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Abgeschossener Kampfjet vor Syrien: Türkei erwägt Ausrufung des Nato-Bündnisfalls

AFPIm Fall des durch Syrien abgeschossenen Kampfjets plant die Türkei, die Attacke als Angriff auf die Nato zu werten. Dann müssten Mitgliedstaaten militärischen Beistand leisten. Gleichzeitig erklärt Vize-Ministerpräsident Arinc: "Wir haben nicht die Absicht gegen irgendjemanden in den Krieg zu ziehen."

http://www.spiegel.de/politik/auslan...840895,00.html
  1. #50

    Endlich wieder Bündnisfall?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Fall des durch Syrien abgeschossenen Kampfjets plant die Türkei, die Attacke als Angriff auf die Nato zu werten. Dann müssten Mitgliedstaaten militärischen Beistand leisten. Gleichzeitig erklärt Vize-Ministerpräsident Arinc: "Wir haben nicht die Absicht gegen irgendjemanden in den Krieg zu ziehen."

    Kampfjet vor Syrien: Türkei will Nato-Bündnisfall ausrufen lassen - SPIEGEL ONLINE
    Obwohl. Der verbrecherische Akt (kein militärischer Angriff) auf das WTC 9/11 hat ja zu dem immernoch!!! geltenden Bündnisfall der
    NATO geführt.
    Hat man nun eine alte Phantom genommen, um die Abwehr der Syrer zu testen und ggfl.einen Angriff zu provozieren um sich dann als NATO-Mitglieden "verteidigen" zu lassen? Wenn schon der
    Angriff von 9/11 zum Bündnisfall führenkönnen, dann doch sicher ein Abschuss eines Kampffliegers eines NATO-Mitglieds. Nachdem fast
    alle diplomatischen Möglichkeiten hinsichtlich Syrien ausgeschöpft
    sind, wäre das doch endlich eine Möglichkeit, militärisch gegen Assad
    vorzugehen. Und schließlich sind die Waffenlager der NATO nach dem
    überaus erfolgreichen Regime-Change in Libyen (Chaos aller Orten)
    doch wieder gefüllt und die Waffenlieferanten brauchen doch Aufträge
    (Achtung, Satire).
    Die Türkei bekämpft einerseits Stellungen der PKK mit Kampflug-
    zeugen außerhalb der Türkei (Irak) und ruft jetzt die NATO an,
    weil eins ihrer Kampfflugzeuge über fremdem Staatsgebiet abge-
    schossen wurde. Tse, tse, tse.
  2. #51

    Sie hätten in Deutschland mit

    Zitat von FreakmasterJ Beitrag anzeigen
    Sorry, aber wenn ein Einbrecher "versehentlich" in meine Wohnung einbricht und diese mit einem Messer im Rücken verlässt, dann sollte er es tunlichst bleiben lassen, mich auch noch wegen Körperverletzung anzuzeigen.
    Hier wird der NATO-Vertrag ad absudum geführt...
    Sicherheit ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlages am Hals.
    So tickt unsere Justiz hier.
  3. #52

    Alles auf "safe"

    Zitat von borg207 Beitrag anzeigen
    Klare Sache. Ich warne nicht vor, schicke auch keine Jagdflieger um mal zu sehen was da eigentlich angerauscht kommt. Ich drücke den Knopf und die Rakete brezelt einfach mal hoch. Mir doch egal obs n Jagdbomber is oder ne voll besetzte Boeing nach Beirut oder Tel Aviv. Militärs sind manchmal schlimmer als Kindergartenkinder.
    Man darf getrost davon ausgehen, daß die Syrer wußten, daß es keine zivile Maschine war, die sie da unter Feuer nahmen.
    Beim letzten Satz aber stimme ich wieder zu! :-)
    M. E. nach ist diese Überlegung der Türken bezüglich Ausrufung des Bündnisfalls nichts anderes als Gesichtswahrung nach Innen (gegenüber Volk und Opposition) und ein wenig Säbelrasseln nach Aussen.
    Die Nato wird einen Teufel tun und Syrien durch Luftangriffe "abstrafen":
    Dafür gibt´s dort zu wenig zu gewinnen (z.B. Öl) und zu viel zu verlieren (relativ moderne Luftverteidigung und Russland als syrischer Partner).
    Eine Vergeltungsaktion würde also höchstwahrscheinlich mit großen Verlusten an Menschenleben und Material auf eigener Seite einhergehen. Politisch schwerwiegender dürfte aber das lostreten einer Spannungsspirale mit Russland sein.
    Darum mein Fazit: Da wird gar nix passieren ausser ein paar dahergepolterter Phrasen!
  4. #53

    "DIE" werdens schon noch schaffen, daß wir irgendwohin marschieren - wohin auch immer.
    Bin ich der einzige, der diese Kriegstreiber - ob nun irgendwelche Falken oder irgendwelche Waffenlobbyisten- als weitaus die größere Bedrohung für Frieden und Freiheit ansieht als alle Turbanträger zusammen?

    Die haben doch einen an der Klatsche. Wir sollte die alle loswerden.
  5. #54

    Mal wieder am Pranger

    Das ist mal wieder typisch: Da dringt ein Militärflugzeug der Türkei mit hoher Geschwindigkeit im Tiefflug in den syrischen Luftraum ein und niemand regt sich darüber auf oder fragt, was die Maschine dort eigentlich zu suchen hatte. Nein, Syrien ist der Angreifer und steht einmal mehr am Pranger.

