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703.873 Dollar Spenden: Weltweite Solidaritätswelle macht gemobbte Rentnerin reich
APMitte Juni ging ein erschütterndes Video um die Welt, in dem vier Schüler eine Rentnerin in einem Bus mobben und bedrohen. Als ein Privatmann zu Spenden aufruft, um dem Opfer einen Urlaub zu ermöglichen, kommt es zu einer weltweiten Welle der Solidarität - und 703.873 Dollar Spenden.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...845737,00.html
- #1 22.07.2012 14:17 von
Einfach irregulär abnorm.
- #2 22.07.2012 14:24 von
einfach super
...wie man sieht, es gibt schon noch hilfsbereite menschen. mal eine gute nachricht.
- #3 22.07.2012 14:34 von
Ich frage mich, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass eine Lehrerin dermaßen gemobbt wird. Die psychischen Folgen können für das Opfer natürlich sehr gravierend sein bis hin zur Berufsunfähigkeit, aber warum lässt sich eine 68-jährige Lehrerin derartige Provokationen von Teenagern überhaupt gefallen? Aufgrund der langen Berufserfahrung und ihres Pädagogikstudiums muss sie doch wissen, wie man sich dagegen wehrt. Ich erinnere mich noch an meine eigene Schulzeit: Kumpelhaft auftretende Lehrer à la „Seid doch mal bitte ruhig, ich mache das hier schließlich nicht für mich, sondern für euch“, wurden kaum ernst genommen, so dass bei diesen Lehrern durchaus Mobbingattacken passieren konnten. Lehrer, die bei der geringsten Unruhe mit der Faust auf den Tische hauten, wurden wesentlich stärker respektiert. Da wagte keine, den Mund aufzumachen. Also frage ich mich, warum die Lehrerin nicht durchgreift. Es ist doch klar, dass die Teenies dann immer weiter ihre Grenzen austesten, und irgendwann haben sie verstanden, dass es bei dieser Lehrerin keine Grenzen gibt, also alles mit ihr machen können. Sorry, aber ich fürchte, die Lehrerin trägt hier eine gewisse Mitschuld.
- #4 22.07.2012 14:42 von
.. allerdings, schulbusfahren oder betreuung der mitfahrenden kinder ist ein knochenjob. man muss sich nur der kleinen grausamkeiten gewahr werden, die man selber zwischen dem 12 und 15ten lebensjahr begang.
jede "autorität", die einem unterkommt, wird in frage gestellt, und zeigt sie einen schwachen punkt, wird der ausgenutzt, weil ja damit das eigene "unterlegensein" ggüber den erwachsensein kompensiert werden kann. im gegensatz zu eltern und lehrern haben erwachsene, wie eben busfahrer, busbetreuer, verkäufer, auch kaum hebel / instrumente um ihrerseits eine adaequate drohkulisse zu schaffen.
speziell jungs haben damit ja ein problem in der pubertät, nicht der entscheider sein zu dürfen.
mir tut es sehr leid für die arme, scheinbar sympathische, alte dame - ich hoffe die kommune lernt daraus, und stellt nur noch toughe leute für den schulbus-dienst ein.
vor knapp 24jahren (13 jahre alt) pöbelte ich beim aussteigen dem busfahrer meines schulbusses an - er reagierte prompt, und schloss die tür, und fuhr mit dem eingeklemmten McMacaber gefühlte 10km (wahrscheinlich nur 10m). danach waren die positionen geklärt.
.. und das war so eindrucksvoll, daß ich mich immer noch schäme, wenn ich mich an die respektlosigkeit meinerseits erinnere. - #5 22.07.2012 14:44 von
- #6 22.07.2012 14:45 von
Vielleicht lesen Sie den Artikel noch einmal. Es handelt sich nicht um eine Lehrerin, sondern um eine Busfahrerin in Rente, die nun Hilfsarbeiten beim Ein/Aussteigen vornimmt.
Und selbst Lehrer haben kaum noch Sanktionsmöglichkeiten. Setzen Sie mal in den USA 17-järhrige auf einem Schulausflug, die sich grob missverhalten, in den Zug zurück nach Hause - Beschwerde und ggf. Klage wegen Kindesgefährdung kommen schneller, als Sie gucken können. - #7 22.07.2012 14:46 von
- #8 22.07.2012 14:47 von
Lies doch noch mal genauer – die Dame ist keine Lehrerin und vermutlich auch keine ausgebildete Pädagogin. Sie ist Busfahrerin, später dann Aufsichtsperson im Bus.
Davon abgesehen hatte ich bis zu meinem Abitur '11 viele Lehrer, die eher auf die freundliche Schiene fuhren, ihre Schüler aber bestens im Griff hatten. Auf das Pult knallen und unfreundlicher werden, wenn sonst nichts half, hat auf uns alle immer eher gewirkt, als wüsste der Lehrer nicht mehr weiter – das reizte viel mehr zum weiteren Ausreizen. Letztendlich gibt es aber vermutlich beide Varianten von Lehrern mit Erfolgen und Misserfolgen. :-) - #9 22.07.2012 14:48 von
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