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Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!"

Sandra SperberWer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent Sebastian Fischer hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827155,00.html
  1. #160

    Und genau das.....

    Zitat von phrasenmaeher Beitrag anzeigen
    Wenn man sich auf dem alten europäischen Kontinent anguckt, wo die wenigen amerikanischen Fahrzeuge, die hier überhaupt einen Käufer finden, in der Pannenstatistik landen, würden sich die amerikanischen Autoverkäufer vermutlich ebenso wundern, wie umgekehrt im Artikel der Spiegel-Korrespondent. Der Chrysler Voyager wäre so ein Kandidat - die rote Laterne quasi auf Lebenszeit gebucht, selbst der erste TÜV-Termin kann da schon zu unerwarteten Folgekosten führen. Was vermutlich nicht zwingend daran liegt, dass der hiesige TÜV keine Ahnung von Technik hat. Von all den Korea-Plastikbombern der Marke Daewoo, die nun unter dem Emblem "Chevrolet" insbesondere im Sog der Abwrackprämie verkauft wurden, erst gar nicht zu reden. Autos mögen vor allem eine Philosophie jedes Einzelnen sein - vor dem TÜV jedoch sind sie alle gleich. Das macht vermutlich auch die Wertigkeit der US-Automobile vor Ort aus: Der TÜV wurde dort mitunter "aus Kostengründen abgeschafft". ;)
    ...stimmt eben nicht, mit Ausnahme des Modells Voyager. In 18 Jahren amerikanischen Fahrzeugfahrens (und immer ein und dasselbe), gab es nicht einmal eine Beanstandung, aber zwei Bemerkungen der TÜV-Prüfer:
    1.) "Bei Ihnen wollte ich nicht der Unfallgegner sein!" (nachdem er sich die Panzerrahmenkonstruktion meines VANs angesehen und mit einem danebenstehenden Sharan verglichen hatte)
    2.) "Könnte mal wieder sauber gemacht werden!" (mein Problem :-) )

    Und fährt, und fährt und fährt, ohne Probleme


    As always
  2. #161

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    Mein Zuhause ist da wo die Toyota in Indiana die Highlander / Sequoia / Sienna baut. Ca. 4 Std. suedlich von Ihnen.
    Ich dachte, die wuerden in Lafayette, IN gebaut!?
  3. #162

    War ja klar...

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist mir meine Zeit dafuer fast zu schade (effektiv polemisch habe ich direkt mal eine ihrer Fragen beantwortet) , aber es geht noch weiter:

    Nur weil ich jetzt seit laengerem in den USA lebe, koennte es durchaus moeglich sein dass ich den ueberwiegenden Teil meines bisherigen Lebens in deutschen .......
    ...dass da nichts als heiße Luft rauskommt, keine Fakten, nichts.

    Sie nehmen für sich in Anspruch SUBJEKTIV entscheiden zu können, wie es auf deutsche Autobahnen ausschaut (Wo bleiben die Daten?!), verweigern anderen Personen aber, die nicht ihrer Meinung sind und ggf. selbst subjektive Entscheidungen fällen dieses Recht. Das nennt man wohl arrogant und trifft bei Ihnen sehr wahrscheinlich zu!
    Sie tun mir Leid, Ihnen ist wirklich kaum zu helfen...
  4. #163

    Welcher Titel?

    Zitat von flat6 Beitrag anzeigen
    Auch Beetle und Golf Variant kommen aus Mexico (auch die in Deutschland verkauften), genauer aus Puebla
    Ja, leider. Nach mehreren neuen VWs wird der jetzige mein letzter sein. Es klafft leider ein zu großer Spalt zwischen Qualitätsanspruch und -wirklichkeit. Und der Wagen hat seinen ersten TÜV noch nicht gesehen. Nur die Preise für die Reparaturen sind Premium.
  5. #164

    ist schon gut 40 Jahre her...

    Zitat von SanDo-Khan Beitrag anzeigen
    Geschätzter Herr Kuryakin,...

