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Abenteuer Autokauf in den USA: "Deutsches Auto? Nicht gut!"

Sandra SperberWer in den USA mobil sein will, braucht ein Auto. Aber welches bloß? Korrespondent Sebastian Fischer hat endlich eines gefunden. Ein Bericht von Kombis mit Hundegeruch, patriotischen Nummernschildern - und allerlei Ärger mit deutschen Autos.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...827155,00.html
  1. #120

    Zitat von joe sixpack Beitrag anzeigen
    Ja, stimmt. und seit acht Jahren stateside. Davon die letzten drei Jahre als Citizen (nein, kein Doppelpass, auf beibehaltung der Dt. Staatsbuergerschaft bewusst verzichtet, d. h. gar nicht erst beantragt)
    Denke daher, dass ich mich einigermassen auf beiden Seiten des Atlantiks auskenne. Zumindest besser als die Typen, die meinen Amerika zu kennen, weil sie zwei Wochen in FL waren.
    Dem schliesse ich mich an. Seit 15 Jahren in den USA (uebrigens wohnhaft wo der Subaru in Indiana gebaut wird), selbstverstaendlich Citien OHNE Doppelpass!!!! Und das aus gutem Grund, lol.

    Gruss aus Indiana, USA
  2. #121

    Zitat von Thaichris Beitrag anzeigen
    bin vor ner guten Woche mit meinem 2009 er C180 T durch den ersten TÜV gerasselt. Elektronik Problem, Abgaswerte konnten nicht über den Stecker ausgelesen werden, SCHWERER MANGEL!!! Und das für ne 40 k Euro Karre.
    Ich fahr in Thailand seit 7 Jahren einen Toyota Fortuner, ist auf Pick up Basis mit Rahmen, noch nie ein Problem gehabt. Der kostete übrigens damals 24 k Euro. Was ist jetzt Wertarbeit?
    Dann lassen Sie den Toyota doch mal beim deutschen TÜV prüfen!
  3. #122

    Zitat von dergenervte Beitrag anzeigen
    Haben sie mal beim Boxster die Kerzen wechseln lassen? Der schnellste Weg irgend etwas am Motor zu erledigen ist, den Motor auszubauen.
    Und? Muss man beim Smart und A-Klasse auch. Dauert ne halbe Stunde, dann liegt er unten.
  4. #123

    Zitat von anton014 Beitrag anzeigen

    Nein, jede Reparatur wird zum Alptraum, weil selbst für die kleinsten Fehler fast immer der halbe Wagen auseinander gebaut werden muss, und der Wagen steht lange in der Werkstatt.
    Vielleicht mal ne vernuenftige Werkstatt suchen?
    Nix fuer ungut...
  5. #124

    Zitat von germanvirgin Beitrag anzeigen
    natuerlich gibt es sowohl die Emission Inspection als auch die safety inspection. Und die safety inspection ist spaetestens nach 12 Monaten faellig, dafuer bekommen sie einen Nachweis auf die Windschutzscheibe geklebt und kostet je nachdem wo man es machen laesst 15 -18 $. Wenn Sie ohne den Aufkleber erwischt werden, duerfen Sie sich ueber ein schoen saftiges Bussgeld freuen. Auf dem Nummernschild findet man nur den Nachweis ueber die Emission inspection.
    Sorry, aber ich wohne in der DC Metro Area.
    Ich bin mir sicher, dass ein in DC registriertes Auto (privatgebrauch) zu keiner safety inspection muss!

    Sie muessen mir freilich nicht glauben.

    Glauben Sie also einfach dem DMV von WashDC:

    District of Columbia: Department of Motor Vehicles - Services - Inspections

    Ich vermute Sie verwechseln da einiges mit VA; gefaehrliches Halbwissen...
  6. #125

    Keine sachliche Diskussion möglich

    Ein Vergleich zwischen amerikanischen und deutschen Autos ist schon
    gar nicht in sachlicher Form möglich. Das war noch nie möglich. Da wird immer gleich aufeinander eingedroschen.

