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Abgehört: Die wichtigsten CDs der Woche

Jeff Tweedy ist mit seiner Band Wilco an einem Punkt*angekommen, an dem die Langeweile lauert,*meint Andreas Borcholte - und streift mit Modeselektor durch Berlin. Jan Wigger entschuldigt sich bei Zola Jesus und erinnert sich an schmerzhafte Momente im Jugendzimmer mit "Nevermind".

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...788566,00.html
  1. #1

    Herr Wiggers Anmerkzng in der Zola Jesus Rezinsion

    Das zeigt wohl, dass man in D. noch lange nicht das machen darf wozu man Lust hat bzw. heiße Eisen anfassen und selbst wenn es sich dabei um Kunst handelt.
    Armes Deutschland!
  2. #2

    Wiggers Kritik

    Wiggers Einwürfe sind berechtigt, allerdings sollte er sich den Vorwurf gefallen laassen, dass er wußte, was passiert, wenn ein SPON-Musikredakteur auf seiner Playlist "Burzum" stehen hat. Damit mußte er ganz einfach rechnen.
    Außerdem gibt es noch weitere Beispiele die zeigen, dass das Kunst/Musik-Produkt wenig mit der politischen Meinung des Künstlers zu tun hat. Johnny Ramone war Mitglied der NRA (US-Waffenlobby) und ein Anhänger der Republikaner, großer Fan von R. Reagan. Und dann Punkrock-Macher in einer der liberalsten Band der US-Geschichte.

    "Burzum" sind die Wurzeln des Black-Metal, die allerdings eine differenzierte Blickweise erforderlich machen. Das sollte jeder Musikinteressierte wissen, bevor er sich mit der norwegischen Metallszene Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre beschäftigt.
  3. #3

    .

    Zitat von tomkey Beitrag anzeigen
    Wiggers Einwürfe sind berechtigt, allerdings sollte er sich den Vorwurf gefallen laassen, dass er wußte, was passiert, wenn ein SPON-Musikredakteur auf seiner Playlist "Burzum" stehen hat. Damit mußte er ganz einfach rechnen.
    Burzum? Dumme, primitive "Musik" eines dummen, primitiven Menschen. Da Herr Wigger in seinen meist sehr substanzlosen Rezensionen wohl gern provoziert nur um des Provozierens willen, sind seine "Playlisten" auch in diesem Sinne zu verstehen. Wiggers Betrachtungen von Musik sind einerseits gern nostalgisch/sentimental/ich-bezogen und andererseits popmusikhistorisch/zitierend, aber leider niemals reflektierend. So entstehen dann gut klingende, aber hohle, nichtssagende Texte, die den Namen "Rezension" nicht verdienen.
  4. #4

    bbbbbbb

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeff Tweedy ist mit seiner Band Wilco an einem Punkt*angekommen, an dem die Langeweile lauert,*meint Andreas Borcholte - und streift mit Modeselektor durch Berlin. Jan Wigger entschuldigt sich bei Zola Jesus und erinnert sich an schmerzhafte Momente im Jugendzimmer mit "Nevermind".

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...788566,00.html
    ich halte diese CD überhaupt nicht für wichtig...
  5. #5

    Weltschmerz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Am Ende gab er einfach auf. Wer könnte das nicht verstehen?

    http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...788566,00.html
    Hey, ich liebe das Album und die Band auch, keine Frage. Gibt nichts Besseres und wenig Vergleichbares...

    Aber lieber Herr Wigger: Was sind das denn für klischeehafte Sätze? Sollten reife Männer unseres Alters nicht darüber hinweg sein, den gegen den eigenen Kopf gerichteten Schrotflintenschuss Cobains, die Tat eines drogenkranken Depressiven, zu idealisieren? Ich kann da nichts "verstehen", weil es hier nicht um romantischen Weltschmerz geht, sondern um eine arme Seele, die keine geeignete Therapie zu finden vermochte oder sich ihr gegenüber verschloss.
  6. #6

    ...

    Zitat von tomkey Beitrag anzeigen
    Wiggers Einwürfe sind berechtigt, allerdings sollte er sich den Vorwurf gefallen laassen, dass er wußte, was passiert, wenn ein SPON-Musikredakteur auf seiner Playlist "Burzum" stehen hat. Damit mußte er ganz einfach rechnen.
    Außerdem gibt es noch weitere Beispiele die zeigen, dass das Kunst/Musik-Produkt wenig mit der politischen Meinung des Künstlers zu tun hat. Johnny Ramone war Mitglied der NRA (US-Waffenlobby) und ein Anhänger der Republikaner, großer Fan von R. Reagan. Und dann Punkrock-Macher in einer der liberalsten Band der US-Geschichte.

    "Burzum" sind die Wurzeln des Black-Metal, die allerdings eine differenzierte Blickweise erforderlich machen. Das sollte jeder Musikinteressierte wissen, bevor er sich mit der norwegischen Metallszene Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre beschäftigt.
    Ja, schön, Sie sollten zu dem ganzen aber fairerweise anmerken, daß man "Burzum"-CD's - und z.B. auch die der in der Kolumne erwähnte Neofolk-Legende "Death In June" - ganz stinknormal bei amazon.de erwerben kann, was bei ausgewiesen eindeutigen rechtsextremistischen Bands nicht der Fall ist.

    Sie können eine Band wie "Burzum" - bzw. deren Hörer - nicht einfach mit Rechtsextremisten wie "Störkraft" in einen Topf werfen.
  7. #7

    Zur Rezension von Modeselektor - "Monkeytown"

    Andreas Borcholte stellt doch tatsächlich die naive Frage: "Wie klingt deutsche Elektro-Musik?" −

    Na, wie Kraftwerk natürlich!
  8. #8

    Velociraptor!

    Die beeindruckenste Scheibe dieser Tage ist definitiv die neue Kasabian!
    Wer etwas anderes behauptet sollte schlicht keine Musik mehr hören. Er hat sie eh nicht verstanden!
    http://moboswelt.wordpress.com/2011/...-velociraptor/








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