Abbau der Spielstätten in London: Einmal Olympia und zurück
DPAOlympia 2012 ist zu Ende, doch was passiert nun mit den Spielstätten? Die Briten haben vorgesorgt: Die Gebäude werden umgewidmet, verkleinert - oder andernorts neu aufgebaut. Das Konzept gilt weltweit als vorbildlich. "Wir machen alles genauso wie London", schwärmt Rio de Janeiros Bürgermeister.
Die Briten haben meiner Meinung nach ein wirklich vorbildliches Konzept umgesetzt und es ist stark davon auszugehen, dass es deshalb eben keine gigantischen und künftig ungenutzen oder nur kaum genutzten Sportstätten geben wird.
Einzig das Olympiastadion könnte vielleicht wirklich ein Problem werden, denn es gibt weltweit wohl kaum eine Stadt mit so vielen Sportstadien wie London. Neben dem Olympiastadion und dem Stadion in Wembley sind in London schließlich noch etliche Fußballclubs beheimatet, die alle in eigenen Stadien spielen. Ein Olympiastadion wird da nicht gebraucht.
Vielleicht sollte man in dem Bericht noch erwähnen, dass sowohl der Rugby Union Club “Saracens RFC” der sich im Moment die Vicarage Road mit dem Watford FC teilt, als auch der
Rugby League Club „London Skolars RLFC“ an einer Nutzung interessiert sind. Für die Skolaras, im Moment noch in der 3. Liga, wäre das Stadion eine gute Werbung für eine zukünftige Super League Bewerbung.
Auch der nationale Footballverband überlegt das Stadion über eine zugründende Franchise in London zu nutzen.
Man sieht.. es gibt nicht nur „Fußball“ in England