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700.000 Dollar Spenden: Reich gewordenes Mobbing-Opfer gibt Job auf

AP703.873 Dollar bekam Karen Klein von Spendern aus aller Welt - weil diese in einem Video gesehen hatten, wie die 68-Jährige von Schülern gemobbt wurde. Jetzt will Klein endgültig in Rente gehen.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,846890,00.html
  1. #1

    Mich freut die Strafe für die Schüler. Schlicht und einfach. So jung und geistig so verdorben: sowas würde ich als Lehrer nicht unterrichten wollen. Was müssen die für Eltern haben.

    Die arme Frau tut mir aber weiter Leid. Ihren Sohn bekommt sie so leider auch nicht wieder, aber vielleicht hilft das Geld ihr Leben zu erleichtern.
  2. #2

    Kinder sind grausam

    Kinder sind grausam, heißt es. Hier kam noch das Verhalten in der Gruppe dazu. Das muss aber nicht so sein.

    Es ist durchaus möglich, an allen Schulen der Welt, den Kindern Mitgefühl zu lehren. An unserer Grundschule wird es bereits getan.

    Also sollte wir uns hier lieber nicht über die Knder beschweren, sondern wir sollten Ihnen beibringen, wie wir die Welt zu einer besseren machen.

    Hier noch ein Zitat dazu:

    Wenn aus Gründen des Mitgefühls etwas getan werden muß, um Unrecht gutzumachen, dann ist es für jemand, der wirklich bemüht ist, anderen zu helfen, nicht genug, lediglich Mitleid zu empfinden. Daraus entsteht kein direkter Nutzen. Jemand mit Mitgefühl muß sich engagieren und einmischen.
    Dalai Lama, Im Einklang mit der Welt
  3. #3

    Schwarz-Weiss denken hilft nicht

    Blöde Eltern = blöde Kinder und umgekehrt, wenn das so einfach wäre. Sie haben keine Kinder, Herr Eisfuchs? Spätestens ab der Pubertät sind die Freunde wichtiger als die Eltern und dienen mehr als Vorbild. Der Einfluss der Eltern ist nicht unbegrenzt. Meines Wissens nach, waren die Eltern diesen Kinder selber entsetzt darüber und haben sich bei der Frau entschuldigt? Ich will die Eltern nicht pauschal frei sprechen, aber alles kann man auch nicht auf die elterliche Erziehung schieben?
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ...um nicht mehr in ihrer Nähe sein zu müssen...
    Der Schulbezirk hat sie "für ein Jahr suspendiert". Zweifelsfrei ein Privileg für ihre Mitschüler mit mehr Grips in der Birne, von der Anwesenheit dieser Schwachköpfe vorübergehend verschont zu bleiben. So haben die ihrem Spruch "um nicht mehr in ihrer Nähe sein zu müssen" doch noch zur Wahrheit verholfen. Hoffentlich reicht der Horizont dieser Schwachköpfe dafür aus, diese Suspendierung irgendwann auch als notwendige Hilfestellung für ihr künftiges Leben zu erkennen. Quasi als kleine Aufmerksamkeit für sie von der Gesellschaft – neben dem Bemühen der Eltern.
  5. #5

    Gute und konsequente "Strafe" für die Kids. Sowas könnte man bei uns auch einführen. Weniger die Suspendierung, vielmehr die Sozialstunden. (wobei ich natürlich nicht weiß, ob es sowas bei uns schon gibt)
  6. #6

    Zitat von Kaworu Beitrag anzeigen
    Gute und konsequente "Strafe" für die Kids. Sowas könnte man bei uns auch einführen. Weniger die Suspendierung, vielmehr die Sozialstunden. (wobei ich natürlich nicht weiß, ob es sowas bei uns schon gibt)
    Mit Strafe in Anführungszeichen liegen Sie schon ganz richtig. Bei uns "versteckt" sich die "Strafe" in den Erziehungsmaßregeln. Die sehen auch "Sozialstunden" vor: "Beispiele sind gemeinnützige Arbeit, die Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs oder das Bemühen, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.Auch kann dem Jugendlichen zum Beispiel untersagt werden, sich an bestimmten Orten aufzuhalten oder mit bestimmten Leuten Kontakt zu haben." (Die Erziehungsmassregeln im Jugendstrafrecht)
  7. #7

