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Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!"

Sandra SperberWer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent Sebastian Fischer hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827155,00.html
  1. #10

    So unterschiedlich sind die Auffassungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent<i> Sebastian Fischer</i> hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

    Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Wenn man sich auf dem alten europäischen Kontinent anguckt, wo die wenigen amerikanischen Fahrzeuge, die hier überhaupt einen Käufer finden, in der Pannenstatistik landen, würden sich die amerikanischen Autoverkäufer vermutlich ebenso wundern, wie umgekehrt im Artikel der Spiegel-Korrespondent. Der Chrysler Voyager wäre so ein Kandidat - die rote Laterne quasi auf Lebenszeit gebucht, selbst der erste TÜV-Termin kann da schon zu unerwarteten Folgekosten führen. Was vermutlich nicht zwingend daran liegt, dass der hiesige TÜV keine Ahnung von Technik hat. Von all den Korea-Plastikbombern der Marke Daewoo, die nun unter dem Emblem "Chevrolet" insbesondere im Sog der Abwrackprämie verkauft wurden, erst gar nicht zu reden. Autos mögen vor allem eine Philosophie jedes Einzelnen sein - vor dem TÜV jedoch sind sie alle gleich. Das macht vermutlich auch die Wertigkeit der US-Automobile vor Ort aus: Der TÜV wurde dort mitunter "aus Kostengründen abgeschafft". ;)
  2. #11

    Reparaturanfälligkeit von Volkswagen

    Mal die Foren in Deutschland lesen.
    Wollte mir einen VW Sharan zulegen. Nach Sichtung der entsprechenden Erfahrungsberichte verzichtete ich lieber.
    BMW ist Premium, aber sicher nicht VW.
  3. #12

    Zitat von leconomiste Beitrag anzeigen
    Das Gerücht, dass VW einen anderen, billigeren Wagen für den US-Markt produziert ist eine andere Erfindung. Bleibt bei den Tatsachen.
    Das ist kein Gerücht, beispielsweise der in den USA verkaufte Jetta hat andere Motorisierung, Ausstattung, Getriebe, Fahrwerk usw. als auf dem deutschen Markt - angepasst an amerikanische Verhältnisse eben.

    Wird daher auch erheblich günstiger verkauft und dort produziert (afaik).

    Ich zitiere aus Wikipedia
    "Das Hauptaugenmerk lag dabei in der Reduzierung der Produktionskosten, um das Fahrzeug für den nordamerikanischen Markt wettbewerbsfähiger zu machen. Der neue Jetta soll ebenso in Russland, Indien und auf dem Chinesischen Markt verkauft werden.

    In Deutschland wird der Jetta ebenfalls zu haben sein, allerdings mit abgeändertem, dem europäischen Markt ansprechendem Interieur, das den Preis im Vergleich zur amerikanischen Variante in die Höhe treiben wird. Die Produktion findet im Volkswagen-Werk im mexikanischen Puebla statt."
    VW Jetta

    Wobei man in den USA auch unter "guten, deutschen Marken" primär BMW und Mercedes versteht. Bimmer und Benz sind dort seeehr beliebt - dort noch halbwegs bezahlbar und bieten amitypischen Komfort und bullige Bauformen, bei sehr guten Verbrauchswerten.
  4. #13

    VW geht kaputt

    Zitat von leconomiste Beitrag anzeigen
    Das Gerücht, dass VW einen anderen, billigeren Wagen für den US-Markt produziert ist eine andere Erfindung. Bleibt bei den Tatsachen.
    Ich habe auch - in Deutschland - schlechte Erfahrungen mit VW (Premium Preis, Null Kulanz) gemacht. In der einschlägigen - deutschen - Presse gewinnt aber _immer_ der VW. Ob das wohl mit der gleich folgenden, doppelseitigen Werbung des Unternehmens zusammen hängt?

    Und zu ihrer Unterstellung der erdachten Erfindung der US-VWs, verweise ich dann gleich mal auf diese Presse. Machen wir es kurz: Sie haben Unrecht, die anderen Poster schrieben Tatsachen!

    Der US-Passat: riesengro, fett ausgestattet und 15.000 Euro billig. - autobild.de
  5. #14

    Zitat von leconomiste Beitrag anzeigen
    Ich lebe jetzt seit 30 Jahren in den USA. "TÜV abgeschafft" -- ziemlicher Blödsinn. Die meisten Staaten, Washington, DC inklusive, haben Inspektionen.
    Da irren Sie sich!

    Seit 2009 schon gibt es keine safety inspections mehr fuer PRIVATE Fahrzeuge!
    Es gibt lediglich die foederal vorgeschriebene "Emission inspection" alle 2 Jahre!

    Das kann der Autor aber nicht wissen, da er noch nicht so lange in der DMV Area lebt...

    Maryland hat de facto uebrigens auch keine "safety", da diese nur bei der ersten registration geprueft wird...

    Ganz anders wiederum VA!
    (das ist uebrigens auch einer der Gruende warum viele DC taxen 4 Nummernschilder haben; vorsicht das ist nen insider,
    vllt sollte ich darueber mal nen Artikel fuer SPON schreiben?!?)
  6. #15

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    Nein. Zuverlässig ist bei den meisten Amischlitten ein Fremdwort. Das Problem dieses VW ist wohl eher, dass er wie die meisten Europäer und Asiaten dort drüben, von Amis zusammengenagelt wurde...
    Sie haben keine Ahnung wovon Sie faseln!

