600 Euro: Geldstrafe für Eier-Attacke auf Wulff

Das Frankfurter Landgericht hat einen 49-Jährigen zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Der Mann hatte Bundespräsident Wulff und Hessens Ministerpräsident Bouffier im April mit Eiern beworfen - und zeigt nach wie vor keine Einsicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...798256,00.html
  1. #30

    Zitat von Pepito_Sbazzagutti Beitrag anzeigen
    Womit dann?
    Wie wäre es mit Schuhen? Ist international beliebt und anerkannt und schmutzt nicht so (äußerlich zumindest).
    Vielleicht kann man da auch noch über den Preis verhandeln, das Paar evtl. für 400.-
    Ein Schnäppchen so zu sagen..
  2. #31

    Man k ö n n t e die "Aktion" auch als Zeichen einer gewissen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Frankfurter Landgericht hat einen 49-Jährigen zu einer Geldstrafe von 600 Euro verurteilt. Der Mann hatte Bundespräsident Wulff und Hessens Ministerpräsident Bouffier im April mit Eiern beworfen - und zeigt nach wie vor keine Einsicht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...798256,00.html
    ...Art der Zivilcourage betrachten.
    Ich kann nur hoffen, dass es wenigstens
    faule Eier waren. Wenn schon - denn schon.
    Für Herrn Bouffier tut es mir leid.
  3. #32

    Bekannter von mir

    Zitat von Kikiritz12 Beitrag anzeigen
    Welche Geldstrafe bekommt man, wenn man eine Politesse, mit einer Bemerkung, der ihr nicht passt, anspricht?
    bekam vor 23 Jahren einen Bußgeldbesheid über 20 000 Mark!!

    Frage an das Gericht: Was kostet im Wiederholungsfall eine Eierhandgranate?
  4. #33

    Wir alle sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen

    Mein Gott, wenn ich an das Attentat von Sarajevo denke, hätte dieses Eierattentat auch den 3. Weltkrieg auslösen können.
  5. #34

    Jetzt ist mir alles klar

    Jetzt ist mir klar, wenn eine hessische Staatsschutzkammer für solche staatsgefährdende Umtriebe blockiert ist, dass man selten etwas von verurteilten Nazis hört.
  6. #35

    Ganz klar

    Zitat von ash26e Beitrag anzeigen
    bekam vor 23 Jahren einen Bußgeldbesheid über 20 000 Mark!!

    Frage an das Gericht: Was kostet im Wiederholungsfall eine Eierhandgranate?
    400 Sozialstunden bei einem Landesamt des Verfassungsschutz ihrer Wahl als V-Praktikant, da sie offensichtlich schon handwerklich vorbelastet sind.
  7. #36

    Mir auch

    Zitat von bigpeng Beitrag anzeigen
    ...Art der Zivilcourage betrachten.
    ........
    Für Herrn Bouffier tut es mir leid.
    Seit diesem unverzeilichen Attentat auf die Grundfeste unserer personalisierten Demokratie, hat der Bouffier diesen widerlichen Gelbstich in den Haaren. Schrecklich !
  8. #37

    Eier auf den Bundespräsidenten

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Den Bu.prä. bewirft man anständigerweise natürlich nur mit Fabergé-Eiern:
    http://www.welt.de/kultur/article140...rsteigert.html
    Was zum Teufel nimmt man denn um auf den Bundespräsidenten zu werfen? Eier und Tomaten wurden schon mal für einen Bundeskanzler eingesetzt.
    Ich hätte da schon eine Idee, aber dieses hässliche Sch-Wort sagt man nicht-geschweige denn, dass man es schreibt.
  9. #38

    Das ist deutsches Recht!

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    § 90 "Verunglimpfung des Bundespräsidenten"

    ist dem Strafgesetzbuch (StGB) ein eingener Paragraph wert!
    Strafmaß: "Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. In minder schweren Fällen kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern."
    Das ist deutsches Recht. Mal ein Vergleich:

    §328 StGB
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht.


    Da beide Taten gleich schwerwiegend sind (wer würde daran zweifeln wollen), ist auch das gleiche Strafmaß angebracht - oder?!
  10. #39

    Lol

    Zitat von Diskutant_EF Beitrag anzeigen
    Ja, diesen Satz hört man sicher oft von deutschen Stammtischbrüdern.

    Ob Sie auch noch so denken, wenn Sie selbst mal eine Straftat trifft?
    Immer, wenn mich eine Straftat trifft - und das geschieht zunehmend häufiger - stellt die Staatsanwaltschaft ein.