    Mal von statistisch irrelevanten Ausreissern wie "drei Werkstattbesuche im Jahr" usw., die bei JEDER Marke vorkommen (amerikanisch wie deutsch wie etc.) abgesehen, sind es meist lediglich die politischen Ansichten, die aufeinanderprallen bzw. über die gefochten wird und wo dann die Automarken stellvertretend ihre Köpfe dafür hinhalten müssen.

    Wer USA nicht mag (Antiamerikanismus soll ja "in" sein), der mag auch deren Autos nicht und findet genug Argumente dagegen. Die wenigsten haben jemals ein US-Auto gefahren.

    Schweden z.B. ist als ein sehr soziales Land bekannt. Das wird natürlich auch auf Volvo und Saab übertragen. Fast jeder findet Volvo oder Saab irgendwie gut. Auch wenn nie selbst gefahren. Geradezu ärgerlich, dass Saab zu GM gehört(e) und Volvo zu Ford.

    Wer Deutschland nicht mag, oder mal bei VW am Tresen verarscht wurde, der mag VW nicht. Und findet dann genug Beispiele mit schlechter Qualität.

    Grüsse
    irobot
    coloris-ferrum.de
    You want to kick ass, or fondle the door panels, Sissy?
  7. #126

    Mythen

    Zitat von leconomiste Beitrag anzeigen
    Ich lebe jetzt seit 30 Jahren in den USA. "TÜV abgeschafft" -- ziemlicher Blödsinn. Die meisten Staaten, Washington, DC inklusive, haben Inspektionen. Mein Smart car ist durch die Inspektion gerasselt, weil die Scheiben zu dunkel waren (Massachusetts). Und für einen Wagen der einen schlechten Ruf hat, sind VWs Verkaufszahlen doch schon recht beeindruckend. Das Gerücht, dass VW einen anderen, billigeren Wagen für den US-Markt produziert ist eine andere Erfindung. Bleibt bei den Tatsachen.
    Das mit den "beeindruckenden" Verkaufszahlen von VW in den USA ist auch so ein Mythos, der von der VW-PR hierzulande gepflegt wird. VW setzt in den USA gerade mal ca. 35 Td. Autos im Monat ab, mit starken Zuwächsen zugegeben. Der Konkurrent Toyota schafft dagegen 200 Td. Autos in Monat und selbst BMW als teure Premiummarke schafft rund 30 Td. Einheiten.

    Dazu sind die von VW in den USA abgesetzten Autos recht billig: Jettas und US-Passats für weniger als 20 Td. $.
  8. #127

    Zitat von dubtown Beitrag anzeigen
    Das passiert, wenn man mit zu wenig oder zu altem Öl fährt. Ich will behaupten, dass Ihr Cadilac-Nachbar seinen Wagen sehr viel mehr pflegt als die Fiesta-Freundin, die ihren Wagen einfach nur fährt.
    Ich sprach den Faktor "Pflege" selber an.

    Nun gut, mir geht es darum das bei dem entsprechenden Fiesta Motor Sekunden nach der Warnung schon ein kapitaler Motorschaden eingetreten ist!
    Der waere folglich gar nicht vermeidbar gewesen, da man auch auf der Landstrasse nicht immer sofort eine Vollbremsung hinlegen kann und selbst wenn doch wuerde der Motor sowieso noch kurz nachlaufen...
    Wenn ein Moter so wenig abkann, dann kann man sich die Warnfunktion auch gleich klemmen!

    Ich hab da schon ganz andere Motoren erlebt:
    Ich hab aufgrund defekter Oelsensorik mal einen 4A-FE fast trocken gefahren (beim anschliessenden Oelwechsel hatte ich kaum noch 1,5 Kaffetassen voll Oel aus dem Motor bekommen). Der Wagen lief nach dem Oelwechsel noch 3 weitere Jahre.

