Getty ImagesEin solches Spektakel hat Großbritannien seit 350 Jahren nicht mehr gesehen: Mit einer großen Schiffsparade auf der Themse feiern die Briten in London das 60. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. Sogar der Regen machte zwischenzeitlich eine Pause.
http://www.spiegel.de/panorama/leute...836719,00.html
"So könnte eine Überschrift in der BILD auch aussehen!"
Tut sie aber nicht. Bild 1 : Spiegel 0
warum kentert es nicht.
ich versteh die briten bis heute nicht. mit ihnen geht es bergab - aber schmarotzer werden bejubelt.
was geht uns dieserr rummel um die "dark-queen" an?
Dreieinhalb Stunden live in der ARD für eine Minderheit,
letzte Woche stundenlange Übertragung einer Taufe im ZDF, was ist hier in Deutschland eigentlich los, müssen wir uns für jedes Mini-Event interessieren und dabei sein?
Die Einschaltquoten werden wieder mal hochgradige
Gebührenverschwendung anzeigen - anscheinend juckt
das im gelobten Land aber niemanden, wir zahlen ja sowieso für jeden und alles!
Tjo, jedes Land hat seine eigene Geschichte und Identität, könnte man hier anmerken. Und schaut man beispielsweise auf cnn.com, kann man sehen, dass doch ein gewisses internationales Interesse am "Rummel" besteht. Die britische Monarchie hat schon eine herausragendere Stellung in der Weltwahrnehmung.
scheinen sich die viele Bürgerinnen und Bürger in parlamentarischen Demokratien leisten zu wollen - und nicht nur dort. Hauptgrund dafür ist vermutlich die Sehnsucht nach der Identifikation mit einzelnen anstelle mit Institutionen, nach Pomp und Ritual. Die britischen Royals (und viele Briten) sind spezialisiert auf königliche Märchenaufführungen. Das ist kulturelles Kapital für das Vereinigte Königreich, das daraus einige Vorteile zieht - Tourismus, Vergangenheitsglorifizierung etc.