Sandra SperberWer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent Sebastian Fischer hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827155,00.html
Sorry, aber ich wohne in der DC Metro Area.
Ich bin mir sicher, dass ein in DC registriertes Auto (privatgebrauch) zu keiner safety inspection muss!
Sie muessen mir freilich nicht glauben.
Glauben Sie also einfach dem DMV von WashDC:
District of Columbia: Department of Motor Vehicles - Services - Inspections
Ich vermute Sie verwechseln da einiges mit VA; gefaehrliches Halbwissen...
Ein Vergleich zwischen amerikanischen und deutschen Autos ist schon
gar nicht in sachlicher Form möglich. Das war noch nie möglich. Da wird immer gleich aufeinander eingedroschen.
Mal von statistisch irrelevanten Ausreissern wie "drei Werkstattbesuche im Jahr" usw., die bei JEDER Marke vorkommen (amerikanisch wie deutsch wie etc.) abgesehen, sind es meist lediglich die politischen Ansichten, die aufeinanderprallen bzw. über die gefochten wird und wo dann die Automarken stellvertretend ihre Köpfe dafür hinhalten müssen.
Wer USA nicht mag (Antiamerikanismus soll ja "in" sein), der mag auch deren Autos nicht und findet genug Argumente dagegen. Die wenigsten haben jemals ein US-Auto gefahren.
Schweden z.B. ist als ein sehr soziales Land bekannt. Das wird natürlich auch auf Volvo und Saab übertragen. Fast jeder findet Volvo oder Saab irgendwie gut. Auch wenn nie selbst gefahren. Geradezu ärgerlich, dass Saab zu GM gehört(e) und Volvo zu Ford.
Wer Deutschland nicht mag, oder mal bei VW am Tresen verarscht wurde, der mag VW nicht. Und findet dann genug Beispiele mit schlechter Qualität.
Grüsse
irobot
coloris-ferrum.de
You want to kick ass, or fondle the door panels, Sissy?
Das mit den "beeindruckenden" Verkaufszahlen von VW in den USA ist auch so ein Mythos, der von der VW-PR hierzulande gepflegt wird. VW setzt in den USA gerade mal ca. 35 Td. Autos im Monat ab, mit starken Zuwächsen zugegeben. Der Konkurrent Toyota schafft dagegen 200 Td. Autos in Monat und selbst BMW als teure Premiummarke schafft rund 30 Td. Einheiten.
Dazu sind die von VW in den USA abgesetzten Autos recht billig: Jettas und US-Passats für weniger als 20 Td. $.
Ich sprach den Faktor "Pflege" selber an.
Nun gut, mir geht es darum das bei dem entsprechenden Fiesta Motor Sekunden nach der Warnung schon ein kapitaler Motorschaden eingetreten ist!
Der waere folglich gar nicht vermeidbar gewesen, da man auch auf der Landstrasse nicht immer sofort eine Vollbremsung hinlegen kann und selbst wenn doch wuerde der Motor sowieso noch kurz nachlaufen...
Wenn ein Moter so wenig abkann, dann kann man sich die Warnfunktion auch gleich klemmen!
Ich hab da schon ganz andere Motoren erlebt:
Ich hab aufgrund defekter Oelsensorik mal einen 4A-FE fast trocken gefahren (beim anschliessenden Oelwechsel hatte ich kaum noch 1,5 Kaffetassen voll Oel aus dem Motor bekommen). Der Wagen lief nach dem Oelwechsel noch 3 weitere Jahre.
Aehnlich verhielt es sich mit einem AMC I6 nur dessen fahren bei mangelndem Oelstand hier eher mutwillig herbeigefuehrt wurde... (private "rennsport" Veranstaltung)
Das ist genau, was ich meiner Frau auch sage. Sie solle sich eine vernünftige Werkstatt suchen und nicht immer zu den autorisierten JEEP-Werkstätten fahren. Die haben dort keine Ahnung, und alles ist sehr teuer.
Wobei sich die Frage schon stellt, warum zwei Auspuffkrümmer aus solidem Gusseisen während des Betriebes im normalen Umfeld so verziehen, dass sie ausgetauscht werden müssen.
Seit fast fünfzig Jahren fahre ich Auto. Dabei habe ich deutsche, ameriakanisiche, japanische und französische Autos verschiedner Marken gefahren. Und ich habe selbst lange jede Reparatur am Auto durchgeführt.
Am kompliziertesten bei der Reparatur waren die französichen und amerikanischen Autos. BMW hatte früher viel Scherereien mit der Elektrik/elektronik. Bei den amerikanischen konnte man die geringe Fertigungsqualität oft mit bloßen Augen sehen.
Einen Auspuffkrümmer musste nur einmal bei meinem Opel Kadett der Jugendzeit ausgetauscht werden, weil er einen Riss hatte. Das habe ich allein in drei Stunden fertiggestellt, ohne Handschleifmaschine / Trennjäger.
Auspuffkrümmer halten normalerweise dreimal so lang wie ein Autoleben.
Sie sollten nicht so tun, als ob alle anderen blöd sind oder mit Voruteilen behaftet. Ich habe sicherlich genug Fachkenntnisse und Erfahrung, um mir ein fundiertes Urteil über die konstruktive Ausführung von Autos zu bilden.
Für zentraleuropäische Verhältnisse würde ich nie mehr auf den Gedanken kommen, ein amerikanisches Auto in Erwägung zu ziehen. Weil hier die üblichen Vorurteile zutreffen:
- billig in der Anschaffung
- zeitaufwändig in der Reparatur
- teuer in der Reparatur
- Spritsäufer
In Deutschland kostet der Liter Benzin inzwischen 1,72 Euro (2,25 US$). Und Motor-/Getriebeöl ist auch kaum noch zu bezahlen.
Übrigens .... nach katastrophaler Leistung in den Achtziger / Neuziger Jahren hat eine Marke des VW-Konzerns, nämlich AUDI, die Konsequenzen gezogen.
Ich habe jetzt in Reihe den fünften Audi (80, 100, 3xA6). Die drei A6 haben mir in den letzten 15 Jahren in Summe weniger Reparatur-/Wartungskosten eingetragen, als der Jeep in den letzten vier Jahren.
Sie können sich denken, welche Automarke ich favorisiere.