Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...815556,00.html
Ob normale Arbeitnehmer dazu zählen? Oder Zeitarbeiter die es immer mehr gibt? Wohl kaum. Von Angehäuft kann keine Rede sein, das Vermögen wurde von unten nach oben verschoben. Das trifft eher zu....haben die Deutschen ein riesiges Vermögen angehäuft.
Ein guter Journalist hätte mal hinterfragt, WER das ganye Vermögen angehäuft hat. Dann wäre er schnell darauf gekommen, dass die Vermögensverteilung in Deutschland immer ungleicher wird. Es sind vergleichsweise wenige, die Vermögen angehäuft haben, nicht DIE Deutschen.
Und wer Zahlen will, bitteschön:
2007 besaßen nach verschiedenen Berechnungen des DIW die reichsten 10 % der Bevölkerung ab 17 Jahre zwischen 61 und 66 % des Gesamtvermögens, die reichsten 0,1 % (etwa 70.000 Personen) bereits mit 1.627 Milliarden Euro fast ein Viertel des Gesamtvermögens. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung (etwa 35 Mio. Personen) besaß mit 103 Milliarden Euro dagegen nur 1,4 % des Gesamtvermögens und damit weniger als die zehn reichsten Deutschen im selben Jahr (113,7 Milliarden). Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung hatten 2007 kein oder nur geringes Vermögen.
...die Frage die ich mir stelle ist: "Warum muss sich ein Staat überhaupt Geld leihen und dafür auch noch Zinsen zahlen"? Das ist doch paradox. Ein Staat sollte sich sein Geld selbst stellen können, ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Schließlich braucht er immer Geld. Wer kann denn so blöd sein, endschuldigt meine Ausdrucksweise, zu denken das unser jetziges Geldsystem überhaupt Sinn macht geschweige denn funktionieren kann? Und alle machen mit. Das geht nur so lange gut, wie der Mop mit HarzIV ruhig gestellt wird. Solange alle wenigstens noch ein bisschen haben wird es so weiter laufen.
Aber eigentlich geht es uns hier in Deutschland trotzdem ganz gut und einigen halt besonders gut. Das Geldsystem und der ungeregelte Kapitalismus lassen stark zu wünschen übrig.
Einige von uns (mich eingeschlossen) schaffen es, einen riesigen Berg Erspartes anzuhäufen. Und dann, weil die die sparen meistens nicht in der Lage sind etwas auszugeben, weiterzuvererben. Als ob unsere Kinder nicht in der Lage wären, sich selbst etwas aufzubauen und ihren Lebensunterhalt (der aus einem Dach über dem Kopf und etwas zu Essen besteht) nicht selbst zu verdienen. Zufriedenheit ist der Weg zum Glück, nicht Konsum.
Also, wohin mit der Kohle? Ich brauche sie nicht. Aber mich hat auch noch niemand wirklich überzeugt, ihm mein Geld zu geben. Es ist immer an einem sinnvollen Verwendungszweck gescheitert.