    Aehnlich verhielt es sich mit einem AMC I6 nur dessen fahren bei mangelndem Oelstand hier eher mutwillig herbeigefuehrt wurde... (private "rennsport" Veranstaltung)
  9. #128

    Die Werkstätten sind es .... na klar. Was sonst?

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Vielleicht mal ne vernuenftige Werkstatt suchen?
    Nix fuer ungut...
    Das ist genau, was ich meiner Frau auch sage. Sie solle sich eine vernünftige Werkstatt suchen und nicht immer zu den autorisierten JEEP-Werkstätten fahren. Die haben dort keine Ahnung, und alles ist sehr teuer.

    Wobei sich die Frage schon stellt, warum zwei Auspuffkrümmer aus solidem Gusseisen während des Betriebes im normalen Umfeld so verziehen, dass sie ausgetauscht werden müssen.

    Seit fast fünfzig Jahren fahre ich Auto. Dabei habe ich deutsche, ameriakanisiche, japanische und französische Autos verschiedner Marken gefahren. Und ich habe selbst lange jede Reparatur am Auto durchgeführt.

    Am kompliziertesten bei der Reparatur waren die französichen und amerikanischen Autos. BMW hatte früher viel Scherereien mit der Elektrik/elektronik. Bei den amerikanischen konnte man die geringe Fertigungsqualität oft mit bloßen Augen sehen.

    Einen Auspuffkrümmer musste nur einmal bei meinem Opel Kadett der Jugendzeit ausgetauscht werden, weil er einen Riss hatte. Das habe ich allein in drei Stunden fertiggestellt, ohne Handschleifmaschine / Trennjäger.

    Auspuffkrümmer halten normalerweise dreimal so lang wie ein Autoleben.

    Sie sollten nicht so tun, als ob alle anderen blöd sind oder mit Voruteilen behaftet. Ich habe sicherlich genug Fachkenntnisse und Erfahrung, um mir ein fundiertes Urteil über die konstruktive Ausführung von Autos zu bilden.

    Für zentraleuropäische Verhältnisse würde ich nie mehr auf den Gedanken kommen, ein amerikanisches Auto in Erwägung zu ziehen. Weil hier die üblichen Vorurteile zutreffen:

    - billig in der Anschaffung
    - zeitaufwändig in der Reparatur
    - teuer in der Reparatur
    - Spritsäufer

    In Deutschland kostet der Liter Benzin inzwischen 1,72 Euro (2,25 US$). Und Motor-/Getriebeöl ist auch kaum noch zu bezahlen.

    Übrigens .... nach katastrophaler Leistung in den Achtziger / Neuziger Jahren hat eine Marke des VW-Konzerns, nämlich AUDI, die Konsequenzen gezogen.

    Ich habe jetzt in Reihe den fünften Audi (80, 100, 3xA6). Die drei A6 haben mir in den letzten 15 Jahren in Summe weniger Reparatur-/Wartungskosten eingetragen, als der Jeep in den letzten vier Jahren.

    Sie können sich denken, welche Automarke ich favorisiere.
  10. #129

    Zitat von Thaichris Beitrag anzeigen
    bin vor ner guten Woche mit meinem 2009 er C180 T durch den ersten TÜV gerasselt. Elektronik Problem, Abgaswerte konnten nicht über den Stecker ausgelesen werden, SCHWERER MANGEL!!! Und das für ne 40 k Euro Karre.
    Ich fahr in Thailand seit 7 Jahren einen Toyota Fortuner, ist auf Pick up Basis mit Rahmen, noch nie ein Problem gehabt. Der kostete übrigens damals 24 k Euro. Was ist jetzt Wertarbeit?
    Abgaswerte werden in der Regel mit einer Sonde am Auspuff gemessen. Und für 40.000 Euro gibts auch schon einen schicken nagelneuen E200T. Ich hoffe, Sie mußten das Fahrzeug nicht gleich verschrotten?


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