Sind da eigentlich die 4,6 Billionen an Ansprüchen durch Anwartschaften an Renten und Pensionen mit drin?
Vermögen in Deutschland: Renten- und Pensionsansprüche dämpfen Ungleichverteilung - aber hohe Konzentration bleibt - Hans-Böckler-Stiftung
Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...815556,00.html
Sind da eigentlich die 4,6 Billionen an Ansprüchen durch Anwartschaften an Renten und Pensionen mit drin?
Vermögen in Deutschland: Renten- und Pensionsansprüche dämpfen Ungleichverteilung - aber hohe Konzentration bleibt - Hans-Böckler-Stiftung
Ich hab 10.000 gespart und auf ein Festgeldkonto bei der Bank gelegt. Die Bank schuldet mir also 10.000 €. mit 3.000 € davon hat die Bank vom Staat "Anleihen" gekauft, also schuldet der Staat ihr jetzt 3.000 €. Schön zu wissen, dass noch 7.000 € übrig bleiben, wenn der Staat seine Schulden der Bank nicht mehr zurückzahlen kann.
Es wäre interessant zu wissen, wie diese Bilanz in Griechenland aussieht. Ich fürchte da bleibt vom Geld der Bürger nichts übrig, wenn der Staat seine Schulden bei den Banken nicht zurückzahlen kann. Die Banken gehen pleite, die Sparer auch.
Geändert von ( um Uhr)
Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
Vergessen Sie nicht die griechischen Sparer, die ihr Geld ins Ausland verschafft haben. Dann dürften auch die griechischen Sparer die Schulden decken können.
Auf der anderen Seite, der Artikel paßt nicht. Wenn die Sparvermögen weg sind, sinken die Grundstückspreise drastisch. Damit ist es unzulässig, beides einfach zu addieren.
Zitat:
"Oder die Verbindlichkeiten aller 17 Euro-Staaten zu übernehmen".
Hier werden mal Ross und Reiter genannt. Die Übernahme der Schulden der EU-Staaten ist das Ziel der aktuellen Politik der EU und der deutschen Politik.
Mittel zum Zweck sind "ESM" und natürlich "Euro-Bonds".
Bei Einführung der Euro-Bonds geht es (vor allem?) darum, SÄMTLICHE Altschulden der EU-Staaten in das zu gründende EU-Schuldenbüro zu überführen. Ein Alptraum für den größten EU-Zahler Deutschland. Wenn man davon ausgeht, dass in der EU bald nur noch 3-4 Länder über ein AAA-Rating verfügen, kann man sich ausmalen, wer hauptsächlich für alte und neue Schulden aufkommen darf.
Das ist das finale Ziel, das sich unsere "Freunde" in der EU vom Euro versprechen. Eine willfährige EZB und permanente Zahlungen aus Deutschland, die weit über bisherige EU-Transferzahlungen hinausgehen.
Die deutsche Politik folgt begeistert diesem Plan, mit einer Mischung aus Schuld-Komplex und naiven EU-Integrationshoffnungen.
Leider gehören inzwischen über 60% des Vermögens in Deutschland gut 5% der Bevölkerung, diese sind geschickt darin, ihr Vermögen auf verschiedenste Weise zu schützen.
Belastet wird wird vor allem die Mittelschicht in Deutschland, die können sich in in den nächsten Jahren auf einiges einstellen.
Dies ist eine zentrale Erkenntnis. Die von manchen Wirtschaftswissenschaftlern als "Angelsächsischer Herdentrieb" benannte Wirtschaftsordnung propagiert den (auch finanziell) schwachen Staat und begünstigt die Anhäufung exzessiver privater Vermögen.
Schon vor gut 15 Jahren war meine Sicht der Dinge, das "Deutschland" nie ein armes Land wird, es werden einfach nur viel mehr arme Bürger und einen "armen Staat" geben. Die z.B. deutlich bevorzugte Besteuerung von Kapitalerträgen gegenüber Arbeitseinkommen begünstigt dies.
Wie die Finanzindustrie erst astronomische Gewinne privatisiert hat und nach dem Zusammenbruch des Kasinos den Schaden sozialisierte (=in die Staatshaushalte verklappt hat, siehe u.a. Irland) ist das beschämenste Beispiel für diese Entwicklung.
Ein dritte Welt Land erkennt man u.a. immer daran, das es wenige Reiche mit absurd hohen Vermögen gibt, denen eine große Masse an "armen Schluckern" gegenübersteht.
Ein gewisses Mass an Wut ruft der Unterton des Artikels schon hervor.
Scheinbar verdienen Spiegel Redakteure richtig gut , aber bevor man solch lächerliche Forderungen stellt wie alle Menschen in Deutschland zum Wohle Europas zu enteignen weil 'die Deutschen' ja soviel gespart haben schlage ich Redakteur Siebengescheid einmal vor auf einen Rentenversicherungsausdruck von jemandem mit einem durchscnittlichen Einkommen zu schauen.
Das inzwischen selbst Durchschnittsverdiener von Altersarmut bedroht sind wenn sie sich auf die Rentenversicherung verlassen scheint für diesen Redakteur nicht existent zu sein.
Stattdessen enteignet doch besser alle Hausbesitzer und pfändet alle Altersvorsorgen zum Wohle Europas
Wenn ich das richtig gelesen habe, wird auch den Griechen unterstellt, das 'Alle' gemeinsam deutlich mehr 'Gut' haben (vielles outgesourced und in der Schweiz), als Griechenland Verbindlichkeiten. Die immobilien und Autos in Griechenland mal aussen vor gelassen.
Und Iitalien, selbst Portugal und Irland.
Und nun?
Oh mein Gott! Ihr Beitrag ist einfach unglaublich! Bitte lesen Sie den Artikel und fangen nicht schon nach dem ersten Absatz an einen Kommentar zu verfassen.
Mit keinem Wort wird hier von SPON vorgeschlagen, alle Deutschen zu enteignen. Es ist lediglich von einem VERGLEICH die Rede. Wieviel sind 8,5 Billionen Euro? Ach ja, so viel, dass es reichen WÜRDE, um alle Schulden der Eurozone zu begleichen!
Bitte, bitte, bitte vorher ganz lesen und auch verstehen bevor man seiner Wut hier wieder Luft macht.