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Abgesang auf den Dieselmotor: Es hat sich ausgenagelt
DaimlerAufwärts, aufwärts, aufwärts: In den vergangenen 20 Jahren gab es für den Dieselmotor in Verkaufstatistiken nur eine Richtung. Vor allem Europäer vergöttern die Selbstzünder. Doch mit dieser Liebesbeziehung ist wohl bald Schluss. Die Liste der Dieselprobleme ist lang - und wird immer länger.
Dieselmotor: Die Vorteile des Selbstzünders schwinden - SPIEGEL ONLINE
- #1 18.02.2013 08:32 von
Ja, und bitte all diese Punkte...
..., Anforderungen etc. inkl. der generellen Komplexität der Entwicklung eines "guten" PKW-Antriebs auch bei Hybriden und E-Autos berücksichtigen.
Diesel-Fahrzeuge gibt es schon so lange und trotzdem gibt es so viele Probleme und Unzulänglichkeiten.
Aber E-Autos/Hybride/etc. sind schon komplett fertig und laufen perfekt, oder wie??? - #2 18.02.2013 08:35 von
- #3 18.02.2013 08:37 von
Mir ist das Dieselöl im Winter in Berlin versulzt !
und das beim 60.000€-Auto aus Bayern. Der Kraftstofffilter sei zu fein... Naja, der nächste Wagen ist auf jeden Fall ein Benziner, schon aus diesem Grund. Vielleicht wird mir der "Bums" ein wenig fehlen, denn im Anzug ist das Auto echt der Hammer ;o)
- #4 18.02.2013 08:39 von
Ergaenzung
Erwaehnenswert ist vielleicht noch dass bereits heute in vielen europeaischen Laender, z.B. in Grossbritannien der Dieselkraftstoff um Einiges teurer ist als Benzin.
Ansonsten liegt der Artikel aber falsch wenn er behauptet ein Dieselmotor haelt bei guter Pflege heute nur 200,000 km, das stimmt absolut nicht. Eher 300,000km. - #5 18.02.2013 08:40 von
RIP Diesel
Endlich mal ein realistischer Artikel über den (bei uns) sonst unangemessen gepushten Diesel-Motor.
Da sich die deutschen Automobilhersteller auf dem Irrweg Diesel verrannt haben, wird es aber noch einige Zeit dauernd, bis sie davon ablassen und sich moderner Antriebstechnik zuwenden... - #6 18.02.2013 08:41 von
- #7 18.02.2013 08:42 von
Der Bericht lebt von zusammengetragenen Zitaten, die wohl keinen Anspruch auf eine gewisse Repräsentattion des gesamten Meinungsspektrums haben. Typisch ist, dasz Lautsprecher Duddenhöfer dabei ist. In der Forschung aktive Motorenfachleute werden vorsichtshalber nicht zitiert. Den Aspekt des "ausgereiz
ten Diesels" gegen den "Benziner mit Entwicklungspotential" kann man auch durchaus anders sehen. Dabei sollte man nicht nur die Entwicklungsgeschichte der letzten Jahrzehnte kennen, sondern auch vom Grundsatz die verschiedenen Motorenbauweisen verstehen und auch alle berücksichtigen. Die Entwicklungen im Hybridbereich sind mE komplexer als hier angedeutet. Dieser Bericht verwirrt mehr, als er bildet. - #8 18.02.2013 08:44 von
Einfach pragmatisch bleiben
Ich finde man sollte da einfach pragmatisch bleiben. Viele sehen die Brennstofffrage ja geradzu religiös und fangen sogar an die Physik zu verbiegen, um ihr Glaubensmodell zu rechtfertigen.
Ich für meinen Teil habe einen Diesel, weil er unter den aktuellen steuerlichen Bedingungen zu Kilometerfressen das Günstigste ist. Und der Motor strahlt so ein Gemütlichkeit aus, genau das Richtige für Langstrecken. Sollten sich die Rahmenbedingungen irgendwann ändern steig ich halt auf Benzin um. Die haben andere Vorteile. Elektro fänd ich nicht so gut, aber ich gebe zu das das einfach eine Geschmackssache von mir ist. - #9 18.02.2013 08:45 von
und wo ist jetzt das Problem?
Ich fahre Diesel oder auch Benziner - solange die Verbrauchswerte passen. Natürlich stiege auch ich wieder auf Benziner um, wenn es sich rechnet, da dieser tatsächlich einfacher und billiger ist als der Diesel.
Aber es ist ja nun nicht so, dass die Autobauer gar nichts in Bezug auf die Benziner-Weiterentwicklung tun.
Wie sie schreiben, auch da tut sich einiges. Insofern kann das beschriebene Szenario in der Tat eintreten - schlimm ist dies aber nicht.
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