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8,5 Billionen Euro Vermögen: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen

Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...815556,00.html
  1. #110

    Volksverhetzung...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft.
    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie 33. Man braucht nur ein Wort auszutauschen.

    ...als hätten die DEUTSCHEN Bürger alle anderen EU-Staaten beraubt - so klingt es.
  2. #111

    Der Aufschwung ist wieder angekommen

    ...haben die Deutschen ein riesiges Vermögen angehäuft.
    Ob normale Arbeitnehmer dazu zählen? Oder Zeitarbeiter die es immer mehr gibt? Wohl kaum. Von Angehäuft kann keine Rede sein, das Vermögen wurde von unten nach oben verschoben. Das trifft eher zu.
  3. #112

    Nicht "DIE Deutschen" werden reicher, sondern einige wenige

    Ein guter Journalist hätte mal hinterfragt, WER das ganye Vermögen angehäuft hat. Dann wäre er schnell darauf gekommen, dass die Vermögensverteilung in Deutschland immer ungleicher wird. Es sind vergleichsweise wenige, die Vermögen angehäuft haben, nicht DIE Deutschen.

    Und wer Zahlen will, bitteschön:
    2007 besaßen nach verschiedenen Berechnungen des DIW die reichsten 10 % der Bevölkerung ab 17 Jahre zwischen 61 und 66 % des Gesamtvermögens, die reichsten 0,1 % (etwa 70.000 Personen) bereits mit 1.627 Milliarden Euro fast ein Viertel des Gesamtvermögens. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung (etwa 35 Mio. Personen) besaß mit 103 Milliarden Euro dagegen nur 1,4 % des Gesamtvermögens und damit weniger als die zehn reichsten Deutschen im selben Jahr (113,7 Milliarden). Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung hatten 2007 kein oder nur geringes Vermögen.
  4. #113

    Zitat von pannacotta Beitrag anzeigen
    Statt den Reichen das Geld ersatzlos abzunehmen, "leiht" es sich der Staat und muss dann Zinsen drauf zahlen. Warum?
    ...die Frage die ich mir stelle ist: "Warum muss sich ein Staat überhaupt Geld leihen und dafür auch noch Zinsen zahlen"? Das ist doch paradox. Ein Staat sollte sich sein Geld selbst stellen können, ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Schließlich braucht er immer Geld. Wer kann denn so blöd sein, endschuldigt meine Ausdrucksweise, zu denken das unser jetziges Geldsystem überhaupt Sinn macht geschweige denn funktionieren kann? Und alle machen mit. Das geht nur so lange gut, wie der Mop mit HarzIV ruhig gestellt wird. Solange alle wenigstens noch ein bisschen haben wird es so weiter laufen.

    Aber eigentlich geht es uns hier in Deutschland trotzdem ganz gut und einigen halt besonders gut. Das Geldsystem und der ungeregelte Kapitalismus lassen stark zu wünschen übrig.
  5. #114

    Klingt märchenhaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Als ob das Geld einfach so herumläge und als hätte man eigentlich nur noch auf eine Idee gewartet, wofür man es ausgeben könne.
    Würde man die Werte dementsprechend umschichten, wäre eigentlich "nur" anderen ihre Lebensgrundlage genommen.
  6. #115

    Das ist ein Unsinnsvergleich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Grober Unfug so was zu vergleichen. Wenn wir alle Schulden bezahlen waeren wir alle totale Bettler die auf der Strasse sitzen.
  7. #116

    Was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    soll mir das jetzt sagen? wir sollen arm werden damit die anderen leben können oda was?
  8. #117

    Zitat von Northernstar Beitrag anzeigen
    Das ist kein Unsinn, simple Volkswirtschaftslehre. Die Schulden der einen sind immer die Vermögen der anderen.
    Richtig ist:
    Die Verbindlichkeiten der einen sind die Forderungen der anderen.

    Falsch ist:
    Die Summe der Vermögen ist Null.

    So, jetzt können die ganzen selbsternannten Volkswirtschaftsexperten hier mal das Kopferl rauchen lassen, wie das zusammengeht.
  9. #118

    Das gibt Rätsel auf

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Das Vermögen der Deutschen hat sich in den letzten 20 Jahren verdreifacht.

    Wirklich aller Deutschen?

    Ich kann mich eigentlich nur daran erinnern, dass es in genau diesem Zeitraum doch ständig hieß, dass kein Geld dasei, und wir alle den Gürtel etwas enger schnellen müssen.
    MFG
    jolip
    Das tauchte dann doch kurze Zeit später auf wundersame Weise wieder auf, als es etwa um die Rettung der Hypo Real Estate ging.
  10. #119

    Was solls?

    Einige von uns (mich eingeschlossen) schaffen es, einen riesigen Berg Erspartes anzuhäufen. Und dann, weil die die sparen meistens nicht in der Lage sind etwas auszugeben, weiterzuvererben. Als ob unsere Kinder nicht in der Lage wären, sich selbst etwas aufzubauen und ihren Lebensunterhalt (der aus einem Dach über dem Kopf und etwas zu Essen besteht) nicht selbst zu verdienen. Zufriedenheit ist der Weg zum Glück, nicht Konsum.
    Also, wohin mit der Kohle? Ich brauche sie nicht. Aber mich hat auch noch niemand wirklich überzeugt, ihm mein Geld zu geben. Es ist immer an einem sinnvollen Verwendungszweck gescheitert.


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