Forum


 

Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!"

Sandra SperberWer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent Sebastian Fischer hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827155,00.html
  1. #30

    Früher....

    ...als ich mich noch traute (also vor G.W. Bush) in die USA zu reisen, bin ich immer gebrauchte amerikanische Autos (Vans)gefahren.
    Die waren so 2-3 Jahre alt, mit max. 65.000 Miles.
    Die Kisten haben mich nie im Stich gelassen.

    Wenn ich länger in Italien/der Schweiz bin, fahre ich Panda 4x4, in Frankreich am liebsten Renault.....

    Jedenfalls würde ich mir in den USA keinen 10 Jahre alten
    Passat kaufen ! Das würde ich selbst in Deutschland nicht machen, selbst wenn die Kiste 3x Scheckheft gepflegt ist.
  2. #31

    Zitat von wennderbenzbremst... Beitrag anzeigen
    Warum keinen W124er 300TDT? Ist zwar viel älter, taugt aber bei weitem mehr als der 3BG aus der Lopez-Ära.
    So einen fahre ich. geht auf die 600.000 Kilometer zu. Kaum Oelverbrauch, springt bei -25 Grad an.
    Ist allerdings ein 250 TDT.
  3. #32

    Zitat von Illya_Kuryakin Beitrag anzeigen
    Honda baut seit Ewigkeiten vierzylindrige V-TEC Motoren mit Nähmaschinen-Drehzahlen und die Dinger laufen... und laufen... und laufen...
    Manche. Bei denen gibts eine "Schallgrenze" wie bei den 1,6er VW-Dieseln. Wenn die mal 150.000 Kilometer "ueberlebt" haben halten sie ewig. Ein grosser Teil platzt aber vorher.
    Auf meinem Hof steht ein Corolla 16V (mit Heckantrieb) mit einer halben Million Kilometern. Leider mit kaputtem Getriebe. Motor 'schreit' wie am ersten Tag.
  4. #33

    Wie bitte?

    Zitat von sandehvide Beitrag anzeigen
    Die Qualität von Impala und co in den USA ist ja auch fraglich, aber sowas auf die Europäer loszulassen...?
    Sie sind ja ein echter Schelm! Zufälligerweise sind in den USA Tausende von "Impalas" als Streifenwagen unterwegs, genauso wie Ford "Crown" und Dodge "Charger". "Fragliche Qualität"?
  5. #34

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent<i> Sebastian Fischer</i> hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

    Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Was soll dieser Artikel? Wer ein zehn Jahre altes Auto kauft, braucht sich über kostspielige Überraschungen nicht zu beklagen - noch dazu beim VW Passat. Der gewinnt zwar im Neuzustand (zumindest hierzulande...) fast alle Vergleichstests, aber fast jeder der mal einen hatte kann einiges erzählen über die VW-Qualität.

    Die Amerikaner haben andere Anforderungen an Autos als wir. Bei denen ist der Verbrauch nahezu egal, aber dafür muss die Kiste laufen - möglichst lange und reparaturfrei. Wir Deutschen mit unserer rosaroten VW-Brille werden im Ausland zu Recht belächelt.
  6. #35

    Is klar...

    einer lebt in den Staaten und kauft sich einen Deutschen/Europäer - lol-
    Habe lange genug da drüben gelebt um auch die Gebrauchtwageneigenheiten in US zu kennen.
    Fakt íst, die europäischen Kisten weren zu Spottpreisen auf den Markt gebracht, der US-Käufer gibt damit 3 Jahre an und schaut dann, das Ding so schnell wie möglich wegzubekommen, weil kaum mehr was Wert und Rep.kosten uferlos.....
    Die US-Kisten mögen viel mehr Sprit schlucken und die Technik möge ein wenig hinter der super-duper Überholblicktotewinkelfussgängerin dernachterkennungunddiestraßenschildererkennichauc hschon-Technik aus D. sein.
    Aber fahr mal wie meinereiner ein D-Auto wie ich meinen RAM3500 ca.550.000mls in US nur mit Ölnachkippen und Reifen wechseln.
    Die US-Viecher sind nicht totzukriegen und die D. Autos in US sind nach 4-5 Jahren tot.
    Liegt aber hauptsächlich daran, dass es nur sehr wenige Bekloppte da drüben gibt, die ihr Auto jeden Samstag stundenlang auf Hochglanz wienern. Ist in US viel mehr Gebruchsgegenstand als Angebertum bei uns.
    Lange Rede kurzer Sinn-war mir von vorneherein klar, dass das mit einem 10 J. Passat in US doof wird...
  7. #36

    falsches Modell

    Zitat von Xan1973 Beitrag anzeigen
    Was soll dieser Artikel? Wer ein zehn Jahre altes Auto kauft, braucht sich über kostspielige Überraschungen nicht zu beklagen - noch dazu beim VW Passat. Der gewinnt zwar im Neuzustand (zumindest hierzulande...) fast alle Vergleichstests, aber fast jeder der mal einen hatte kann einiges erzählen über die VW-Qualität.
    Einfach mal nach einem gebrauchten Porsche gucken. Boxster nach 10 Jahren mit extrem wenig Laufleistung kriegt man locker unter $20k. Werden meist pfleglich behandelt, im Gegensatz zu den "Gebrauchsautos" für den Alltag.
  8. #37

    Over-engineered

    Zitat von wolf39 Beitrag anzeigen
    Deutsche Autos sind den Amerikanern zu kompliziert. Ich habe drüben des öfteren zu hören bekommen: "German cars are over-engineered".

    wolf39
    Der Amerikaner, mit dem ich gesprochen hatte, fand seinen BMW auch over-engineered. Aber das meinte er im positiven Sinn. Wer sich keinen leisten kann, der sieht das wahrscheinlich anders ;-).
  9. #38

    Guter Artikel

    Stimmt, besonders VW hat einen schlechte Ruf in den USA wenn um Qualitaet geht. Mercedes BMW Audi Porsche etc machen sich alle gut als Statussymbole und gelten als gutes Fahrerlebnis aber in Sachen Qualitaet wiederum nicht.
    Von ihren eigenen Autos halten die Amerikaner nicht mehr aber auch nicht weniger. Der Vorteil amerikanischer Autos in den USA ist jedoch dass die Ersatzteile viel billiger sind.
    Wer ein gutes zuverlaessiges Auto in den USA will, kauft meist asiatische und besonders japanische Autos. Die Ersatzteile sind auch oft guenstig. Der einzige Haken ist die japanischen Autos sind oft langweilig.
    Es muss dem Artikel jedoch eins zugefuegt werden. Die US Versionen von VW sind unter der Haube nicht die gleichen Autos. Die bauen ganz andere (billigere) Motoren und Bremsen usw ein als in Deutschland.
    Wie man in Amerika halt sagt: "You get what you pay for."
  10. #39

    Schon besser!

    Solch ein - wenn auch nicht sonderlich inhaltsschwangerer - doch zumindest persönlich erlebter und dadurch ehrlicher Artikel, dazu noch noch amüsant geschrieben, ist mir zig mal sympathischer, als die zusammenkopierte unhinterfragte Schreibe vom Auto-Ressort "Fach"-Kollegen Grünweg (bezüglich: Foliatec-Werbeartikel "Sprühfolie").

    Wenn ich in die Verlegenheit käme, mir in den USA ein Fahrzeug kaufen zu müssen, fiele meine Wahl auf das gleiche Fahrzeug wie in Deutschland: Einen Range Rover Classic

    Sicherlich keine rationale Wahl ;)


TOP



TOP