dapdDeutsche Firmen werden vorsichtiger und halten sich mit neuen Stellen zurück: Laut dem Forschungsinstitut IAB sank das Jobangebot im ersten Quartal deutlich. Vor allem die Industrie sucht weniger Mitarbeiter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831742,00.html
Das klingt doch prima. Minijobs, Studentenjobs, usw. brauchen nicht weiter ausgebaut zu werden. Benötigt werden Arbeitsstellen (am besten unbefristet - für eine Lebensplanung), von denen man sich und ggf. eine Familie ernähren kann.
Merkwürdig ist es allerdings schon. Vor einigen Wochen wurden angeblich händegringend Fachkräfte gesucht. Interessanterweise stiegen die Gehälter in den angeblich unterbesetzten Berufen nicht an, sondern fielen sogar. Die Arbeitsbedingungen werden auch nicht besser - schlägt man die Tageszeitung auf oder durchsucht man die einschlägigen Börsen, findet man Zeitarbeit zuhauf, die sich unter schönen Begriffen wie "Arbeitnehmerüberlassung" versteckt.
Oder liegt es an derzeitigen Verhandlungen für höhere Gehälter?
Na immerhin, fast 1 Million offene Stellen bei 3 Mio ALG-I-ler und mindestens 4 Mio ALG-II-ler. Jeder fünfte koennte eine Stelle kriegen, wenn es ihm gelaenge, cirka 100 vernuenftige Angebote sofort zu sichten und die gleiche Anzahl Bewerbungen rauszusenden, ( 350 € Kosten ), dann gibts immerhin 1 Vorstellungsgespraech, vielleicht wirds ja was. Mein lieber Mann, ob die, welche berichten, auch immer wissen, von was sie reden ? Ich habe da so meine Zweifel. Vielleicht ein paar Billigfacharbeiter von irgendwoher einfliegen lassen ? Nur wo ist der Facharbeiter billiger als hier ? Die Inder vielleicht noch, die wollen aber ihre sonnige Heimat nicht gerne verlassen, um sich bei den miesgelaunten Deutschen ihr Laune verderben zu lassen.