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60. Thronjubiläum der Queen: They love you, yeah, yeah, yeah!

AFPSie ist eine kleine, betagte Dame mit Handtasche, pflichtbewusst und ein bisschen langweilig - und doch die beliebteste im ganzen Land: Vier Tage lang feiern die Briten ihre Queen zum 60. Thronjubiläum, trotz Rezession. Kritiker des Pomps haben keine Chance.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...836396,00.html
  1. #1

    I do not like her...

    [QUOTE=sysop;10287920]Sie ist eine kleine, betagte Dame mit Handtasche, pflichtbewusst und ein bisschen langweilig - und doch die beliebteste im ganzen Land: Vier Tage lang feiern die Briten ihre Queen zum 60. Thronjubiläum, trotz Rezession. Kritiker des Pomps haben keine Chance.
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    Im o.a. Artikel ist die Rede von einer Lebensleistung der Queen.

    Welche?

    Undemokratisch, nur aufgrund ihrer Geburt ihr Amt ausübend, königlich, adelig, privilegiert, reich, sorgenfrei, im Luxus lebend, hat Elsbeth Windsor rein repräsentative Aufgaben, wie ihr aufgeschriebene Reden zu halten, Orden zu verleihen, weltweite Reisen zu unternehmen, auf die Jagd zugehen, in diversen Schlössern, von unzähligen devoten Untertanen bedient, zu leben, Paraden abzunehmen, sich als Pferde,- Hundeliebhaberin zu präsentieren, in goldener Karosse, begleitet von Philipp Winke-Winke zu machen usw..

    Jeder hart arbeitende, unterbezahlte Brite, jede Krankenschwester, jeder Altenpfleger, jede alleinstehende Mutter, jeder Polizist..... leistet mehr als diese zu Unrecht so verehrte alte Dame, die sich nur durch ihre bunten Kleider, ihre überholten Zeremonielle/Rituale, eine erkennbare emotionale Kälte, als eine unzeitgemäße Repräsentantin der britischen Klassengesellschaft und des untergegangenen Empires aufführt.

    Ich hoffe, dass die Briten, wie alle anderen noch unter Monarchen lebenden Mitmenschen, endlich erkennen, dass diese von ihnen alimentierten, immer noch vom "Gottesgnadentum" profitierenden Könige, samt ihrer zahlreichen adeligen Sippschaft nichts, aber auch garnichts in einer Demokratie bedeuten und deswegen ihren Thron zu Gunsten gewählter Präsidenten aufgeben sollten!
  2. #2

    60 Pictures

    Most charming!
  3. #3

    Wie schön

    daß unsere Familie Sachsen-Coburg und Gotha so lange den britischen Thron besitzt! Ich freue mich über dieses Jubiläum! Lang lebe die Familie Battenberg-Wettin ("Mountbatten-Windsor")!!
  4. #4

    Natürlich, dat Lisbet braucht sich keine Sorgen zu machen, ob sie morgen noch genug Geld fürs Futter ihrer Corgies hat. Und auf ihre Verdienste kann eine Nation eigentlich ebenso verzichten, wie ein Unternehmen auf seinen Pressesprecher. Aber 60 Jahre Reden halten, Orden verleihen und bei allenmöglichen, teils lächerlichen Anlässen von der Kutsche aus winke winke zu machen ist auch Arbeit. Möchtest du wirklich wie die Queen jahrzehntelang die Schaufensterpuppe des verbleichenden Empires spielen? Jedesmal in der Times oder gar der Sun lesen, ob deren Schreiberlingen das rosafarbene, quittengelbe oder giftgrüne Kleidchen gefällt? Ich jedenfalls arbeite lieber 60 Stunden im Labor für 3000€ als mich vor aller Nation zum Grüß-August oder Hofdeppen zu machen und als Ausgleich auf dem goldenen Klodeckel sitzen zu dürfen. Nebenbei überwacht die Queen bei Gesetzesneuerungen deren Verfassungstreue. Verstoßen die dagegen, kann sie wie unser Bundespräsident die Ratifizierung verweigern. Mir tun eigentlich nur Prinz Charles und die Kinder von ihm leid. Die sind wirklich die Hofdeppen.
  5. #5

    Präsident

    [QUOTE=buntbarsch;10288531]
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass die Briten, wie alle anderen noch unter Monarchen lebenden Mitmenschen, endlich erkennen, dass diese von ihnen alimentierten, immer noch vom "Gottesgnadentum" profitierenden Könige, samt ihrer zahlreichen adeligen Sippschaft nichts, aber auch garnichts in einer Demokratie bedeuten und deswegen ihren Thron zu Gunsten gewählter Präsidenten aufgeben sollten!
    Falls Ihr diesen seltsamen Rat befolgt, liebe Briten, in Zukunft viel Spaß mit einem gewählten Präsidenten der Marke Christian Wulff. Oder so ähnlich :-)
  6. #6

    ein "b" zuviel?

    [QUOTE=buntbarsch;10288531]
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist eine kleine, betagte Dame mit Handtasche, pflichtbewusst und ein bisschen langweilig - und doch die beliebteste im ganzen Land: Vier Tage lang feiern die Briten ihre Queen zum 60. Thronjubiläum, trotz Rezession. Kritiker des Pomps haben keine Chance.
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    Im o.a. Artikel ist die Rede von einer Lebensleistung der Queen.

    Welche?

