Kein Geld mehr, raus aus dem Euro und aus der EU:*Um ihren Hilfsplan für die Gemeinschaftswährung*zu retten, drohten Deutschland und Frankreich*den Griechen mit*dem Äußersten.*Die Abschreckung wirkte - das Referendum ist abgeblasen.*Doch Merkels*und Sarkozys Strategie*ist*riskant.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...795779,00.html
Das hat die Märkte gefreut. Dieser doofe Papadreher hätte ihnen beinahe das Geschäft versaut. Warum die alle so darauf erpicht sind den xten Rettungsschirm an die armen Griechen auszuzahlen? Die Banker sind sozialer als alle gedacht haben. Nun werden sich auch die Märkte morgen erkenntlich erweisen.
Was ich aber nie verstanden habe, ist, dass die "Märkte" unbedingt beruhigt werden müssen. Wer kann mir helfen?
llocke 3.11.11
Und ich wette, Sie und viele andere mit dieser Meinung wählen im Herbst 2013 doch wieder die CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke: alle sind inbrünstige Eu- und Euro-Visionäre.
Alles wäre so einfach: der Wahlzettel ist lang wie ein Handtuch .....
Aber nein, die EU und der € sind heilig. Wer dagegen ist, wird niedergemacht, mit was auch immer.
3.11.2011-21:23
Was genau ist gewonnen? Jetzt kommt die griechische Opposition an die Macht, die das Sparpaket ablehnt und auf Neuverhandlung des Rettungspakets drängt. Die Euro-Fanatiker haben die zweite Regierung zu Fall gebracht - die Presse schweigt weiterhin. Das und nicht eine mögliche Volksabstimmung erschreckt mich.
Wird Zeit dass man den Griechen mal zeigt, wo der Hammer hängt. Das bisherige System hat gut funktioniert. Wer zu schwach ist - dem wird geholfen. Aber er hat sich dann gefälligst anzupassen und nicht herzumzulamentieren.
Ist im Prinzip wie bei Hartz IV. Es gibt Geld für das Nichtstun. Aber dafür bitte zu Hause bleiben und nicht herum lamentieren oder sich gar mit gefälschten Bilanzen Eintritt in den elitären Club der Werktätigen erschleichen. (Ein Teil der H4 Leute hat das Konzept ja auch bereits gut verinnerlicht. Ein anderer Teil meint immer noch, er würde auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden. Und der dritte Teil - nun der kann aus Krankheits- oder Strukturgründen wirklich nicht arbeiten.)
Wie wir wissen, ist das Papier der Euroverträge geduldig, was gestern undenkbar und illegal war, ist heute Krisenlösung und morgen selbstverständlich.
Ja, natürlich ist Maastricht so geschrieben, dass nie mehr herauskann, wer einmal in die Falle getappt ist. Darum haben sich die intelligenteren Länder wie England, Schweden, Dänemark und natürlich Norwegen und die Schweiz zurückgehalten, als der depperte Sturm in die Eurozone veranstaltet wurde.
Aber wenn der Euro die Zone noch mehr in Bedrängnis bringt und sämtlich Mitglieder Bankrott erklären müssen, werden wir uns alle wundern, was dann möglich ist, heilige Schwüre und Verträge hin oder her...
..
Weil die auch so guten Bilanzen und die ach so hohen Gewinne seltener aus gut laufenden Geschäften, mehr jedoch aus von virtuellen Kapitalien in die Höhe gestriebenen Kursen resultieren.
Und immer wieder wird verschwiegen, daß es sich bei dem ach so tollen Rettungsschirm um eine reine Bankenhilfe und nichts anderes handelt.
Mir stellt sich inzwischen die Frage nach der Demokratie. Wenn ein berechtigter Volksentscheid derart massiv verhindert wird, dann wächst nicht nur mein Mißtrauen, sondern auch die Idee, daß diese Nötigungskünstler mit demokratischen Tugenden verdammt wenig am Hut haben.
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
[QUOTE=beraterit;9059851...Dann lieber so - denn das ist noch demokratischer legitimiert - diese unsere Art ist im Grundgesetzt verankert - einen Direktabstimmung nicht.[/QUOTE]
Was interessiert das Grundgesetz diejenigen die abstimmen sollten?
Richtig!
Genau das ist aber der Fehler - wir haben keine einheitliche Rechtsbasis und wollen gemeinsam wirtschaften. Das geht so nicht.