    Zitat von miss_granger Beitrag anzeigen
    Blöde Eltern = blöde Kinder und umgekehrt, wenn das so einfach wäre. Sie haben keine Kinder, Herr Eisfuchs? Spätestens ab der Pubertät sind die Freunde wichtiger als die Eltern und dienen mehr als Vorbild. Der Einfluss der Eltern ist nicht unbegrenzt. Meines Wissens nach, waren die Eltern diesen Kinder selber entsetzt darüber und haben sich bei der Frau entschuldigt? Ich will die Eltern nicht pauschal frei sprechen, aber alles kann man auch nicht auf die elterliche Erziehung schieben?
    Und die Freunde, die dann in der Pubertät den schlechten Einfluss haben? Wie kommen die zu ihrem schlechten Verhalten? Etwa auch über ihre Freunde? Dann drehen sie sich irgendwann im Kreis. Und am Ende müssen sie einsehen, dass irgendjemands Eltern versagt haben.

    Im übrigen können Kinder auch von Eltern die sich dafür entschuldig haben eine schlechte Erziehung genossen haben. Sagt ja keiner, dass kein guter Wille da gewesen wäre.
  8. #8

    Der Druck auf die Highschool war groß...

    ...aus aller Welt kamen die Mails und Forderungen and Verwaltung und Direktor die Sache nicht im Sand verlaufen zu lassen. Auch ich habe geschrieben und viele Bekannte auch. Das mit den 650.000 Dollar ist erfreulich, die DOTCOM Company die für ihr banales fundraising etwa 50.000 Dollar für wenig bekommt kann auch von einem happy end sprechen!

    Schade dass solche Kids nicht die Ausnahme sind. Als ich jung war gab es die auch zuhauf, allerdings mit einem doch markanten Unterschied. Gegenüber Erwachsenen hätte da keiner aufbegehrt. Aber in Zeiten in denen die Generation EGO aufwächst und man ganz ohne etwas zu sein, zu haben oder zu leisten glaubt der Mittelpunkt des Universums zu sein wundert es einen nicht wenn solche Monster wüten und walten wie sie wollen. Mann kann nur hoffen dass die Spitze des Eisberges in Sachen degenerierte Minimonster bald erreicht ist. Wenn nicht graut mir davon grau zu werden.
  9. #9

    "Jugend ist

    Trunkenheit ohne Wein." (Goethe)

    Zitat von miss_granger Beitrag anzeigen
    Blöde Eltern = blöde Kinder und umgekehrt, wenn das so einfach wäre. Sie haben keine Kinder, Herr Eisfuchs? Spätestens ab der Pubertät sind die Freunde wichtiger als die Eltern und dienen mehr als Vorbild. Der Einfluss der Eltern ist nicht unbegrenzt. Meines Wissens nach, waren die Eltern diesen Kinder selber entsetzt darüber und haben sich bei der Frau entschuldigt? Ich will die Eltern nicht pauschal frei sprechen, aber alles kann man auch nicht auf die elterliche Erziehung schieben?
    Hallo,
    ich halte den Einfluss der Eltern (kommt wortgeschichtlich von "Älteren") für fast unbegrenzt.
    In einer auf Fitness gestylten und dem Jugendwahn verhafteten Gesellschaft gibt es immer weniger Räume, in der die Jugendlichen das ihnen Eigene noch in der Gesellschaft als Rolle ausprobieren dürfen.
    Wenn sich der Opa in "Cam.. Dav..Klamotten" schmeißt und wie "uns Dieter" unbedingt noch einen auf Jugendlichen machen will, dann frag ich mich, wo unsere Kinder sich noch behaupten und profilieren können, wenn alle Symbole, alle Rituale schon okkupiert worden sind.
    Meines Ermessens stehlen wir, die Älteren, den Heranwachsenden ihre Welt.
    Und das macht sie, mir verständlich, aggressiv.

    L.


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