    Aber versetzen wir uns doch mal in die Lage des Assad-Regimes. Im Land tobt ein Bürgerkrieg, die Nerven in Damaskus dürften also ohnehin blank liegen und deshalb der Finger locker am Abzug. Hinzu kommt, dass sich die syrische Führung seit einem Jahr von Feinden umzingelt fühlt. Die Rebellen dürfen von der Türkei aus ihren bewaffneten Kampf nach Syrien tragen und was aus Ankara seit Monaten zu hören ist, klingt nicht gerade friedfertig. Immer wieder drohen türkische Politiker zumindest zwischen den Zeilen mit einem militärischen Eingreifen.

    Selbst wenn der Pilot sich verflogen haben sollte: Wer in einer solchen Situation, die man durchaus als "Kalten Krieg" zwischen Syrien und der Türkei bezeichnen kann, einen Kampfjet aufsteigen lässt und nicht garantieren kann, dass der nicht den Luftraum des Gegners verletzt, handelt meiner Ansicht nach grob fahrlässig und darf sich nicht wundern, wenn es schief geht.
    Für mich sieht das nach einer kalkulierten Provokation aus, mit der die Reaktion der Syrer getestet werden sollte. Wohl wissend, dass bei einem Abschuss die Weltöffentlichkeit nicht der Türkei die Schuld für den tragischen Zwischenfall gibt, sondern Assads Schurkenstaat. Das ist inzwischen so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Normalerweise wäre vor dem Abschuss eine Warunng an den Piloten fällig gewesen, sagt Ankara. Sicher. Aber normalerweise ist auch kein Bürgerkrieg. Normalerweise unterstützt ein Nachbarland auch keine bewaffneten Rebellen. Und normalerweise berichtet die deutsche Presse über sowas unvoreingenommen und neutral. Was ist also in diesen Tagen schon normal im Nahen Osten?
    Die Türkei selbst lässt sich sowas übrigens nicht gefallen und greift mit schöner Regelmäßigkeit die Lager kurdischer Rebellen an, die vom Irak aus in den türkischen Teil Kurdistans eindringen. Aber das ist natürlich was ganz anderes, denn dabei handelt es sich ja um Terroristen.
  6. #55

    ich hätte nicht gedacht,

    ...dass nach dem massenvernichtungswaffen-lügenkonstrukt der usa in bezug auf den irak,
    noch einmal ein land in ähnlich dreister manier versucht einen angriffsgrund zu inszenieren.
    aber man darf sicher davon ausgehen,dass die usa am drehbuch mitgeschrieben haben.
  7. #56

    Ermittlungsverfahren

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Sie hätten in Deutschland mit Sicherheit ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlages am Hals.
    So tickt unsere Justiz hier.
    Dieses würde dann aber wegen 'Notwehr' hoffentlich eingestellt werden...
  8. #57

    polit. Spielchen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Fall des durch Syrien abgeschossenen Kampfjets plant die Türkei, die Attacke als Angriff auf die Nato zu werten. Dann müssten Mitgliedstaaten militärischen Beistand leisten. Gleichzeitig erklärt Vize-Ministerpräsident Arinc: "Wir haben nicht die Absicht gegen irgendjemanden in den Krieg zu ziehen."
    Nun, ich resümiere:
    - lt. Aussage der Türkei wurde der Flieger im internationalen Luftraum abgeschossen
    - lt. Aussage der Türkei wurden die Piloten nicht mitabgeschossen
    - lt. Aussage der Türkei will man nicht in den Krieg ziehen

    Die NATO sollte es als das bewerten, wonach es aussieht.
    Wie ein Mitforist bereits schrieb, leisten die Türkei Hilfe für die Rebellen. In diesem Fall wohl durch Aufklärung.

    Ich sehe hier keinen Grund, warum die Bündnisstaaten den Abschuss einer F4 über internat. Gewässern als Angriff auf einen Bündnispartner sehen sollten.
    Aber warten wir erstmal ab, was die Türkei damit bezweckt...
  9. #58

    Erdogan ist ein Kriegstreiber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Fall des durch Syrien abgeschossenen Kampfjets plant die Türkei, die Attacke als Angriff auf die Nato zu werten. Dann müssten Mitgliedstaaten militärischen Beistand leisten. Gleichzeitig erklärt Vize-Ministerpräsident Arinc: "Wir haben nicht die Absicht gegen irgendjemanden in den Krieg zu ziehen."

    Kampfjet vor Syrien: Türkei will Nato-Bündnisfall ausrufen lassen - SPIEGEL ONLINE
    Um auf den Punkt zu bringen, was in diesem Forum tendenziell Tenor ist und wofür die bisherigen Fakten sprechen!!!
    Das wär auch mal ne nette Überschrift für die 'Blöd'- Zeitung...
  10. #59

    wenn ich Ihre Post so lese...

    Zitat von spon-facebook-10000211094 Beitrag anzeigen
    Wer lügt wirklich?...
    .
    ... frage ich mich wer Sie bezahlt? Seit dem 20.06 hier angemeldet und nichts als Pro-Assad-Propaganda. Hey Typ, geh nach Damskus und arbeite für den Frieden. Oder entspann Dich mal und mach Urlaub in Nordkorea!








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