    Undemokratisch, nur aufgrund ihrer Geburt ihr Amt ausübend, königlich, adelig, privilegiert, reich, sorgenfrei, im Luxus lebend, hat Elsbeth Windsor rein repräsentative Aufgaben, wie ihr aufgeschriebene Reden zu halten, Orden zu verleihen, weltweite Reisen zu unternehmen, auf die Jagd zugehen, in diversen Schlössern, von unzähligen devoten Untertanen bedient, zu leben, Paraden abzunehmen, sich als Pferde,- Hundeliebhaberin zu präsentieren, in goldener Karosse, begleitet von Philipp Winke-Winke zu machen usw..

    Jeder hart arbeitende, unterbezahlte Brite, jede Krankenschwester, jeder Altenpfleger, jede alleinstehende Mutter, jeder Polizist..... leistet mehr als diese zu Unrecht so verehrte alte Dame, die sich nur durch ihre bunten Kleider, ihre überholten Zeremonielle/Rituale, eine erkennbare emotionale Kälte, als eine unzeitgemäße Repräsentantin der britischen Klassengesellschaft und des untergegangenen Empires aufführt.

    Ich hoffe, dass die Briten, wie alle anderen noch unter Monarchen lebenden Mitmenschen, endlich erkennen, dass diese von ihnen alimentierten, immer noch vom "Gottesgnadentum" profitierenden Könige, samt ihrer zahlreichen adeligen Sippschaft nichts, aber auch garnichts in einer Demokratie bedeuten und deswegen ihren Thron zu Gunsten gewählter Präsidenten aufgeben sollten!
    Nett von Ihnen, hier zu belegen, dass Sie der britischen Königin nicht einmal ansatzweise das Wasser reichen können...
    D
  7. #7

    britische Obsessionen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    (...)
    Vier Tage lang feiern die Briten ihre Queen
    zum 60. Thronjubiläum, trotz Rezession.
    Kritiker des Pomps haben keine Chance.
    (...)
    Auch wenn nicht jeder diesen Zinnober begreifen kann:
    Gönnen wir den Briten ihre Queen-Obsessionen!

    Obsessionen hatten schon immer
    mit Sehnsüchten zu tun
    und Sehnsüchten mit Entbehrungen.

    Vielleicht geht es uns im Vergleich zu gut,
    oder wir können nicht skurril genug sein,
    oder uns fehlt schlicht das eine Gen,
    welches diese Ekstase auslöst.

    God saves the Queen
    - und hoffentlich die Briten mit!
  8. #8

    Die pflichtbewusste Queen

    Zitat von DerGraf2 Beitrag anzeigen
    daß unsere Familie Sachsen-Coburg und Gotha so lange den britischen Thron besitzt! Ich freue mich über dieses Jubiläum! Lang lebe die Familie Battenberg-Wettin ("Mountbatten-Windsor")!!
    Das Pflichtbewusstsein hat ihr aber die Oma Queen Mary, geb. Württemberg-Teck schon als Kind eingedrillt, die bis zu ihrem Tod für ihre eiserne Härte gefürchtet war.
  9. #9

    In a way

    [QUOTE=buntbarsch;10288531]
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist eine kleine, betagte Dame mit Handtasche, pflichtbewusst und ein bisschen langweilig - und doch die beliebteste im ganzen Land: Vier Tage lang feiern die Briten ihre Queen zum 60. Thronjubiläum, trotz Rezession. Kritiker des Pomps haben keine Chance.
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    Im o.a. Artikel ist die Rede von einer Lebensleistung der Queen.

    Welche?

    Undemokratisch, nur aufgrund ihrer Geburt ihr Amt ausübend, königlich, adelig, privilegiert, reich, sorgenfrei, im Luxus lebend, hat Elsbeth Windsor rein repräsentative Aufgaben, wie ihr aufgeschriebene Reden zu halten, Orden zu verleihen, weltweite Reisen zu unternehmen, auf die Jagd zugehen, in diversen Schlössern, von unzähligen devoten Untertanen bedient, zu leben, Paraden abzunehmen, sich als Pferde,- Hundeliebhaberin zu präsentieren, in goldener Karosse, begleitet von Philipp Winke-Winke zu machen usw..

    Jeder hart arbeitende, unterbezahlte Brite, jede Krankenschwester, jeder Altenpfleger, jede alleinstehende Mutter, jeder Polizist..... leistet mehr als diese zu Unrecht so verehrte alte Dame, die sich nur durch ihre bunten Kleider, ihre überholten Zeremonielle/Rituale, eine erkennbare emotionale Kälte, als eine unzeitgemäße Repräsentantin der britischen Klassengesellschaft und des untergegangenen Empires aufführt.

    Ich hoffe, dass die Briten, wie alle anderen noch unter Monarchen lebenden Mitmenschen, endlich erkennen, dass diese von ihnen alimentierten, immer noch vom "Gottesgnadentum" profitierenden Könige, samt ihrer zahlreichen adeligen Sippschaft nichts, aber auch garnichts in einer Demokratie bedeuten und deswegen ihren Thron zu Gunsten gewählter Präsidenten aufgeben sollten!
    Auf die eine Art verstehe ich schon was Sie meinen.
    Als Deutscher bin ich ziemlich weit entfernt vom Selbstverständnis der Briten.Auf der anderen Seite weiß natürlich Niemand,wie man sich hier aufführen würde,wenn die jüngere deutsche Geschichte -nun ja-"erfolgreicher" verlaufen wäre.
    Es gibt hierzulande halt nichts dermaßen konstantes,wie die Queen aus UK.
    Vielleicht liegt ihr Erfolg auch nur darin begründet,dass die Briten einem sehr speziellen Humor fröhnen.








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