Je länger Elizabeth II. regiert, desto legendärer wird sie. Zum 60. Thronjubiläum ist die Queen in Großbritannien*beliebter denn je - wohl auch, weil sie ihren Landsleuten immer noch ein Rätsel ist.
http://www.spiegel.de/panorama/leute...813210,00.html
Andererseits: Wir haben es billiger mit unserem Grüßaugust. Dagegen dürften die Briten sich sagen: Billig können wir uns nicht leisten ...
Glückwunsch.
Eine bemerkenswerte Frau.
Stetig present, aber nie Aufdringlich.
Sie erinnert mich ein wenig an meine Großmutter.
Eine Frau die mit einer Ruhe ihre Familie führte, die schon als
überirdisch zu bezeichnen war.
Ich gönne der Queen noch viele Jahre in ihrem Amt.
Prinze Charles wird wohl nie König werden, aber ich denke
mittlerweile ist er wohl ganz froh drüber.
God bless the Queen
Das royale Getöse, auch das Thronjubiläum, wird Großbritannien erheblich mehr einbringen als kosten.
Kein Schwein geht gucken wenn unser bestechlicher Grüßaugust seine Dackel spazieren führt... Millionen schauen wenn die Queen ihre "wie-heißen-die-Tölen-doch-gleich" ausführt.
Sie ist das beständigste und repräsentativste und einträglichste Staatsoberhaupt das es auf dieser Welt gibt, ob man sie nun mag oder nicht...
Herzliche Glückwünsche aus Deutschland an die Königin des britischen Commonwealth für 60 erfolgreiche Jahre repräsentativer Regentschaft.
Der Autor hat Recht: für meine Generation (Geboren in den 80er) und sogar die Generation meiner Eltern war die Queen schon immer da. Sie gehört zu England wie der Eiffelturm zu Paris. Sie erfüllt ihre Pflicht, unablässig, typisch britisch eben. Und sie erfüllt die Rolle als Vorbild mit Bravur.
Was der Autor (oder die Kritiker der Queen) ankreiden, diese "Profillosigkeit", ist eigentlich das, was ein repräsentatives Staatsoberhaupt ausmachen sollte. Die Queen steht doch nicht für "Nichts", sondern für die Summe aller Bürger, die sie repräsentieren soll, für den armen Obdachlosen auf der Straße über den frommen Kirchgänger und seinen Gegenpart, dem "Ungläubigen" bis hin eben zum Einkommensmillionär.
Und: die Queen ist parteilos, sie ist von keiner Partei abhängig, wird nicht gewählt - und kann es sich damit leisten, Vertreterin für ALLE Bürger zu sein.
Zumindest was die Parteilosigkeit bzw die Verbindungen zu einer Partei anbelangt, hat die Queen jedenfalls nicht die Konstruktionsfehler, die den deutsche Bundespräsident belasten. Der ist nämlich trotz aller öffentlichen Bekenntnissen eben doch nicht unabhängig.
Charles Windsor, Prince of Wales, würde der relative leisen Debatte über eine britische Republik eine neue Lautstärke verschaffen, sobald er den Thron bestiegen hat.
Er hat einfach nicht die Gravitas seiner Mutter, wird sie auch nie haben. Wenn er doch nur die Klappe halten würde. Macht er aber nicht.
Für den Fortbestand der Monarchie wäre es am hilfreichsten, wenn nach dem Ableben der Königin ihr Enkel William das Zepter in die Hand nehmen würde.
Da aber verlangt man zu viel von Charles. An eine Abdankung ist nicht zu denken. Er ist schliesslich 63 Jahre auf seine Aufgabe als König vorbereitet worden.
Ich kann nur zustimmen – LONG LIVE THE QUEEN. VERY LONG.