    Bester Gruss aus der Schweiz von einem ahnungslosen nicht-Amerikaner.
    Ahnungslos ist schon ganz richtig erkannt... Illya Kuryakin (wie der Poster sich hier nennt) ist höchstwahrscheinlich nicht sein richtiger Name... Illya Kuryakin hieß eine Figur in einer US-Fernsehserie ("Solo für Onkel"), dargestellt von dem Schauspieler Davic McCallum...

    Muss man heute aber nicht mehr wissen, ist schon gut 40 Jahre her...
  6. #165

    Zitat von Xan1973 Beitrag anzeigen
    Wir Deutschen mit unserer rosaroten VW-Brille werden im Ausland zu Recht belächelt.
    Naja, wenn man auf die weltweiten Verkaufszahlen von VW schaut - mittlerweile Nr. 2 weltweit, nur noch GM verkauft mehr Autos - dann glaube ich kaum, dass die alle in Deutschland laufen ;o)

    Ich habe auch lange den Kopf geschüttelt. VW hat sich quasi einfach zum Premiumanbieter erklärt und saftige preise verlangt, die insbesondere hier in D bezahlt werden. Im nachgang hat man allerdings mit überlegter Produkt- und Markenstrategie durchaus Anschluss gefunden. Was allerdings auch daran liegt, dass die alten Platzhirsche im Premiumsegment VW gewissermaßen "entgegenkommen". Denn was an heutigen Mercedes-Fahrzeugen noch Premium sein soll erschließt sich mir - selbst jahrelanger Mercedesfahrer - ehrlich gesagt nicht mehr.
  7. #166

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen

    Deutsche Autos sieht man vor allem in Ballungsgebieten an den Küsten, da wo der Vertragshändler in der Nähe ist, wenn "German Honey" mal wieder Elektronikzicken hat.

    Je weiter man aus den Großstädten rauskommt, desto mehr amerikanische und japanische Autos sieht man.
    Ursache oder Wirkung? Je weiter sie aus großstädten herauskommen, um so geringer sind die Einkommen, die Kaufkraft und folglich die Ansprüche bezüglich "deutscher" Qualitäten. hingegen größer bezüglich Nutzwert etc. Sie werden im "outback auch mehr 4WD und Pickups finden als in NYC.

    Zitat von FoxhoundBM Beitrag anzeigen
    Ich sage nicht das Deutsche Autos schlecht sind, ich bin Taxifahrer und glücklich mit der aktuellen E-Klasse und Vito (privat übrigens Jeep Grand Cherokee). Taxiunternehmer mit VW beschweren sich dauernd: DSG im Eimer, TDI nicht winterfest, die Karren halten die Dauerbelastungen einfach nicht aus. Wir ham auch T5 in der Firma: Drei Motoren für 160.000 km. Unsere Vitos laufen mit 300.000 km wie ein Jahreswagen ...

    Und VW wird ja wohl wissen, warum man nur 2 Jahre Garantie gibt ...
    Schön, wenn Sie mit ihrer aktuellen E-Klasse zufrieden sind, aber nach dem, was ich mit dem W210 erlebt habe...

    Trotzdem wollte ich eigentlich bei Mercedes bleiben, aber der Vito/Viano kann mit dem T5 qualitativ leider absolut nicht mithalten. Mäßige Verarbeitung, veraltete Motoren. Hören Sie sich mal um, dann werden Sie merken, dass bei Ihnen wohl die Ausnahme die Regel bestätigt.

