Forum


 

Abflug aus Peking: Blinder Bürgerrechtler Chen reist in die USA aus

Getty Images/ U.S. Embassy Beijing PressEs ist das vorläufige Ende eines langen Dramas: Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist mit einem Flugzeug aus Peking Richtung USA gestartet. Völlig überraschend hatten ihm die chinesischen Behörden am Samstag morgen die Ausreise gestattet.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833937,00.html
  1. #1

    Flug in die Freiheit ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das vorläufige Ende eines langen Dramas: Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist mit einem Flugzeug aus Peking Richtung USA gestartet. Völlig überraschend hatten ihm die chinesischen Behörden am Samstag morgen die Ausreise gestattet.

    Dissident Chen Guangcheng in Peking fliegt in die USA - SPIEGEL ONLINE
    Dann kann Hr . Guangcheng direkt weitermachen + sich für die Guantanamo - Gefangenen einsetzen ( für deren Flug in die Freiheit )da die amerikanische Gesellschaft + deren sogenannte " Bürgerrechtler " in dieser Beziehung kläglich versagt haben .

    Wenigstens aber für einen rechtsstaatlichen Prozeß - falls das nach über 10 Jahren Höchstsicherheitsgefängnis ohne Urteil überhaupt noch geht .
  2. #2

    Ich frage mich da immer:

    wer bezahlt ihm und seiner Familie den Aufenthalt?
  3. #3

    Ende des Wettbewerbswahns in Sicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das vorläufige Ende eines langen Dramas: Der chinesische Bürgerrechtler Chen Guangcheng ist mit einem Flugzeug aus Peking Richtung USA gestartet. Völlig überraschend hatten ihm die chinesischen Behörden am Samstag morgen die Ausreise gestattet.

    Dissident Chen Guangcheng in Peking fliegt in die USA - SPIEGEL ONLINE
    Ist ein Prestigegewinn fuer die Chinesen.
    Die sind praktisch schon jetzt Weltfuehrungsmacht, in nicht zu ferner Zukunft auch kulturell.
    Die brauchen nur noch ihre Jahrtausende alte Weisheitsgeschichte herausholen und vermarkten.
    Europa und USA haben auch da wenig entgegenzusetzen.
    Vielleicht wird das ja mal eine Welt ohne dieses bisher wahnhafte Wettbewerbsverhalten.
  4. #4

    hmmm...

    Zitat von sincere Beitrag anzeigen
    Ich frage mich da immer:
    wer bezahlt ihm und seiner Familie den Aufenthalt?
    Ich frage mich da immer:
    Was interessiert Sie das eigentlich?
    Wollen Sie wirklich eine Antwort darauf oder nur unterschwellig Misstrauen säen?

    Da ihn die Uni eingeladen hat und er in den USA zahlreiche Unterstützer hat, dürfte für seinen Lebensunterhalt gesorgt sein.
    Sie können ihm aber bestimmt auch gern was spenden, wenn Sie so besorgt um sein Wohlergehen sind ^^
  5. #5

    Richtige Entscheidungen unter gegebenen Umstaenden

    Zwar kann Chen nun nicht mehr in China fuer Menschenrechte eintreten, doch seine persoenliche Freiheit ist ihm gegeben.

    Die chinesische Regierung ist einen laestigen Kritiker los. Der Einsatz der US-Regierung hat sich gelohnt.

    Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass Romney und seine Partei unfaehig sind/waren, eine Lage richtig einzuschaetzen.

    Als der Dissidente die Botschaft verliess, da witterte der Moechtegern-Praesident eine weitere Gelegenheit, Obama am Zeug zu flicken. Ohne saemtliche Fakten zu wissen, griff er Obama an, sagte, dieser habe Schwaeche gezeigt.

    Nun wird Romney den Mund halten, wie immer, wenn seine Talente bloss gelegt werden. Seine Ratgeber werden wohl behaupten, die unqualifizierte Kritik der GOP habe die Aurreise erst moeglich gemacht.
  6. #6

    So

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    Ich frage mich da immer:
    Was interessiert Sie das eigentlich?
    Wollen Sie wirklich eine Antwort darauf oder nur unterschwellig Misstrauen säen?

    Da ihn die Uni eingeladen hat und er in den USA zahlreiche Unterstützer hat, dürfte für seinen Lebensunterhalt gesorgt sein.
    Sie können ihm aber bestimmt auch gern was spenden, wenn Sie so besorgt um sein Wohlergehen sind ^^
    verkehrt finde ich den Ansatz: "Folge der Spur des Geldes" aber nicht. Denn natürlich stellt sich die Frage, wer ein Interesse am Fall Chen hatte. Für einen Afghanen, der gegen seine Regierung opponierte würde es erheblich schwieriger in die USA zu gelangen. Und die Kosten für die vierköpfige Familie eines blinden Studenten sind schon erheblich.
    Misstrauen, gegen wen? Wissen Sie da irgendetwas über unsaubere Machenschaften ?
  7. #7

    Dürfte oder ist?

    Zitat von snickerman Beitrag anzeigen
    (...)
    Da ihn die Uni eingeladen hat und er in den USA zahlreiche Unterstützer hat, dürfte für seinen Lebensunterhalt gesorgt sein.
    (...)
    Sind sie sicher?. Bei Geld hört häufig die Freundschaft auf.

    Aber vielleicht kommt ja Geld auch aus einer anderen Kasse, z.B. aus der, die die chinesischen PEN (poecias essaycias novelcias) finanziert. Und damals die Solidarnosc.
  8. #8

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    verkehrt finde ich den Ansatz: "Folge der Spur des Geldes" aber nicht. Denn natürlich stellt sich die Frage, wer ein Interesse am Fall Chen hatte. Für einen Afghanen, der gegen seine Regierung opponierte würde es erheblich schwieriger in die USA zu gelangen. Und die Kosten für die vierköpfige Familie eines blinden Studenten sind schon erheblich.
    Wissen Sie was "Public Relations" - Öffentlichkeitsarbeit bedeutet? Und wissen Sie was Firmen oder ganze Länder für Image-Kampagnen und PR-Kampagnen bezahlen? Teils Mehrstellige Millionenbeträge!

    Dagegen ist solch ein Fall doch ein Schnäppchen - nehmen wir an die Familie wird mit 10.000$/Monat subventioniert. Macht 120.000 US-$ im Jahr. Das ist für ein Land wie die USA doch geschenkt für soviel positive Publicity und dafür dass man sein Image aufbessern und sich weltweit wieder als "Hüter der Freiheit und der Menschenrechte" darstellen kann.
  9. #9

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Sind sie sicher?. Bei Geld hört häufig die Freundschaft auf.

    Aber vielleicht kommt ja Geld auch aus einer anderen Kasse, z.B. aus der, die die chinesischen PEN (poecias essaycias novelcias) finanziert. Und damals die Solidarnosc.
    Es ist anzunehmen, dass auch Chen chinesische Unterstützer hat wie Ai Weiwei, dem fast 1 Million gespendet wurden, damit er seine sogenannte "Steuerschuld" begleichen kann. Er denkt übrigens zum Leidwesen der chinesischen Oligarchie nicht daran, China zu verlassen.


TOP



TOP