Wolfgang Grupp mag persönlich noch ein Unternehmer der alten Schule sein, jemand der wirklich hart arbeitet, dabei Verantwortung für seine Mitarbeiter übernimmt und ein paar wenige, verzeihbare persönliche Marotten pflegt.
Trotzdem sollte niemand, auch nicht durch seine eigene Hände Arbeit, so reich sein. Auch die Großzügigkeit gegenüber der Heimatgemeinde hat den fahlen Beigeschmack, daß dieses Geld von Anfang an der Gemeinschaft zur Verfügung hätte stehen können und sollen, z.B. indem der Staat von Unternehmern höhere Steuern einfordert. Für mich zeigt noch der mildtätigste Millionär, daß an unserem System etwas nicht stimmt, denn es sollte in keinem Fall auf persönliche Gunsterweisungen angewiesen sein. Öffentliche Gelder sollten durch die Allgemeinheit aufgebracht werden und Millionäre sollte es aus diesem Grunde nicht geben, weil sie in jedem Fall finanzielle Mittel der Allgemeinheit vorenthalten, dem System entziehen, unabhängig davon, wie dies im Einzelnen geschieht.
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