin riecht deutlich besser als die meisten PS-Parfums.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...661597,00.html
Eau de Fendt
With a touch of "Claas"
Landini!
John (Deere)
oder
Dacialisious
bei Benz wärs einfach: Old Spice in Mercedes Logoflasche umfüllen. Das wär dann "Benzin"
Als Kenner der Szene und des Label Business darf ich zu Recht behaupten, dass die meisten Unternehmen, wenn sie eine Lizenz für Düfte oder Pflegeprodukte vergeben, auf den Lizenznehmer und seine vermeintliche Kompetenz verlassen und weniger vertrauen!
Oft genug sind die Lizenzgeber dann auch verlassen....
Der Markt, ob Lezard, Porsche, Ferrari etc. wird fast immer überschätzt und wenn dann die Artikel in den Schütten der Discounter landen ( die Lizenzgebühr muss ja bezahlt werden ) ist das Image fix im Keller!
Wenn man Mist mit einem tollen Namen in eine schnittige Flasche füllt, kann man dafür einfach erheblich mehr Geld verlangen. In Deutschland hat der seine Intelligenz umnebelnde Kunde in klaren Momenten wenigstens noch die Möglichkeit, durch die relativ große Konkurrenz der Kosmetikdiscounter, sein Duftbudget in einigermaßen akzeptablen Grenzen zu halten. Das ist in Frankreich ganz anders. Hier sorgt die abgeschottete Marktmacht der Edelanbieter dafür, dass klassische Alltagsprodukte wie zum Beispiel Head-and-Shoulders-Shampoo oder Nivea Body Lotion zu Höchstpreisen verkauft werden, um das Preisniveau für "Edelprodukte" nicht zu gefährden. Beispiel: Eine Flasche Nivea Body Lotion (400ml) beim Discounter in Deutschland zwischen 3 und 4 Euro, in Frankreich zwischen 7 und 8 Euro.
Sehe ich genauso! Was soll man über solch ein Thema diskutieren? Gehen euch die Themen aus?
Abgesehen von den üblichen Dummschwätzern, die gleich wieder die Klischees vom potenzgestörten PS-Freak aus der Schublade kramen, der es nötig hat, sein krankes Ego so aufzuwerten, wird sich sonst kaum einer zu Wort melden (okay, von ein paar lustigen Beiträgen mal abgesehen).
Jeder wie er will - das ist gelebte Toleranz.
Dieser Parfüm-Text tut mir leid, versucht er doch, sich als spaßige Kolumne zu verkaufen: leider scheitert er an einem ganzen Bündel von Holprigkeiten.
Ist der Autor Hartz IV-Emfänger, oder warum steht da "Meine Familie, beschloss ich, könnte sicherlich noch einige Tage ohne Milch und Brot auskommen (...)"?
Die Lamborghini/Goldkettchen/Cowboystiefel-Assoziation ist komplett daneben, sowas passt meinetwegen zu Corvette-Fahrern - Lambo riecht wohl eher nach Schneidig/Selfmade/Designerjeans.
Ich kenne niemanden, der ein auch billigstes Parfüm als nach Lackentferner oder Spülmittel riechend charakterisieren würde - sowas klingt künstlich und an den Haaren herbeigezerrt.
Überhaupt wirkt der ganze Text konstruiert und vorhersehbar, alle Klischees werden bedient, auf recht plumpe Art und Weise.
Nicht meine Art, solche unschönen Verrisse, aber über "Ferrari im Flakon" hab ich mich richtig geärgert.
Also ich fand es diesmal amüsant zu lesen. Mein Vorurteil (Ersatzprodukt für Leute, die sich den Ferrari nicht leisten können) wurde bestätigt. So'n Zeug habe ich mir noch nie gekauft. Hatte allerdings angenommen, dass es gut riecht.
Falsch! Hier hat der Autor ausnahmsweise mal Recht.
Wer schon mal das Pech hatte Offenbach besuchen zu müssen, kann diese Assoziation nur bestätigen!
Leider, denn Lambos sind schöne Autos.
"Der stereotype Lambo-Pilot, der in meinem Kopf herumspukt, ist ein braungebrannter Cowboystiefelträger mit Goldkettchen, der in Offenbach einen Tabledance-Schuppen betreibt."