    Schauen Sie auch mal auf die Wertentwicklung der Gebrauchten. Der Markt hat immer Recht...
  8. #167

    Premium

    Zitat von Pless Beitrag anzeigen
    Naja, wenn man auf die weltweiten Verkaufszahlen von VW schaut - mittlerweile Nr. 2 weltweit, nur noch GM verkauft mehr Autos - dann glaube ich kaum, dass die alle in Deutschland laufen ;o)

    Ich habe auch lange den Kopf geschüttelt. VW hat sich quasi einfach zum Premiumanbieter erklärt und saftige preise verlangt, die insbesondere hier in D bezahlt werden. Im nachgang hat man allerdings mit überlegter Produkt- und Markenstrategie durchaus Anschluss gefunden. Was allerdings auch daran liegt, dass die alten Platzhirsche im Premiumsegment VW gewissermaßen "entgegenkommen". Denn was an heutigen Mercedes-Fahrzeugen noch Premium sein soll erschließt sich mir - selbst jahrelanger Mercedesfahrer - ehrlich gesagt nicht mehr.
    VW hat ja sogar überlegt, den Namen Volkswagen zu ersetzen durch etwas anderes, das den Anspruch unterstützt. Den Vorschlag "Premium Motor Works" (PMW) haben sie aber dann doch nicht verwirklicht. ;-)

    Bei Mercedes ist zunächst einmal der Preis Premium. Ansonsten die Gimmicks und Assi-Systeme, die in jeder Auto-Bild oder anderen Organen nach Kräften bejubelt werden.
  9. #168

    Diese Diskussion von deutschen gegen amerikanische Marken ist verfehlt.

    Zitat von Pless Beitrag anzeigen
    Ursache oder Wirkung? Je weiter sie aus großstädten herauskommen, um so geringer sind die Einkommen, die Kaufkraft und folglich die Ansprüche bezüglich "deutscher" Qualitäten. hingegen größer bezüglich Nutzwert etc. Sie werden im "outback auch mehr 4WD und Pickups finden als in NYC.
    Na ja, es gibt ja durchaus noch Grossstaedte jenseits der Atlantikkante. Im Westen der USA gibt's einfach wenig deutsche Autos. Was man sieht, sind hauptsaechlich BMW's, hin und wieder mal einen Jetta, und Passats sind sehr selten. Mini's sieht man recht haeufig, aber ich weiss nicht, ob Sie die als deutsches Auto rechnen.

    Wenn man sich die Pannenstatistik anschaut, so nehmen sich deutsche und amerikanische Marken nichts. Das ist zwar eine langweilige Aussage, aber ich nehme langweilige Statistiken ueber wilde Spekulationen. Wenn man "zuverlaessig" will, muss man halt immer noch Japaner kaufen.

    Was man auch nicht vergessen sollte, ist, dass die Modelle einzelner Hersteller meist sehr unterschiedliche Zuverlaessigkeitswerte haben, weshalb die Statistiken pro Marke weit ueberlappen. Eine Diskussion auf Modellbasis macht eigentlich sehr viel mehr Sinn.

    Zu mir: Ich fahre einen 13 Jahre alten Chevrolet, der eigentlich ein Toyota Corolla ist. Er ist auch nicht unverwuestlich und braucht alle zwei Jahre mal eine Reparatur, aber was ist schon unverwuestlich in der Arizona-Sonne. Safety Inspections gibt es hier nicht, aber ich habe mich schon immer gefragt, wofuer die eigentlich gut sind. Die Achillesferse meines Autos scheinen die Tuergriffe innen zu sein (Fehlkonstruktion). Dafuer kann man sich die Wartung sparen, und Benzin reinschuetten und hin und wieder mal Oel auffuellen (fing nach 11 Jahren an) reicht. Oh, und der Wagen wurde vor 9 Jahren bei einem Gebrauchtwagenhaendler gekauft ;-).
  10. #169

    Die Amerikaner haben recht. Das jaehrliche Autoheft von Consumer Reports, der groessten Testorganisation der Welt, stellt deutschen Autos ein schl;echtes Zeugnis aus. Alle Europaer ausgenommen Volvo sind unterdurchschnittlich zuverlaessig. Am schlechtesten BMW Einser, Mercedes und BMW SUVs, Audi, Volkswagen. Am besten? Honda, Subaru und Toyota. Franzoesische, italienische, spanische, tschechische,. rumaenische Autos gibt es garnicht in USA. Wegen Zuverlaessigkeitsproblemen schickt man die besser nicht ueber den Atlantik.








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