Norah Jones kann auch cool sein. Wenn Danger Mouse sie produziert. Nicht so viel Produzentenglück hatte Hipness-Ikone Santogold. Altmeister Loudon Wainwright III erweist sich als unantastbar - und Masha Qrellas Musik lässt auch im Frühling frieren.
meine Lieblingskanadier. Brasstronaut aus Vancouver. Die neue Platte heisst "Mean sun" und kommt am 15.05.12. Noch ein paar Stunden kann man sie vorbestellen.
http://www.indiegogo.com/meansun
Vor ein paar Wochen kam von Mick Flannery ein neues Album raus 'Red To Blue' - aber ach, über Mick Flannery habt Ihr eh noch nie berichtet - Zeit wird's mal ... ;)
Haha: "Normalerweise würde ich eher über die Straße rennen und mit den verschwitzten Lederwesten- und Haarkranzträgern, die in der Kneipe gegenüber gerade zu "Achy Breaky Heart" in den Mai taumeln, Bier aus Plastikeimern trinken, als freiwillig eine Platte von Norah Jones zu hören. " Wie cool sich Meister Borchlte mal wieder findet. Dabei sagt seine Einlassung mehr über ihn aus, als er das vielleicht wahrhaben möchte. Sie spiegelt sehr gut ab, worum es in dieser SPON Rubrik eigentlich immer geht: Pop, Rock und Jazz, die der Mehrheit gefallen, sind uncool und für die Doofen, 8-10-Sterne Reviews gibt's für die Avantgarde oder die, die sich dafür hält (dazu zählen natürlich Borcholte und Wigger). Überflüssig, das!
Paula i Karol (eine Band mit Mitgliedern aus Kanada und Polen) haben vor 2 Wochen ihr 2. Album vorgestellt. Ich würds mal als Indiefolk bezeichnen, geht aber auch in die Singer/Songwriter-Richtung. Wer sich also mal was Gutes tun will, kann ja da mal reinhören - lohnt sich definitiv.
http://paulaandkarol.bandcamp.com/
Norah Jones Musik war bisher nur langweilig, die Frau hatte aber immerhin eine schoene Stimme mit Wiedererkennungswert, von der auf "Little Broken Hearts" ueberhaupt nichts mehr uebrig ist, dort klingt sie wie ein Qietschentchen, das gerade ertraenkt wird. Ich weiss nicht, wer ein solches Machwerk ueberhaupt hoeren soll, das ist weder etwas fuer Norah-Jones- noch fuer Danger-Mouse-Fans, das ist einfach Mist (0/10).
Ach was, ist doch witzig. Borcholte hat sich endlich als Norah-Jones-Fan geoutet (wahrscheinlich aber nur, weil er sich nicht traut zuzugeben, dass er heimlich Katie Melua hoert, die "neue" Norah ist halt so schoen unverfaenglich, vor allem im Vergleich zu einem Eimer Bier;-)).
Zum Thema Norah Jones und "Little Broken Hearts" schlage ich das Original vor, "Born to die" von Lana del Rey. Norahs neues Album ist eine schlechte Kopie davon, schlimmer, ich wuerde es ein Imitat nennen.
Albern, die Rezension von Borcholte. Ueber Geschmack laesst sich natuerlich streiten, aber gewisse objektive Qualitaetskriterien gibt es schon, und wenn die bei einer Rezension zu kurz kommen, taugt die ganze TRezension nichts.
"Aber ein äußerst vertrauenswürdiger Kollege sagte neulich, nachdem ich ihn wohl ziemlich ungläubig angestiert haben muss: "Ja, ich weiß, ich weiß! "
Ja, so ist das bei "Abgehört" - die Kritiker glauben sich entschuldigen zu müssen, wenn sie Konsensmusik gut finden.
Arme "Abgehört"- Kritiker. Es muss ein anstrengendes (Kritiker-) Leben sein, immer in der Angst zu leben, etwas "Gewöhnliches" gut zu finden.
Wie wäre es mal mit ein paar Jahren Burn-out- Urlaub und dann wiederkommen, entspannter und weniger angestrengt cool?
Mich nerven mittlerweile mehr diese ganzen Wigger/Bocholte-Basher. Wem das hier zu hipstermäßiges Distinktionsgefasel ist, der soll doch den Rolling Stone lesen. Der Typus des Musikkritikers lebt doch von seinem abgehobenen, elitären und distinktiven Gesülze. Hätte sich sonst jemand "High Fidelity", ob nun als Buch oder Film reinziehen wollen? Wigger und Bocholte sind eben lieber ein Barry oder Dick, als der freundliche Saturn-Verkäufer von nebenan.