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8,5 Billionen Euro Vermögen: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen

Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...815556,00.html
  1. #100

    Zitat von Spiegel
    Wie gewaltig diese Zahl ist, zeigt ein simpler Vergleich: Das Vermögen der deutschen Sparer würde reichen, um die Staatsschulden der Bundesrepublik von knapp 2,1 Billionen Euro viermal zurückzuzahlen.
    Das finden sie gewaltig? Ich finde es erschreckend, dass die Regierung (noch zusätzlich zu den Steuern) bereits ein Viertel meines Vermögens ausgegeben hat, ohne mich zu fragen.
  2. #101

    das mit der Geldschöpfung it schon noch etwas komplizierter..

    Zitat von derknecht Beitrag anzeigen
    ist so nicht ganz richtig. Sie sollten sich mal mit der Geldschöpfung beschäftigen. Wenn ein Kunde bei einer Bank 1 Mio Euro hinterlegen würde könnte die Bank bei 10%iger Mindestreserve 10 Mio Euro an Krediten ausgeben. Somit wurden so 10 Mio Euro geschaffen. Es ist nicht immer so dass es demjenigen unbedingt fehlt der es verleiht. Denn er erschafft es ja...
    stellen sie sich vor, der Kunde holt am nächsten Tag seinen Million wieder ab ! Und dann ?
  3. #102

    Selbst aktiv werden

    Zitat von pannacotta Beitrag anzeigen
    ... Eine Partei, die mir verspricht, die so genannten "Leistungsträger" ordentlich zu schröpfen, würde ich sofort wählen. Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, Schenkungssteuer, Reichensteuer, Luxusteuer ... Die Liste möglicher Steuern ist lang!
    Neue oder höhere Steuern für andere zu fordern ist natürlich einfach.

    Wie wärs, wenn Sie einfach ein Unternehmen gründen und jahrzehntelang erfolgreich führen, dann profitiert das Gemeinwesen dauerhaft aus allen möglichen bestehenden "Kanälen": Einkommen für fleißige Arbeitnehmer verschiedener Qualifikationsstufen, entsprechende Einkommensbesteuerung und Sozialabgaben(!), ggf. Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer... und nicht zuletzt die Versorgung mit hoffentlich gefragten Waren/Dienstleistungen. Ist eben nicht so einfach, gell.
  4. #103

    Banale Mathematik

    Zitat von ascanier Beitrag anzeigen
    ...lasst uns das doch mal machen.
    Freiwillige vor!
    Ich wär dabei. Wenn jeder einzelne Deutsche über 18 je 100.000,- € (bzw. wenn er weniger hat, dann alles was er hat) zahlt, zahl ich die auch.

    Zitat von fortion Beitrag anzeigen
    Da gibt es kein "Freiwillig" und keine Wahl mehr.
    Das denke ich nicht. Die Banken sind schließlich im Besitz von Irgendwem oder Irgendwas, wobei das irgendwas auch im Besitz von Irgendwem oder Irgendwas anderem ist, was wiederum im Besitz...
    Ach man, irgendwann läufts immer auf "Irgendwen" hinaus. Meist meint "Irgendwen" Personen mit etwas größerem Antei an den "8,5 mit den vielen Nullen".
    Von daher wird daraus nichts.

    Das wäre so als würde ich Ihne 100$ leihen, sie 1 Minute für 100$ durch die Gegend tragen und Sie nehmen mir diese ehrlich verdienten 100$ wieder weg, um damit Ihre Schulden bei mir zu tilgen.
    Wo bitte bleibt mein Dienstleister-Gewinn für 1 Minute tragen?
  5. #104

    Zitat von pannacotta Beitrag anzeigen
    Na ,dann lesen Sie mal Art. 14 ("Eigentum verpflichtet") und Art. 15 ("Vergemeinschaftung") im Grundgesetz.

    Das ist jedenfalls die Theorie. Leider gilt in diesem Lande aber immer noch: Wer hat, dem wird gegeben. Unser allerliebsterr BuPräsi Wulff ist da das beste Beispiel.