    Mein Nachbar hat nen Cadillac aus den achzigern , die Karre ist zwar graesslich wie die nacht und verbraucht eindeutig zu viel Sprit; laeuft aber wie am ersten Tag!
    Und auch all die kleinen elektrischen Gimmicks (fully loaded) und AC funktionieren noch Tadellos!
    Nach etwa 200k musste halt das Getriebe getausch werden (ist in den USA keine grosse Sache! alt raus neu rein, max 3,5h bei Termin: kostet keine 2,5k)!

    Auch ich hab mit meinem Begleiter keinerlei Probleme, der laeuft bei -35 Grad in BC genauso wie bei +45 auf dem Keys; und ueberall dazwischen!

    Klar ein Auto braucht immer einen gewissen grad Pflege&Aufmerksamkeit und mutwillig bekommt man sicher auch einen V8 oder I6 kaputt, aber generell ist ein Motorschaden bei einem US Auto eher unwahrscheinlich!


    Ich hab mal den Fiesta einer Freundin gefahren, da ging bei 80 auf der Landstrasse ploetzlich die Oelwarnlampe an, keine 5 sekunden spaeter waren die Lagerschalen schon unueberhoerbar kaputt... Downsizing !
  7. #16

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    Sie haben keine Ahnung wovon Sie faseln!

    Mein Nachbar hat nen Cadillac aus den achzigern , die Karre ist zwar graesslich wie die nacht und verbraucht eindeutig zu viel Sprit; laeuft aber wie am ersten Tag!


    Ich hab mal den Fiesta einer Freundin gefahren, da ging bei 80 auf der Landstrasse ploetzlich die Oelwarnlampe an, keine 5 sekunden spaeter waren die Lagerschalen schon unueberhoerbar kaputt... Downsizing !
    Ihr Nachbar und der Fiesta sind für Sie wohl die statistisch relevante Masse.
    Ich habe einen Fiesta fast 400000 km gefahren (und dann noch verkauft), ohne Getriebeschaden oder ähnliches. Lediglich Verschleißteile und einmal die Lichtmaschine wurden getauscht.
  8. #17

    Zitat von leconomiste Beitrag anzeigen
    Das Gerücht, dass VW einen anderen, billigeren Wagen für den US-Markt produziert ist eine andere Erfindung. Bleibt bei den Tatsachen.
    Von VW selbst kommt übrigens das Statement, dass der Jetta (den es hierzulande ja quasi gar nicht gibt) mit dem europäischen Jetta so gut wie kein Bauteil gemeinsam hat - damit wären die amerikanischen Ansprüche an Preis (=billig) und Komfort (amerikanische Straßen mit einem straffen Fahrwerk ist ein No-Go) nicht machbar wären.
    Wie das beim Passat ist, weiß ich nicht, aber ich denke nicht, dass sich das groß unterscheidet.

    Also gebe ich an Sie zurück: Bleibt bei den Tatsachen.
  9. #18

    Das der Passat W8 nix taugt, hätte ich auch vorher sagen können.
    Warum keinen W124er 300TDT? Ist zwar viel älter, taugt aber bei weitem mehr als der 3BG aus der Lopez-Ära.
    Ich hatte mal bei besagtem W8 4motion die Ehre, das Automatikgetriebe zu tauschen. So eine Elendige Drecksarbeit. Nie wieder! Bis dato das verbauteste Auto, was mir unter die Finger gekommen ist.
    Bei gleichem Fahrzeug mit 1.9TDI gehen Reparaturen wesentlich besser von der Hand, Zahnriemenwechsel geht in einer Stunde vonstatten. Aber im großen und ganzen auch nicht gerade ein qualitativ hochwertiges Auto.

    Ich würd ja, wenn ich in den USA ein Auto fahren müsste auf nen Crown Victoria zurückgreifen. Hält lange und wenn mal was dran sein sollte bekommt das jede Werkstatt für nen schmalen Taler hin.
    Ich würd den Autokauf jedenfalls immer von den regionalen Gegebenheiten aus tätigen. In Russland nen Lada Niva, in Italien nen Fiat, in Schweden nen Volvo etc.

    Halt drauf achten, was die Einheimischen so fahren
  10. #19

    Zitat von werists Beitrag anzeigen
    Ihr Nachbar und der Fiesta sind für Sie wohl die statistisch relevante Masse.
    Ich habe einen Fiesta fast 400000 km gefahren (und dann noch verkauft), ohne Getriebeschaden oder ähnliches. Lediglich Verschleißteile und einmal die Lichtmaschine wurden getauscht.
    Statistisch mindestens genauso relvant wie die Behauptung des einen Typen der meinte alle US Karren halten nicht lange und seien dt. Autos unterlegen!


    Im uebrigen glaube ich ihnen NICHT das Sie einen Fiesta mit einem Motor und einem Getriebe 400.000 km gefahren haben!

    Dazu muss es wenn dann entsprechende Werkstattrechnungen bzw TUEV Protokolle geben; die wuerde ich gerne (natuerlich anonymisiert) sehen!

    Wenn dem wirklich so waere dann duerfe der Wagen sicher schon in einem Museum in Koeln bzw "Werbestar" sein!








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