DPAEs hätte der Beginn einer Erfolgsgeschichte werden sollen: An diesem Dienstag wollte EU-Kommissarin Viviane Reding ihre Pläne für eine Frauenquote in Aufsichtsräten vorstellen. Doch ihre eigenen Kollegen blockierten den Vorschlag. Die erwartete Pressekonferenz wurde kurzfristig abgesagt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-862989.html
Ich hoffe sehr, dass kluge Frauen wie Kroes, Malmström und auch die zu unrecht oft gescholtene Ministerin Schröder sich auch weiterhin und verstärkt in dieser Frage durchsetzen werden.
Es gibt doch noch Menschen mit Verstand in Brüssel!
dass jemand diese Wahnsinnige stoppt, die mit dem Kopf gegen die Wand rennen und Frauen die Zwangsbeglückung verschaffen will:
- gegen gesunden Menschenverstand
- gegen eindeutige Gesetze
- gegen Regeln im Verfassungsrang
Jede intelligente Frau sollte dankbar sein, dass dieser Unsinn zumindest aufgeschoben wird.
Das verstehe wer will!
Schließlich sind in den Aufsichtsräten der großen Konzerne doch fast nur Minister und Abgeordnete neben den Arbeitnehmervertretern der großen Gewerkschaften zu finden.Wenn die Quote Gesetz wird, müssen doch zügig Frauen in die Aufsichtsräte, und die Parlamente sind doch voll von Frauen, die gern auch so einen profitablen Nebenverdienst hätten wie viele ihrer männlichen Parteigenossen. Wieso sperren sich ausgerechnet die weiblichen Abgeordneten gegen diese wunderbare Möglichkeit nun auch so einen netten Zweitjob angeboten zu bekommen, der doch noch nicht einmal besonders zeitaufwendig ist? Lediglich ein paar Aufsichtsratssitzungen im Jahr.
Schließlich handelt es sich ja nicht um Management-Jobs, sondern lediglich um Frauen in Aufsichtsräten.
Endlich mal eine gute Nachricht aus Brüssel. Doch nichtsdestotrotz bleibt ein Gschmäckle.
Dass es nämlich überhaupt eine solche undemokratische, durch nichts legitimierte, bürokratische Herrschaft gibt, die über uns einfach so, weil sie es aus irgendwelchen irren Gründen so will, willkürliche, selbstherrliche Regelungen ("EU-Richtlinien") dekretieren könnten, wenn sie nur wollten, das spricht Bände über diesen undemokratischen, den Völkern in ihrer überwiegenden Mehrheit immer mehr verhassten Europa-Scheißdreck, der uns immer mehr reglementiert und fremdbestimmt, uns unsere Freiheit und vor allem auch unser Geld raubt, um es irgendwelchen anonymen, unverantwortlichen Töpfen ins gefräßige, unersättliche Maul zu stopfen.
Ich würde es eher Erfolg der Vernunft nennen. Hoffentlich bleibt uns auch in Zukunft eine Quote erspart, mit der die Diskriminierung erst recht eingeführt würde. Jeder soll der Arbeit nachgehen können, die er möchte (generisches Maskulin, weibliche Personen natürlich eingeschlossen). Wenn in einem Berufsbereich das eine Geschlecht überwiegt hat dies nicht zwangsläufig etwas mit Benachteiligung zu tun. Es sollte einfach akzeptiert werden, dass es nun einmal verschiedene natürliche Interessenschwerpunkte gibt ("The Gender Equality Paradox")
Das Gesetz wuerde alle Maenner diskriminieren. Das einzige faire Verfahren waere in Unternehmen, Neubesetzungen jeweils im Wechsel vorzunehmen. Qualifikation scheint ja heute nicht mehr zu gelten.