    Enorme Vermögen sind, gerade in unserer Erben-Republik, selten besonderer Leistung geschuldet, sondern meistens besonders schlechter Besteuerung. In diesem Sinne sind Staatsschulden nichts anderes als zu wenig erhobene Steuern. Statt den Reichen das Geld ersatzlos abzunehmen, "leiht" es sich der Staat und muss dann Zinsen drauf zahlen. Warum?

    In den letzten 20 Jahren wurden die Menschen am unteren Ende der Hackordnung mit Hartz-IV und Minilohn geknechtet, der Mittelschicht wurde währenddessen die Abgabenlast erhöht und die Arbeitsbelastung stieg stetig. Kinder zu haben stellt mittlerweile ein Armutsrisiko dar. Wer profitiert davon?

    Nun, bekommen haben die Früchte dieser Umverteilung die Besitzer großer Vermögen. Unter Kohl lag der Spitzensteuersatz bei 63% und es ging auch. Jetzt haben wir selbst mit "Reichensteuer" maximal 45%. Das ist doch der blanke Hohn.

    Eine Partei, die mir verspricht, die so genannten "Leistungsträger" ordentlich zu schröpfen, würde ich sofort wählen. Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, Schenkungssteuer, Reichensteuer, Luxusteuer ... Die Liste möglicher Steuern ist lang!

    ROFL unter Kohl gings auch nur, weil massiv auf Pump gelebt wurde. ziehen sie doch nach Griechenland, dort sorgt der Staat noch richtig um seine Bürger. Dort können sie dann faul auf der haut liegen und Domino spielen und dabei Geld bekommen. Ist doch Klasse :)
  6. #105

    Wen wählen wir?

    Zitat von marc0815 Beitrag anzeigen
    ich bin für einen guten Vorschlag dankbar.
    Aber kommen sie mir bitte nicht mit rot/grün dann wird die Geldverschleuderung mit Eurobonds noch beschleunigt und sicher noch gehebelt.

    Also wen wählen wir?
  7. #106

    Alle Probleme sind gelöst!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Lösungen können so einfach sein!
  8. #107

    Wen wählen wir?

    Scheint als bliebe nur die Wahl zwischen Pest und Cholera!? Entscheidender Unterschied die Sterblichkeitsrate.
  9. #108

    Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen. . .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Während die Regierungen in der Krise jeden Cent zusammenkratzen, haben die Menschen in Deutschland erstmals ein riesiges Vermögen angehäuft. Abzüglich ihrer eigenen Verbindlichkeiten bleiben ihnen rund 8,5 Billionen Euro. Genug Geld, um die Schulden aller der Euro-Länder komplett abzubezahlen.

    8,5 Billionen Euro Besitz: Deutsche könnten Schulden der Euro-Zone tilgen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    _____
    . . .na, das hat doch mal Charme! Endlich die Idee. Und der SPIEGEL ist auch noch auf die Headline gekommen. Man schlachtet die Kuh und alle Milchtrinker Europas sind gerettet. Kriege braucht man gar nicht mehr zu führen. Euro-Land reicht doch, wenn auch abgebrannt. Helau und Alaaf!!
  10. #109

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen
    stellen sie sich vor, der Kunde holt am nächsten Tag seinen Million wieder ab ! Und dann ?
    Er würde sie nicht bekommen. :)

    Wer wissen will, was wirklich läuft, sollte sich das hier genau durchlesen:
    http://www.divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1023-financial-tyranny

    Tatsächlich schöpfen die Banken aus 1 Mio. EUR mehr als 10 Mio, d.h. aber dennoch, dass mindestens 10 Mio EUR aus heißer Luft bestehen, denn selbst die Anlage ist nicht aus Gold gewesen, sondern maximal aus Papier, oder gar nur eine Zahl in einem Computer. Ich würde sagen, der Brunnen ist trocken...

    Wieviel Zinsen können eigentlich aus 10 Mio EUR generiert werden? Und wem gehören diese dann? Etwa dem Anteilseigner der Bank, sofern die schwarze Zahlen schreibt?

    Schon logisch, dass der Staat, also die Bürger, für dieses "Spiel" weiter bürgen sollen. Es ist ja systemrelevant, und dieses super System mit Milliarden glücklichen Menschen auf dieser Welt müssen WIR ALLE unbedingt erhalten... ;)


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